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Randnotiz aus Iserlohn: Terrorverdächtiger Jugendlicher festgenommen

Nur noch eine Randnotiz wert: Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag in Iserlohn einen 16-jährigen „Deutsch-Kosovaren „festnehmen lassen, der einen islamisch-motivierten Anschlag in Deutschland geplant haben soll. Der Knabe war bereits vorher als sogenannter Terror-Gefährder bekannt und wurde nach einem SEK-Einsatz zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der im nordrhein-westfälischen Iserlohn gefasste „Deutsch-Kosovare“ Etrit P., habe unter dem Einfluss eines Anhängers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gestanden, so die Mitteilung der Karlsruher Staatsanwaltschaft.

Der Festnahme des jugendlichen „Deutsch-Kosovare“ Etrit P. ging am 7. September ein eines Spezialeinsatzkommandos voraus. Die Ermittler waren nach einem Internet-Eintrag des tatverdächtigen Islamjüngers auf ihn aufmerksam geworden. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf bewertete diesen Hinweis als so ernst, dass sie am 7. September den nächtlichen SEK-Einsatz initiierte. Bei der Durchsuchung der Wohnung und der Kellerräume in dem Mehrfamilienhaus, wo P. wohnhaft ist, waren keine Gegenstände gefunden worden, die Hinweise darauf zuließen, dass der Verdächtige eine schwere Straftat plant. Deshalb war der Jugendliche nach seiner Vernehmung auch wieder auf freien Fuß gekommen, berichtet hierzu iks-online.

Bei der Durchsuchung seien allerdings Datenträger und -speicher sichergestellt und seit dem ausgewertet worden, die die Ermittler sofort handeln ließen:

Der Jugendliche  scheint sich bereits darin schlau gemacht zu haben, wie man eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (USBV) baut. Dann aber habe der Islam-Jünger jedoch befürchtet, dass seine Pläne vereitelt werden könnten. Deshalb entschloss er sich, seinen Dschihad durch einen Messerangriff auf Polizeibeamte zu realisieren. Dazu sei es wegen der Festnahme aber nicht mehr gekommen, heißt es weiter.

Das genaue Alter des „Deutsch-Kosovaren“ wurde von der Staatsanwaltschaft nicht mitgeteilt, jedoch soll laut Informationen der Deutschen Presseagentur es sich um einen 16-Jährigen handeln, der schon vorher als sogenannter Terror-Gefährder bekannt war. Das islamische Bürschlein soll sich innerhalb weniger Monate stark radikalisiert haben.

Der Festgenommene wurde den Angaben der Bundesanwaltschaft zufolge bereits einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH) vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und die Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung vor. Der IS-Anhänger, der ihn beeinflusst haben soll, verbreitet den Angaben zufolge über einen Messengerdienst Propagandamaterial und ruft zum „Dschihad“ auf.

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