Symbolfoto: Satur/Shutterstock

Dürre, Hunger oder einfach nur Ablenkung

In den vergangenen Tagen sind in den deutschen Medien immer wieder Meldungen über so genannte „Hungersteine“ in Elbe und Rhein aufgetaucht. Ganz offensichtlich soll damit auf eine kommende Dürre und Hungersnöte durch fallende Flußpegel bei sommerlichen Temperaturen hingewiesen werden. Die Anwohner der Flüsse ritzten die Jahreszahl in große Steine, wenn diese frei lagen. Die älteste Zahl aus dem Jahr 1417 ist aus der böhmischen Stadt Tetschen nahe der Grenze zu Sachsen bekannt. Ein weiterer Stein in der Elbe stammt aus dem Jahr 1616 und trägt die Inschrift „Wenn du mich siehst, dann weine“. Er soll sich auf eine schlechte Ernte aufgrund der Trockenheit beziehen. Auch sollen an der Donau seit zwei Wochen diese Steine sichtbar geworden sein.

Von Thomas Schlawig

Damit ist lediglich bewiesen, daß es Dürreperioden schon vor Jahrhunderten gab. Völlig ohne Industrie, Autos und Flugzeuge. Hungersnöte wären m.E. heute nicht nötig, wenn Lebensmittel nicht an der Börse gehandelt würden, damit die Preise hochgetrieben und bei Verlusten komplette Ernten vernichtet würden. Das wird von Menschenhand geplant und ausgeführt und ist ein Verbrechen gegenüber der Menschheit.

Zudem wird mit Ackerland Mißbrauch getrieben. In Deutschland wurden im Jahr 2017 auf 2,7 Mio. Hektar Pflanzen angebaut, welche nicht der Ernährung dienen, sondern der Produktion von Biogas und Biosprit. Es ist davon auszugehen, daß die Fläche heute noch wesentlich größer ist. Dieser menschengemachte Unsinn zerstört auf Grund der Monokulturen wertvolles Ackerland und hat nichts mit dem angeblich menschengemachte „Klimawandel“ zu tun.

„Würden auf diesen 2,7 Millionen Hektar statt nachwachsenden Rohstoffen Weizen für die Nahrungsmittelverwendung angebaut, würden allein in Deutschland etwa 18 Millionen Tonnen Weizen zusätzlich produziert. Der Preisdruck für die Erzeuger würde massiv steigen“.[1]

Wer nun allen Ernstes behauptet, daß der Anbau von „nachwachsenden Rohstoffen“ zum Klimaschutz beiträgt, ist vollkommen auf dem Holzweg. Die Landwirtschaft benötigt pro Hektar durchschnittlich 100 l Diesel für Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Ernte. Es werden somit 270 Mio. l Diesel für die „klimaschonende“ Produktion von Biogas und Biosprit verbraucht.

„Von 1999 bis 2010 wuchs die Zahl der Biogasanlagen von etwa 700 auf 5905, die insgesamt rund 11 % des Stroms aus erneuerbaren Energien produzieren. Ende 2011 waren in Deutschland rund 7.200 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Anlagenleistung von ca. 2.850 MW in Betrieb. Damit ersetzen Deutschlands Biogasbauern mehr als zwei Atomkraftwerke und versorgen über fünf Millionen Haushalte mit Strom“. [2]

AKW ist aber im Gegensatz dazu vollkommen Emissionsfrei.

„Biogasanlagen sind nicht vollständig dicht; auch für Wartungsarbeiten müssen sie zugänglich bleiben. Deshalb kann beim Betrieb einer Biogasanlage Methan, das auf mittlere Sicht eine etwa 25-mal stärkere aufheizende Wirkung auf das Klima hat als CO2, in die Atmosphäre entweichen.

[…] Biogas verbrennt klimaneutral, da das entstehende CO2 vorher von Pflanzen aus der Luft gebunden wurde. Es gibt aber Faktoren, die die Klimabilanz von Biogasanlagen durch den Anbau von Energiepflanzen verschlechtern können:

Bei der Produktion von Energiepflanzen kommt es zu einem hohen Energieeinsatz. Eine mit Maissilage betriebene Anlage verbraucht im Gegensatz zur Abfallverwertung bei allen Produktionsschritten Energie: Saatvorbereitung, Säen, Düngen, Schutz vor Schädlingen (Pflanzenschutzmittelproduktion und Einsatz), Ernte, Transport, Silage, Vergärung unter Umwälzen und Rücktransport der Gärrestmenge auf die Felder“.[3]

Die Nachteile sind also durch aus bekannt, werden aber ignoriert.

George Kent, emeritierter Professor an der University of Hawaii glaubt, dass wir manchmal über den Welthunger sprechen, als wäre er eine Geißel, die wir alle abschaffen wollen, und hält sie für vergleichbar mit der Pest oder AIDS.

Sein Zitat: „Aber diese naive Sichtweise hindert uns daran zu verstehen, was Hunger verursacht und aufrechterhält. Hunger hat für viele Menschen eine große positive Bedeutung. Tatsächlich ist er grundlegend für das Funktionieren der Weltwirtschaft.“

„Hungrige Menschen sind die produktivsten Menschen, besonders dort, wo Handarbeit benötigt wird“,sagt George Kent.

Für diejenigen von uns ganz oben auf der sozialen Leiter wäre die Beseitigung des Welthungers eine Katastrophe. Wenn es keinen Hunger auf der Welt gäbe, wer würde dann die Felder pflügen? Wer sammelt unser Gemüse? Wer wird in den Verarbeitungsbetrieben arbeiten? Wer putzt unsere Toiletten? Wir müssten unsere eigenen Lebensmittel produzieren und Toiletten reinigen.

Es überrascht nicht, dass es die Menschen auf höchster Ebene nicht eilig haben, das Hungerproblem zu lösen.

„Hunger ist für viele von uns kein Problem, sondern ein Vorteil“[4], sagt der Professor.

 Ein anderer Misanthrop ist Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums und bekannt durch seine Prophezeiung in seinem Buch „The Great Reset“: „In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen und Sie werden glücklich sein“.

Solche „Menschen“ sind eine weitaus größere Bedrohung für die Menschheit als erfundene Klimakatastrophen und Hungersnöte.

Wer dich dazu bringt, Absurditäten zu glauben, bringt dich auch dazu, Ungeheuerlichkeiten zu tun  Voltaire

[1]https://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/en/33208.html#:~:text=Ein%20F%C3%BCnftel%20des%20deutschen%20Ackerlandes%20dient%20Produktion%20von%20Biogas%20und%20Biosprit,-Mais%20f%C3%BCr%20Biogasanlagen&text=Auf%202%2C65%20Millionen%20Hektar,die%20industrielle%20Nutzung%20angebaut%20wurden.

 [2] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Biogas

[3] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Biogas

[4] https://www.direktdemokratisch.jetzt/die-wirren-aussagen-von-george-kent-hunger-ist-gut-hungrige-menschen-sind-die-produktivsten-menschen/

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