Foto: Flughafenarbeiter (über dts Nachrichtenagentur)

Die Blase von den „ausländischen Fachkräften“ ist wohl endgültig geplatzt

Berlin – Was haben sie uns das Blaue vom Himmel gelogen, um ihre kaputte Migrationspolitik, die lediglich unser Sozialsystem sprengen sollte, als arbeitsmarktpolitische Initiative zu verkaufen. Nichts ist, gar nichts ist. Kein Mensch, der wirklich was drauf hat, will noch in dieses abstürzende Land kommen, um zu arbeiten. Lohnt sich doch gar nicht, Hängematten sind doch viel bequemer.

Auch die von der Bundesregierung im Juli gestartete Initiative zur Anwerbung türkischer Fachkräfte an deutschen Flughafen ist offenbar gescheitert. Bisher seien lediglich 60 türkische Gastarbeiter angeworben worden, berichtet die „Bild“. Am Flughafen München arbeiten demnach 41 Türken, am Flughafen Nürnberg sind es 19. Sie werden dort unter anderem zum Sortieren von Koffern eingesetzt.

Das Bundesinnenministerium geht davon aus, dass die Zahl um 35 weitere steigen wird. Ein Sprecher sagte der Zeitung: „Nach den derzeitigen Mitteilungen aus Bayern auf Grundlage der Aussagen der dortigen Bodendienstleistungsunternehmen wird dort von einer Gesamtpersonenzahl von 95 Personen ausgegangen, die bis 6. November 2022 unterstützend tätig sein werden.“ Die Bundesregierung hatte im Sommer angekündigt, wegen akuter Personalengpässe 2.000 Fachkräfte aus der Türkei befristet an deutsche Flughäfen zu holen.

Selten so gelacht.

Auch viele Anträge ausländischer Pflegefachkräfte sind erfolglos. So habe sich innerhalb eines Jahres haben sich in Nordrhein-Westfalen 6.166 Personen aus den Bereichen Pflege und Gesundheit um eine Anerkennung ihres Abschlusses bemüht, nur 384 Anträge wurden von der Zentralen Anerkennungsstelle für Gesundheitsberufe in Münster unmittelbar positiv beschieden, 50 erst nach einer Weiterbildung oder Zusatzprüfung. Das entspricht einer Anerkennungsquote von sieben Prozent.

Die Zahlen gehen aus einer Antwort des NRW-Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor, über die die „Rheinischen Post“ (Samstag) berichtet. Die überwiegende Zahl der Bewerber stammt mit 5.551 Anträgen demnach aus Nicht-EU-Staaten – davon 805 aus der Türkei, gefolgt von Tunesiern mit 758 und Filipinos mit 514. Aus den EU-Mitgliedsstaaten bemühten sich 615 Bürger um Anerkennung ihres Pflege- und Gesundheitsberufs in NRW. Hier stammten die meisten Interessenten aus Rumänien (143), den Niederlanden (100) und Polen (70). Nach Angaben des Ministeriums waren nur 41 Prozent der Anträge vollständig.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thorsten Klute, nannte der Zeitung die Anerkennung ausländischer Fachabschlüsse in der Pflege einen wichtigen Baustein zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. „Und da haben wir noch einen weiten Weg vor uns.“ Die Zahl der Antragsteller sei zwar durchaus erfreulich.

„Aber die Zahl der positiv beschiedenen Fälle ist da doch eher kläglich. Das ist insgesamt viel zu wenig, um auf der Strecke schnell voranzukommen.“ Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte der „Rheinischen Post“, trotz der fast 400.000 Beschäftigen in Gesundheits- und Altenpflege würden 24.000 Pflegefachkräfte in NRW fehlen.

„Das Ausland kann den deutsche Fachkräftemangel nicht beheben.“ Die Zahlen des NRW-Gesundheitsministers zur Fachkräftegewinnung nannte Brysch ernüchternd. Umgerechnet handele es sich um durchschnittlich 36 positive Bescheide pro Monat für die 42 Mitarbeiter der Behörde.

Zu hoch qualifiziert, diese ausländischen Fachkräfte, oder wie?

Deutschland ist und bleibt auf dem Weg in ein Dritte-Welt-Land. Aber das ist ja auch so gewollt. (Mit Material von dts)

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