Foto: Mann läuft Rolltreppe hoch (über dts Nachrichtenagentur)

Alte und Behinderte müssen unten bleiben: Handelsketten schalten zum Stromsparen Rolltreppen ab

Die Armen, Alten und Kranken trifft so eine künstlich gezüchtete Krise natürlich als Erste:

Angesichts immer höherer Strompreise reduzieren Handelsketten ihren Energieverbrauch und schalten dafür auch die Rolltreppen aus. Wie die „Bild“ (Samstagausgabe) berichtet, stehen in einzelnen Saturn-Filialen einige Rolltreppen still. Auch die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat Rolltreppen abgeschaltet.

Firmenchef Miguel Müllenbach sagte der „Bild“ dazu: „Auch wir müssen auf die explodierenden Energiepreise reagieren.“ So spare das Unternehmen „im Bereich Beleuchtung und Rolltreppen bereits Strom durch Ausschalten und Stilllegung, wo es möglich ist – ohne die Kunden zu beeinträchtigen“. Der Betreiber von Einkaufszentren, ECE, bestätigte der „Bild“, Rolltreppen in Randzeiten „frühmorgens und in Abendstunden“ auszuschalten.

Ein Ikea-Sprecher sagte, eine Taskforce prüfe derzeit Rolltreppen auszuschalten „und weitere Energiesparmaßnahmen“. Genauso sei es bei der Handelskette Konsum Weimar, schreibt „Bild“ weiter.

Was bedeutet „weitere Sparmaßnahmen“? Werden bei IKEA bald die Lichter ausgepustet, damit man nicht mehr sieht, was man kauft? Werden in den Supermärkten bald die Gefriertruhen abgeschaltet? Am einfachsten wäre es doch, man baut gleich mal die vielen Überwachungskameras ab. Die braucht doch eh keiner mehr, wenn die Rolltreppen nicht mehr funktionieren. (Mit Material von dts)

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