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Grünes Licht für Gesundheitsüberwachungsstaat? Telekom für Ausbau der Corona-Warn-App

Bonn – Wenn man an diesem völlig überflüssigen Ding gut verdienen kann, ist es ja wohl klar, dass man so etwas fordert: Telekom-Chef Timotheus Höttges hat sich für einen Ausbau der Corona-Warn-App ausgesprochen. „Wir müssen aus der Corona-Warn-App eine Gesundheits-App machen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Dann könne die App auch nach der Pandemie nützlich sein.

„Wir könnten zum Beispiel eine digitale Alternative zum gelben Impfpass schaffen und alle Impfzertifikate auf einer solchen App hinterlegen“, so Höttges. Zudem könnten über die App Rezepte für Medikamente digital zur Verfügung gestellt werden, die man dann später in der Apotheke oder im Netz einlösen könne. „Der Datenschutz ist gewährleistet“, fügte der Telekom-Chef hinzu.

„Die Informationen sehen nur die Ärzte und die jeweiligen Patienten.“ Die Corona-Warn-App gibt es seit Mitte 2020. Herausgeber der App ist das Robert-Koch-Institut (RKI), entwickelt wurde sie von den Unternehmen SAP und Deutsche Telekom unter Beteiligung weiterer Unternehmen.

Bislang hat der Mist den Steuerzahlern schon 160 Millionen Euro gekostet, obwohl er überhaupt nichts gebracht hat, weil sich eben immer weniger Bürger wegen einer leichten Erkältung überwachen lassen wollen. Aber genau das steckt dahinter, denn es geht hier darum, dass die staatlichen Kontrollfreaks sich den gläsernen Bürger wünschen. Und mit dieser App soll ein Dammbruch stattfinden, da können sie erzählen, dass nur Ärzte einen Einblick haben. Selten so gelacht. (Mit Material von dts)

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