"Kulturelle Aneignung": Geht für die ARD gar nicht... (Symbolbild:Pixabay)

Keine Rothaut mehr im Rotfunk: ARD verbannt Winnetou-Filme aus Programm

Die traurige Erbärmlichkeit der „Zeitgeist-Prostituierten“ des deutschen Medien- und Kulturbetriebs kennt kein Halten mehr. Dass die ARD-Programmverantwortlichen kein Rückgrat haben und ihre Aufgabe nicht in der Wertschätzung von Zuschauerinteressen und Respektierung von deren Fernsehgewohnheiten erkennen, sondern in deren Änderung und Umerziehung, ist seit langem bekannt.

Mit der nun verkündeten Entscheidung der Sendeanstalten jedoch, keine Winnetou-Filme mehr auszustrahlen und damit ein weiteres Stück TV-Tradition aus verlogenen und vorgeschobenen Gründen zu begraben, erweist sich der gebührenfinanzierte Staatsfunk einmal mehrmals kulturmarxistische Vollzugsbehörde des woken Linksstaats. Dort macht sich inzwischen eine regelrechte Phobie gegenüber „kulturunsensiblen“ Begriffen breit: Nach dem No-Go-Wort „Neger” wird nun der „Indianer“ zum maximalen Ärgernis gestempelt. Die RBB-„Sandmännchen“-Redakteurin Nina Paysen (42) erklärte gegenüber  „Brand Eins“, sie lasse keine Folgen mehr ausstrahlen, in denen das „I-Wort“ überhaupt falle, berichtet „Bild.“

Lapidare Ausreden

Dieser Wahn greift nun um sich: Es würden ab sofort – bzw. seit dem Auslaufen der Lizenzverträge – überhaupt keine Filme der Winnetou-Reihe mehr gezeigt, teilte die ARD lapidar mit, wie „dts“ unter Berufung auf „Bild“ schreibt. Auch für die Zukunft seien keine Lizenzkäufe für die Winnetou-Filme geplant. Einzig der Bayerische Rundfunk (BR) – wohl in Sorge um eine größere „konservative” oder traditionsbewusste Restklientel – teilte mit, er behalte sich vor, trotzdem auch weiterhin ”Filmklassiker zeigen“ zu wollen. „Im Einzelfall werde jedoch auch hier bei allen Filmen stets geprüft, ob der jeweilige Film „in unser Programm passt“, so eine BR-Sprecherin.

Der Rest der ARD jedoch will es anscheinend – ohne weitere Detailerklärung – dem Ravensburger Verlag gleichtun, der diese Woche vor einem linksfaschistischen Shitstorm eingeknickt war und das Buch „Der junge Häuptling Winnetou“ zum gleichnamigen Film aus dem Programm genommen hatte. Und das ZDF? Das besitzt hingegen weiterhin die „Ausstrahlungsrechte für diverse Karl-May-Filme, die auch „in den nächsten Jahren zur Sendung kommen“, so ein ZDF-Sprecher. Es sei denn, die virtuelle Bücherverbrennung erreicht bis dahin auch die Programmmacher im Zweiten. (DM)

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