Sea-Watch 4 (hier noch als Poseidon) (Bild: Goetz Ruhland (gruhland@gruhland.de); siehe Link; CC BY-SA 3.0)
Sea-Watch 4 (hier noch als Poseidon) (Bild: Goetz Ruhland (gruhland@gruhland.de); siehe Link; CC BY-SA 3.0)

Kampfansage an Italien: Sea-Watch will mit neuem Riesenschlepper noch effizienter „retten“

Mit einem neuen, noch größeren „Rettungsschiff“ will die, von Kritikern als „Schlepperorganisation“ bezeichnete NGO „Sea-Watch“ noch effizienter Illegale nach Europa befördern. Das sei eine „Kampfansage an Italien“.

Unter dem Eindruck des „Rechtsrucks“ im politischen Italien hat die deutsche NGO Sea-Watch angekündigt, ein neues „Rettungsschiff“ ins zentrale Mittelmeer entsenden zu wollen. Die „Sea-Watch 5“ sei noch „schneller“, noch „größer“ und damit effizienter als ihre Vorgängerinnen, prahlt die von Kritikern als „Schlepperorganisation“ bezeichnete Vereinigung. Die „Sea-Watch 5“ könne noch mehr „Gerettete“ aufnehmen. Mit seinem technisch einwandfreien Zustand sei es außerdem besser gerüstet gegen „Kriminalisierungs- und Abschreckungsversuche“. Man regiere damit nach eigenen Angaben auf den Ausgang Parlamentswahl in Italien.

Die „Sea-Watch 5“ heißen ist laut Sea-Watch mit 58 Metern Länge und einem Alter von zwölf Jahren größer und effizienter als die bisherigen Schiffe. Das andere Schiff, das Sea-Watch derzeit betreibt, die „Sea-Watch 3“, wurde Mitte vergangener Woche von den italienischen Behörden festgesetzt.

»Statt ‚Mutter, Italienerin, Christin‘ sagen wir ‚Seenotrettung, Menschenrechte, Sea-Watch 5’«, trommelt Sea-Watch-Vorstand Johannes Bayer mit Verweis auf den fulminanten Wahlsiegerin von Giorgia Meloni. Stimmen für Melonis Partei Fratelli d’Italia (FDI) und ihr Bündnis seien auch Stimmen „für eine illegitime Einschränkung des Rechts auf Asyl und Migration“ gewesen, heißt es in der  Mitteilung der NGO-Schlepper.

Für die Finanzierung des neuen Schiffes wird Sea-Watch nach Eigenaussage von zahlreichen Privatpersonen unterstützt sowie durch das Bündnis United4Rescue, das maßgeblich von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiiert wurde. Dabei ist es für die angeblichen „Menschretter“ völlig egal, dass sie durch ihre Aktionen Menschen auf das Mittelmeer locken und dort jämmerlich ertrinken lassen. Die Massenmigration nach Europa erklimmt aktuell immer neuer Höchstmarken. Es ist zu hoffen, dass Italiens neue Regierung die Wahlversprechen einlöst und Schleppern das Handwerk legt. (SB)

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