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Der gigantische Elektro-Auto-Betrug

Auf Deutschlands Straßen befinden sich deutlich weniger mit teurem Steuergeld subventionierte Elektro-Autos als das Kraftfahrtbundesamt zugelassen hat. Offenbar sorgt das Subventionssystem dafür, dass sich mittlerweile ein breit angelegter systematischem Betrug eingebürgert hat. Und auch dieses Kapitel kann unter links-grüner Vernichtungspolitik verbucht werden.

Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf das Berliner „Schmidt Automotive Research“ Institut berichtet, läuft das links-grüne Elektroauto-Projekt unter dem Motto: E-Auto-Käuferprämie kassieren und den Elektokarren dann gewinnbringend im Ausland verkaufen.

„Der Verlierer ist der deutsche Steuerzahler, der indirekt saubere Luft in Städten außerhalb Deutschlands subventioniert und nicht in Deutschland selbst“, so Automobil-Analyst und Instituts-Gründer Matthias Schmidt gegenüber dem Spiegel.

Die Marge bei diesem Spiel sind beträchtlich: Bis zu 9000 Euro streichen die Verkäufer ein, wenn sich die E-Autos schnell und gewinnbringend in die Nachbarländer weiterverkauft. Die Rahmenbedingungen: Käufer müssen ein staatlich gefördertes Elektroauto nur mindestens ein halbes Jahr selbst halten. Das hat sich mittlerweile herum gesprochen, so dass Autohändler mit dem Spruch werben: „Sechs Monate kostenlos Tesla fahren“. Hinzu kommt der dicke Gewinn beim Weiterverkauf. Viele Händler haben sich auf den Export fast neuer elektrischer Gebrauchter spezialisiert, um Mitnahmeeffekte zu erzielen.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt sollen seit Januar 2012 rund 890.000 vollelektrische Pkw in Deutschland zugelassen worden sein. Im aktuellen Gesamtbestand befinden sich aber nur magere 756.517 Fahrzeuge wieder. Mehr als 130.000 E-Autos sind demzufolge die letzten zehn Jahren „verschwunden“. Umgerechnet also 15 Prozent. Bei Tesla betrifft das sogar fast jeden vierten der bislang 98.000 zugelassenen Wagen.

Die Differenz könnte aufgrund von Unfällen oder Stilllegungen so hoch sein, so die beruhigende Lesart. Für den Automobil-Analyst Schmidt aber keine sehr wahrscheinliche Begründung, da die meisten E-Wagen doch maximal zehn Jahre alt sind und zudem so hohe Unfallzahlen bei E-Autos nicht belegt sind. Wahrscheinlicher ist ein saftiger Subventionsmissbrauch. Auch das Center of Automotive Management hegt den Verdacht, dass ein erheblicher Teil der neu zugelassenen Elektroautos wenige Monate, nachdem die Fördergelder geflossen sind, ins Ausland weiterverkauft werde. Der klima-verängstigte deutsche Steuerzahler wird auch ausgeschlachten  und verliert mit diesem „legalen Trick“ dreistellige Millionenbeträge. (SB)

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