Wie einst in der DDR: Heute unterstützt das Künstler- und Kulturschaffendenkartell den Klimakurs von Grünpartei und Regierung (Symbolbild:Archiv/Netzfund)

Freiwillig in die Sklaverei: Deutsche Promis betteln in der „Zeit“ um noch mehr Klima-Verbote

So wie Straßenköter alle paar Meter ihre Duftmarke absetzen müssen, um ihr Revier zu markieren, fühlen sich Deutschlands gleichgeschaltete Showgrößen und Intellektuelle (und solche, die sich dafür halten) bemüßigt, in steter Regelmäßigkeit Haltungsnoten abzusondern, um ihre einwandfreie Gesinnung zu bekräftigen und sich in Zeiten zunehmender Skepsis, Zweifel und „Schwurbeleien“ politisch unverdächtig und systemloyal zu geben.

So fordern, wie heute berichtet wird, mal wieder sogenannte „Prominente und Führungspersönlichkeiten” in der Wochenzeitung „Die Zeit“ von der Ampel-Koalition noch mehr Engagement für den Klimaschutz – und plärren dabei nach noch mehr Verboten: 30 namhafte „Berühmtheiten“ fungieren als Stichwortgeber für noch mehr Verzicht, Mangel, Bevormundung durch eine immer anmaßendere Politik. Am extremsten biedert sich dabei Moderatorin Barbara Schöneberger in politischer SM-Begeisterung bei der rotgrünen Stümpertruppe an: „Ich würde mir sehr gerne von Robert Habeck was verbieten lassen“, flötet sie.

„Umweltsau“ Ikke Hüftgold will seinen Ballermann-Fans das Billigfliegen verbieten

Auch Ballermann-Star Ikke Hüftgold, bekannt für solch famose Beiträge zur deutschen Hochkultur wie der Evergreen „Dicke Titten, Kartoffelsalat”, postuliert: „Ich finde, wir brauchen strenge Verbote, denn jeder kann fast alles anders machen, wenn die anderen es auch tun müssen.“ Hüftgold, einst nach eigenem Bekundem selbst „’ne Umweltsau“, treibt die Schizophrenie dabei zu prachtvollster Blüte, indem er seinem eigenen Publikum die Anreise zu seinen Auftritten verunmöglichen will: „Ich finde, Billigflüge müssen abgeschafft werden, auch wenn mir das selbst schadet. Es kann nicht sein, dass man für einen Tag nach Mallorca oder Bulgarien fliegt. Vor ein paar Jahren habe ich selbst für einen 500 Meter langen Weg das Auto genommen. Aber meine beiden Töchter haben mich umerzogen.“

Dass wiederum die Töchter von ihren Lehrern und Mainstreammedien umerzogen wurden und diese wiederum von einer gezielt gesteuerten strategischen Panikmache im Interesse genau jener Politiker, bei denen sich die Hüftgolds, Schönebergers und andere staatstreue Kulturschaffende einen braunen Hals holen: Zur Erfassung solcher Zusammenhänge reichen die unter der Sonne Mallorcas verdorrten Hirnwindungen dieses Systembarden anscheinend nicht mehr aus.

Die üblichen Verdächtigen

Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet, gehören zu den übrigen Prominenten in der „Zeit“ auch DGB-Chefin Yasmin Fahimi, SPD-Politikerin Gesine Schwan, „Influencerin” Aminata Belli, Bestsellerautor Frank Schätzing, „Inklusions-Aktivist” Raul Krauthausen, „Tagesschau“-Wetterexperte Sven Plöger, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, sowie der Vorsitzende des Siemens-Energy-Aufsichtsrats, Joe Kaeser. Es ist die übliche Haltungselite, die auf Biegen und Erbrechen anderen einen reduzierten Lifestyle aufzwängen wollen, von dem sie selbst nichts wissen wollen.

Dass sich übrigens auch ZDF-Moderator Markus Lanz (der über das rapide Abschmelzen der Gletscher in seiner Südtiroler Heimat jammert) und Virologe Hendrik Streeck (der auch vor „gesundheitlichen Folgen des Klimawandels” und neuen Mückenarten in Europa warnt), für diese propagandistische bestellte Steilvorlage zu neuen autoritären Freiheitseinschränkungen und Bevormundungen hergeben, zeigt, dass die Gleichschaltung in diesem Land weiter vorangeschritten ist, als es sich selbst zu NS- oder DDR-Zeiten der Staat nicht hätte träumen lassen. (DM)

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