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Immer mehr Anträge auf Entschädigung für mutmaßliche Corona-Impfschäden

Berlin – Jetzt könnte es für Lauterbach – zumindest finanziell – doch etwas eng werden: Die Zahl der Anträge auf Entschädigung für mutmaßliche Corona-Impfschäden ist 2022 stark angestiegen. Das schreibt die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei allen Bundesländern. So sind seit Beginn der Impfkampagne insgesamt über 4.400 Anträge auf Entschädigung bei den Versorgungsämtern eingegangen.

Im Januar dieses Jahres waren es Medienberichten zufolge nur 1.200 Anträge. „Die Zahl ist wesentlich erst in den Monaten Januar bis April 2022 angestiegen“, heißt es etwa aus dem Gesundheitsministerium in Thüringen. Von den 4.441 Anträgen sind nach Angaben der Länder bisher 96 positiv beschieden worden, dabei handelte es sich etwa um Fälle von Herzmuskelentzündungen, Beinvenen- und Sinusvenenthrombosen, Erschöpfungssyndromen oder Herzleistungsminderung.

Abgelehnt wurden bisher 743 Anträge, 219 zurückgezogen oder zuständigkeitshalber abgegeben und 3.383 Anträge noch nicht bearbeitet. Je nach Fall und Bundesland beträgt die Wartezeit in der Regel zwischen 5 und 18 Monaten. Grund für die hohe Zahl der noch ausstehenden Fälle sei das aufwendige Einholen von Unterlagen bei behandelnden Ärzten sowie das Erstellen von ärztlichen Gutachten, heißt es von den Landesbehörden.

Hinzu kommt, dass Betroffene grundsätzlich nur dann Anspruch auf Entschädigung haben, wenn ihre gesundheitliche Beeinträchtigung länger als sechs Monate anhält. Eigentlich schon eine Frechheit. Die Frage ist aber auch, wer dann die Entschädigungen zahlt. Der Ungeimpfte? Oder doch der dafür Verantwortliche? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil es den Geschädigten schwer gemacht wird, zu beweisen, dass sie Opfer dieser Gen-Impfungen geworden sind. Irgendwelche Ausreden wird man sich schon einfallen lassen. (Mit Material von dts)

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