Tod (Bild: shutterstock.com/Skyward Kick Productions)
Tod (Bild: shutterstock.com/Skyward Kick Productions)

In Spanien explodieren die Sterbezahlen

Laut offiziellen Angaben sind die hohen Temperaturen für über 20’000 zusätzliche Todesfälle von Januar bis Juli 2022 verantwortlich. Doch diese Aussage scheint wenig glaubwürdig zu sein.

Von Transition News

In Spanien haben sich über 90 Prozent der über 12-Jährigen die experimentellen «Impfstoffe» spritzen lassen. Nun explodieren die Sterbezahlen. Offiziell wird behauptet, die hohen Temperaturen seien schuld; doch gibt es berechtigte Zweifel an dieser Erklärung.

Kürzlich beschäftigte sich der Anwalt Aitor Guisasola in einem Video mit diesem Phänomen. Als Basis dienten ihm die Zahlen aus dem MoMo (Mortality Monitoring), das sich selbst als «System zur Überwachung der täglichen Sterblichkeit aus allen Ursachen» bezeichnet. Es war 2004 im Rahmen des «Plans für Präventivmassnahmen gegen die Auswirkungen übermässiger Temperaturen» entwickelt worden, den das Gesundheitsministerium koordiniert hatte.

«Ziel von MoMo ist es, die Abweichungen der täglich beobachteten Sterblichkeit von der anhand historischer Sterblichkeitsreihen erwarteten Sterblichkeit zu ermitteln. MoMo ermöglicht eine indirekte Schätzung der Auswirkungen von Ereignissen, die für die öffentliche Gesundheit von Bedeutung sind.»

Für diese «Schätzungen» ist das Instituto Carlos III in Madrid zuständig, ein «Forschungsinstitut im Bereich der öffentlichen Gesundheit, das rechtlich als öffentliche Forschungsagentur konstituiert ist, eine Art quasi-autonome Einrichtung nach spanischem Recht».

Der aktuelle MoMo-Bericht wurde am 26. Juli 2022 veröffentlicht und zeigt die «wichtigsten Ergebnisse» seit dem 1. Januar 2020.

Die Sterbezahlen von Januar bis Juli 2022 seien «eine wahre Barbarei», betont Guisasola. Denn in den ersten sieben Monaten des Jahres starben laut MoMo bereits 22’541 Personen mehr als erwartet. Davon werden in der Statistik aber nur 3828 den hohen Temperaturen zugeordnet. Woran die restlichen 18’713 Menschen gestorben sind, wird nicht erwähnt.

Und allein für den Juli schätzte MoMo 7985 zusätzliche Tote, aber nur 1913 dieser Sterbefälle werden den hohen Temperaturen zugeschrieben. Woran sind also die anderen Menschen gestorben?

«Irgendjemand sollte uns das erklären», findet Guisasola. Als «kurios» erachtet der Anwalt, dass es sogar im Januar 631 Tote mehr gab als erwartet. «Muss daran liegen, dass wir wohl einen sehr heissen Januar hatten», kommentiert Guisasola diesen seltsamen Umstand.

Erschreckend: Im Jahr 2021 gab es laut MoMo-Statistik in Spanien insgesamt 24’490 mehr Tote als erwartet. Wie viele zusätzliche Todesfälle werden also bis Ende 2022 zu beklagen sein, wenn es in den ersten sieben Monaten des Jahres schon 22’541 waren?

Wie das Medienportal El Debate schreibt, sei die offizielle Behauptung, die Hitze wäre für die zusätzlichen Toten verantwortlich, nicht glaubwürdig – genauso wenig wie es die Corona-Sterbezahlen seien.

Gesundheitsministerin Carolina Darias habe sich deshalb zu der Erklärung veranlasst gesehen, dass es sich bei den MoMo-Zahlen nur «um eine Schätzung» handle, die «nicht unbedingt der Realität entspreche».

Laut MoMo-Bericht hat es seit dem 1. Januar 2020 auf nationaler Ebene 115’203 «überzählige Todesfälle aus allen Ursachen» gegeben. Die hohen Temperaturen werden nur bei 9286 Fällen als Ursache genannt.

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