Liebe ohne Maske - ein Gräuel für Linke und Grüne (Symbolbild: shutterstock.com/Von Sheleh Vadzim)

Können wir die Gesichtslappen bald in die Tonne treten?

Es sieht fast so aus, als ob auch die hässlichen und gesundheitsgefährdenden Gesichtslappen bald Geschichte sind. Auf jeden Fall sitzt Lauterbach bald allein auf weiter Flur:

Nach dem angekündigten Aus für die Maskenpflicht in Flugzeugen fordert die Union von der Ampel-Koalition ein ähnliches Vorgehen bei Bussen und Bahnen. „Die Ampel wird nun auch Stellung zur Frage beziehen müssen, welche Maskenpflichten sie in Bussen und Bahnen plant“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Eine pauschale FFP2-Pflicht über viele Monate hinweg lässt sich auch im ÖPNV nicht rechtfertigen.“

Das Wegfallen der Maskenpflicht in Flugzeugen sei nur konsequent. Es reihe sich ein „in einen Übergang zu Normalität und Eigenverantwortung, den viele andere Länder längst vollzogen haben“, so Sorge. Mit Blick auf die geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesetz sagte der CDU-Politiker: „Die Ampel hatte ein geordnetes Verfahren zur Gesetzgebung versprochen – stattdessen erleben wir jetzt das völlige Chaos. Zentrale Änderungen am Pandemie-Plan für den Herbst schustert die Ampel in letzter Minute am Verhandlungstisch zusammen.“

Selbst die deutschen Amtsärzte haben die Länder dringend vor einer Wiedereinführung der Maskenpflicht in Schulen gewarnt. „Bei den aktuellen Varianten ist eine Maskenpflicht im Unterricht nicht nötig“, sagte Johannes Nießen, Vorsitzender des Bundesverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Masken im Unterricht sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn es eine Virus-Variante geben sollte, die infektiöser ist und gleichzeitig schwerer krank macht als die bekannten Omikron-Varianten.“

Man dürfe nicht vergessen, dass Masken das Lernen erheblich beeinträchtigten. „Sie haben Einfluss auf die Sprachentwicklung, erschweren den Fremdsprachenunterricht und stören die Kommunikation, weil sie das halbe Gesichtsfeld bedecken.“ Deshalb sollten die Länder so lange wie möglich Unterricht ohne Maske erlauben, so der Amtsärzte-Chef.

Am Donnerstag will der Bundestag abschließend über die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beraten. Vorgesehen ist, dass die Länder in Schulen ab der fünften Klasse eine Maskenpflicht einführen können, wenn dies zur Aufrechterhaltung eines geregelten Präsenz-Unterrichtsbetriebs erforderlich ist.

Auch die Gebäudereiniger wehren sich gegen eine FFP2-Maskenpflicht bei der Arbeit. „Dass der Bund im dritten Pandemieherbst nun damit beginnen will, Reinigungskräften ohne direkten Patientenkontakt eine FFP2-Maske aufzuzwingen, ist eine völlig unverständliche Verschärfung“, sagte Thomas Dietrich, Bundesinnungsmeister des Gebäudereiniger-Handwerks den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) im Vorfeld der Abstimmung über die Novelle des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag. So ist geplant, dass externe Dienstleister in Klinken oder Alten- und Pflegeheimen eine FFP2-Maske tragen müssen, auch wenn sie nur den Flur reinigen müssen und nicht mit Patienten in Kontakt kommen.

„Seit zweieinhalb Jahren ist die medizinische Maske in der Praxis etabliert, verhältnismäßig und nachweislich völlig ausreichend – das galt selbst zu Hochzeiten der Pandemie“, sagte Dietrich.

Man kann nur hoffen, dass sich immer mehr Branchen diesem Protest anschließen, vielleicht sogar auch die Ärzte und Lauterbach damit ordentlich vor den Koffer scheixxen.

Wahrscheinlich bleibt der Krankheitsminister dann auch noch auf seinen verfluchten Impfstoffen sitzen – und fertig ist die Laube.

Dann endlich kann er gehen – und zwar dorthin, wo der Pfeffer wächst. (Mit Material von dts)

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