Kinder unter Masken; Foto: Kelly Sikkema Unsplash
Kinder unter Masken; Foto: Kelly Sikkema Unsplash

Sogar Deutschlands Intellektuelle ziehen jetzt gegen den Masken-Irrsinn zu Felde

Mit dem Schriftsteller Daniel Kehlmann wagt sich derzeit einer der bekanntesten deutschen „Kulturschaffenden“ aus der Deckung
und kritisiert die Bundesregierung für ihre Besessenheit vom Corona-Maulkorb, den sie im Herbst wieder einführen will. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzverordnung bereits nahezu unverändert bis zum 25. August verlängert. Die Maskenpflicht bleibt für den öffentlichen Personennahverkehr ebenso bestehen, wie in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäusern oder Pflegeheime. Auch an der Testpflicht wird in Krankenhäusern und pflegerischen Einrichtungen festgehalten. Ähnliches gilt für Berlin.

Karl Lauterbach trommelt schon seit dem Tag ihrer Abschaffung für die Wiedereinführung der bundesweiten Maskenpflicht in Innenräumen. Bundesjustizminister Marco Buschmann tut ihm den Gefallen und kündigte für den Herbst „eine Form der Maskenpflicht“ an. Dazu schreibt Kehlmann: „Der Herbst kommt, und der Deutsche verhüllt sein Gesicht. So sieht die gesellschaftspolitische Vision der Regierung aus. Alles, was man einst gegen religiöse oder politische Vermummung eingewendet hat, scheint plötzlich nebensächlich, und der Umstand, dass es in Deutschland bereits unzählige Kinder gibt, die das menschliche Gesicht für etwas Obszönes halten, das man ebenso wenig entblößt herumtragen sollte wie Gesäß und Genital, scheint nicht wichtig gegenüber der Gefahr einer Krankheit, die zwar jetzt gerade gebannt sei, aber im Herbst wieder mit Wucht zuschlagen werde.“ Damit trifft er einige zentrale Punkte, wenn er auch von der Mär von der Sicherheit der Impfungen nicht lassen will.

Schädlich und unnötig

Für Kinder sind die Masken nicht nur deshalb unnötig, weil sie kaum an Corona erkranken, und wenn doch, dann selten schwer. Die Masken sind auch Sammelbecken für alle Arten von Bakterien und Pilzen, schädigen den sich noch in der Entwicklung befindlichen Atmungsprozess der Kinder und sind eine erhebliche psychische Belastung. Laut der Coronakinderstudien „Co-Ki“ führte das Maskentragen laut Angaben von über 20.000 befragten Eltern, Ärzten, Pädagogen und anderen Personen bei 68 Prozent der Kinder zu Beeinträchtigungen, wie Gereiztheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Mangel an Fröhlichkeit, Schul- und Kindergartenunlust, Beeinträchtigung beim Lernen und Benommenheit bzw. Müdigkeit. Ähnliches zeigten Zahlen aus Großbritannien, aus denen auch hervorging, dass viele Kinder erhebliche Entwicklungsstörungen aufwiesen, weil sie kaum noch unmaskierte Altersgenossen und Erwachsene sahen.

Dass sich mit Kehlmann einer der namhaftesten Vertreter des deutschen Kulturbetriebes nun mit einer Kritik zu Wort meldet, die bis vor kurzem noch heftigste Proteststürme ausgelöst hätte, könnte ein Indikator dafür sein, dass zumindest ein gewisses Umdenken stattgefunden hat. Als sich vor etwas über einem Jahr 50 prominente Schauspieler unter dem Motto „#allesdichtmachen“ satirisch gegen die Corona-Beschränkungen auflehnten, ernteten sie von den „Zeugen Coronas” in den Medien, aber auch von Kollegen schärfste und ehrabschneidende Kritik. Im September hatten nochmals einige Künstler, diesmal im Verbund mit Wissenschaftlern,  gegen die Corona-Politik protestiert. Mit Kehlmann schließt sich nun auch ein Feuilleton-Liebling der linksliberalen Presse dieser Kritik an. Dies würde er sicher nicht tun, wenn er noch um seine öffentliche Stellung fürchten würde.

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