Brand (Bild: shutterstock.com/Von djumandji)
Brand (Bild: shutterstock.com/Von djumandji)

Todesfalle Tesla: Zwei Insassen verbrennen in Wrack

In Brandenburg ereignete sich am Dienstagmorgen im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming ein schwerer Verkehrsunfall. Der Tesla krachte gegen einen Baum und brannte vollkommen aus: zwei Menschen sind getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Todesfalle E-Auto.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Elektroauto aus bislang noch ungeklärter Ursache zwischen den Ortschaften Dobbrikow und Hennickendorf von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Anschließend ging der Wagen in Flammen auf. Kein Entkommen für zwei Personen. Sie verbrannten im E-Auto-Wrack. Die anderen drei Insassen konnten schwer verletzt gerettet werden. Sie kamen in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar, ebenso die Identitäten der Insassen des Autos. Die Straße musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.

Vorfälle, bei denen Elektrofahrzeugen in Flammen aufgehen mehren sich in dem Maße, in dem die E-Mobilität auf Biegen und Brechen vorangetrieben wird. Die Hersteller beteuern selbstredend, dass ihre Fahrzeuge nicht häufiger in Brand geraten, als herkömmliche Benziner. Die immer häufiger werdenden Bilder von in Brand geratenen E-Fahrzeugen lassen jedoch Zweifel aufkommen.

Im vergangenen Jahr forderte der Deutsche Feuerwehrverband bereits bei der Autoindustrie mehr Unterstützung beim Umgang mit Bränden von Elektroautos. “Die Hersteller werden ihrer Verantwortung für Elektroautos und den damit verbundenen Risiken nach einem Brandereignis bislang nicht ausreichend gerecht”, sagte Peter Bachmeier, Vorsitzender des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren. Das Löschen einer brennenden Batterie sei jedoch häufig komplizierter und langwieriger. „Ein normales Auto löscht man in einer Viertelstunde ab und braucht dafür 500 Liter Wasser»“, so der Feuerwehrverband. Beim E-Auto ist die Feuerwehr hingegen oft zwei bis drei Stunden beschäftigt und braucht 10.000 Liter Wasser.

Ein in Brand geratenes Elektroauto brennt nicht langsam, sondern so schnell, dass der Fahrer, meist keine Chance mehr hat, aus dem Fahrzeug zu kommen. Elektroautos brennen zudem anders – heißer und schwieriger zu löschen und wurde bereits mehren Menschen zur tödlichen Falle

Die Bild berichtete, wie eine junge Frau, wahrscheinlich nach einem Streit, mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Allee bei Potsdam brauste und gegen einen Baum fuhr. Das Foto zeigt ein Wrack, dessen Knautschzone lehrbuchartig verformt ist und so die kinetische Energie abbaute, um die Fahrgastzelle zu schützen. Allerdings entzündeten sich die Lithium-Akkumulatoren, mutmaßlich unter dem Sitz der Fahrerin und verbrannten die Frau, weil sie nicht in der Lage war, die Türen zu öffnen. Seltsamerweise ließen  sich die Türen des E-Audis in Brandenburg nicht öffnen, so dass herbeieilende Helfer die junge Frau nicht aus dem Wagen bekamen. Noch schlimmer: Das infernalische Akku-Feuer des Wagens hielt sie auf Abstand.

Im Vergleich zu Verbrennern: Brennt der Kraftstoff stirbt man eher an Rauchvergiftung als unmittelbar an der Hitze. Der Tank ist auch hinten im Wagen und explodiert – entgegen den Effekten in Action-Krimis – fast nie, sondern brennt mehr oder minder langsam, mit schwarzem Rauch.

Wie es aussieht, welche Hölle losbricht, wenn „klimafreundliche“ Akku-Auto in Brand geraten:

Themen

Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
AfD
Brisant
Corona
Aktuelles
Gender
Aktuelles
Islam
Brisant
Grüner Raser; Bild: Shutterstock
Deutschland
Linke Nummern
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Gespräch
Sea-Watch 4 (hier noch als Poseidon) (Bild: Goetz Ruhland (gruhland@gruhland.de); siehe Link; CC BY-SA 3.0)
Migration
Satire
Ukraine
Wahlkampf
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Gespräch