Neulich im Büro (Foto: Dean Drobot/Shutterstock)

Habeck macht ernst: Keine Poolbeheizung mehr und frieren bei der Arbeit

Berlin – Die katastrophale, weil ideologisch besetzte Politik der Ampel wird – wie soll es auch anders sein – auf den Bürger abgewälzt. Zwar will das Bundeswirtschaftsministerium  die Haushalte in Deutschland davor bewahren, von ihren Gasrechnungen im Nachhinein überrascht zu werden, aber ansonsten geht es ans Eingemachte. Nach dem Motto: „rechtzeitig informiert hält warm sollen Gasversorger und Vermieter ihre Kunden und Mieter ab diesem Herbst vorab über ihren voraussichtlichen Gasverbrauch „und die damit verbundenen Kosten und möglichen Einsparpotentiale“ informieren, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Samstag mit. Dies sei ein Vorschlag des Ministeriums „auf Grundlage des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG)“, wie es hieß.

Die weiteren geplanten Maßnahmen haben es aber in sich: Klauseln in Mietverträgen, wonach Mieter eine bestimmte Mindesttemperatur einhalten müssen, sollen „vorübergehend ausgesetzt“ werden. „Eine Schädigung von Gebäuden soll in der Regel durch entsprechendes Lüftungsverhalten verhindert werden“, so die Vorstellung des Ministeriums. Die Beheizung von gas- und strombeheizten privaten Pools wird untersagt.

In öffentlichen Liegenschaften soll eine Temperaturhöchstgrenze von vorübergehend 19 Grad festgelegt werden, auch private Arbeitgeber sollen die derzeit geltende Mindesttemperatur um ein Grad auf 19 Grad absenken dürfen. In öffentlichen Liegenschaften sollen außerdem keine Boiler und Durchlauferhitzer mehr für die Warmwasserbereitung an Waschbecken genutzt werden, „sofern Hygienevorschriften dem nicht entgegenstehen“, wie es hieß. Die Beleuchtung von Gebäuden oder Denkmälern soll ganz ausgeschaltet werden, beleuchtete Werbeanlagen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr.

In allen Gebäuden soll es künftig eine Pflicht zu jährlichen Heizungsprüfung, eine Pflicht zum hydraulischen Abgleich und eine Pflicht zum Austausch ineffizienter Heizungspumpen geben. Das Wirtschaftsministerium hofft, dadurch 20 Prozent Gas einzusparen. „Wir stehen vor einer nationalen Kraftanstrengung, und es braucht ein starkes Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, von Bund, Ländern, Kommunen, Sozialpartnern, Gewerkschaften, Handwerk und Verbänden sowie der Zivilgesellschaft“, ließ sich Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Samstag zitieren.

Wer schon mal länger bei 19 Grad in einem Büro gesessen hat, weiß, dass das zumindest ungemütlich werden kann. Und da das nicht ausreichen wird, können daraus auch ganz schnell 15 Grad werden- wenn es dann im Februar und März noch mal richtig kalt wird.

Das alles wird nur nicht nützen. Nord Stream 2 und Atomkraftwerke wären die Lösung – aber eben nicht für die Grünen. Die haben offensichtlich Spaß daran, den Untertanen leiden zu sehen. (Mit Material von dts)

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