Krisenlage in den Heimen - dank der fahrlässigen Regierungspolitik (Foto:Imago/photothek)

Altenpflege bald nur noch für Reiche möglich?

Berlin – Das hat sich die Bundesregierung fein ausgedacht. Die steigenden Pflegekosten einfach an die Angehörigen weiterzuleiten, damit es für den Normalbürger nicht mehr möglich ist, ihren „Alten“ einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen:

Angesichts steigender Pflegekosten von bis zu 1.000 Euro pro Monat fordert der Arbeitgeberverband Pflege schnelle Hilfen für Pflegebedürftige. Präsident Thomas Greiner sagte der „Bild“ (Dienstagausgabe): „Die Bundesregierung hat entschieden, dass die Pflegekräfte besser bezahlt werden sollen – in Ordnung.“ Die Ampel müsse nun aber klären, wo das Geld herkommt.

„Freibier rufen und dann davonschleichen – so geht`s nicht.“ Pflegebedürftigen bleibe laut Greiner ansonsten nichts anderes übrig als: „Sparkonto plündern, bis nichts mehr da ist und danach zum Sozialamt.“ Hier werde „Lebensleistung im Rekordtempo vernichtet“.

Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz forderte unterdessen eine Soforthilfe in Höhe von 1.000 Euro und einen dynamischen Inflationsausgleich bei den Pflegeleistungen: „Der Eigenanteil galoppiert davon. Wir müssen den Schwächsten beistehen, die anders als die Krankenhäuser keine starke Lobby haben. Sonst verliert diese Gesellschaft ihr Herz.“

Wahrscheinlich wird der Beitrag zur Pflegeversicherung erhöht, obwohl hier genau der „Staat“ tätig sein müsste. Einfach das Geld, was für Integrationsmaßnahmen verjubelt wird, umschichten, mal an die Eigenen denken. Aber das ist bei dieser Regierung so gut wie ausgeschlossen. (Mit Material von dts)

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