Friedrich Merz (Bild: IMAGO / Political-Moments)
Friedrich Merz (Bild: IMAGO / Political-Moments)

Merz bekommt jetzt die Quittung für seinen grünen Schleim

Wenn man vor den Linken und Grünen kuscht, wird man nicht mehr ernst genommen. Und wichtig ist man schon gar nicht mehr. Das erfährt gerade der Möchte-gern-Konservative Friedrich Merz. Top-US-Senator Lindsey Graham hat ein länger geplantes Treffen abgesagt, weil der Maulheld Merz vor Links-Grünen wie ein kleiner Schulbub kuscht.

Der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz hat seine Teilnahme bei einer Veranstaltung der konservativen Denkfabrik „TheRepublic“ abgesagt, zu der auch der republikanische Top-Senator und Trump-Unterstützer Lindsey Graham eingeladen war. Merz wolle Graham gerne treffen, aber bitte an einem anderen Ort, berichtet hierzu die Bild. Der feine CDU-Chef störte sich angeblich an der Teilnahme von Anwalt Joachim Steinhöfel – er vertrat AfD-Politiker – der Stunden vor Merz auf der Bühne stehen sollte.

Der tatsächliche Grund für sein feiges Gezippe: Seiner Absage war eine Grünenschelte des grünen Genossen Konstantin von Notz vorausgegangen: „Wer an solchen Veranstaltungen teilnimmt, macht sich politisch unmöglich“. Der grüne Bundestagsabgeordnete fügte hinzu: „Man kann nur hoffen, dass im Umfeld von Friedrich Merz Menschen sind, die ihm die Teilnahme ausreden, bis er seinen politischen Kompass wiedergefunden hat.“

Die grüne Order wurde von Merz devot befolgt. Wie verlogen der CDU-Funktionär hantiert, zeigt seine noch in der vergangenen Woche getätigte Aussage in der Welt, dass linke Aktivisten „gegen völlig legitime Meinungen“ vorgingen. Die „größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit“ sehe er, der Meinungsfreiheitskämpfer Merz in der „Cancel Culture“.

Die Quittung für sein verlogenes, scheinheiliges Grünenkriechertum bekam Merz nun vor den möchte-gern-konservativen Latz: Jetzt hat Graham das Treffen abgesagt und macht den Luschen-Oppositionsführer Merz dafür verantwortlich. Auf Twitter schreibt der Republikaner:

„Ich habe nicht vor, Herrn Merz zu treffen. Bei Konservativen geht es um einen offenen, ehrlichen Dialog, in dem Standpunkte dargelegt werden und die Menschen zusammensitzen und einander zuhören“, so Graham. Konservative würden sich „nicht gegenseitig canceln, bevor sie sprechen“. Das sei ein Markenzeichen demokratischer und konservativer Prinzipien. Folge man den Prinzipien nicht, „dann sind wir nicht anders als die Linken“.

 

Joachim Steinhöfel „kommentiert“ auf Twitter das billige Merz-Schauspiel mit nachfolgendem Post:

(SB)

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