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CIA soll Bundesregierung vor Anschlag auf Pipelines gewarnt haben

Höchstwahrscheinlich werden wir nie erfahren, wer hinter den Anschlägen auf die Pipelines in der Ostsee gesteckt hat. Man muss sich nur die Frage stellen, wem dieser Terror nützt: Den Amis auf jeden Fall, aber auch einigen Nachbarländern und den Klima-Terroristen. Russland ist wohl außen vor, die sägen ja nicht den Ast ab, auf dem sie sitzen, auch wenn die deutsche Kriegspropaganda wieder mal was anderes behauptet.

Interessant ist auch, dass der US-Auslandsgeheimdienst CIA soll die Bundesregierung bereits im Sommer vor einem Anschlag auf Ostsee-Pipelines gewarnt haben. Das berichtete der „Spiegel“ am Dienstagabend auf seiner Internetseite. Laut des Berichts verdichteten sich die Anzeichen auf eine geplante Attacke gegen die beiden Nord-Stream-Gasleitungen.

Unklar ist, wer ein Interesse daran haben könnte. Russland schickt schon von sich aus seit Wochen kein Gas mehr über Nord Stream 1 und hat bis zuletzt darauf gedrängt, Nord Stream 2 zu öffnen. Kritiker der USA wiederum unterstellen Washington, ein Motiv zu haben.

So hatte US-Präsident Joe Biden bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Februar gesagt, die USA hätten die Möglichkeit, Nord Stream 2 zu verhindern, auch wenn das eigentlich Sache der deutschen Bundesregierung sei: „I promise you, we`ll be able to do it“, sagte der US-Präsident auf Nachfrage einer Reporterin.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die CIA gegen den eigenen Präsidenten ermittelt, oder ihn zumindest beobachtet hat. Aber spielt das überhaupt keine Rolle, wenn Nord Stream 1 und 2 gar nicht mehr gebraucht werden? Es bleibt mysteriös.

Hier noch zwei weitere Meldungen zu diesem Thema:

Schaden an Nord-Stream-Pipelines wohl größer als gedacht

Der Schaden an den Gasleitungen Nord Stream 1 und 2 ist wohl größer als gedacht. Laut eines Berichts des „Spiegel“ müssen die Leitungen nahe der Ostseeinsel Bornholm über eine größere Länge aufgerissen sein. Anders sei der „explosionsartige Druckabfall“ in den Pipelines nicht zu erklären, hieß es aus Kreisen der Bundesregierung.

Ein Video, das das dänische Militär am Dienstag auf Twitter veröffentlichte, zeigt ebenfalls, wie Luftblasen über eine größere Fläche ins Meer austreten. Das größte Leck sei an der Wasseroberfläche über einen Radius von mehr als einem Kilometer sichtbar, hieß es. In der Bundesregierung heißt es, drei von vier Strängen der Ostseepipelines seien beschädigt.

Es könnte sich um einen Anschlag handeln, um Verunsicherung auf den europäischen Gasmärkten zu provozieren. Laut „Spiegel“-Bericht werden mit Hochdruck die Sicherheitskonzepte anderer Pipelines und Gasversorgungsanlagen überprüft, um die Gefahr weiterer möglicher Attacken zu mindern.

Deutsche Umwelthilfe fordert schnelle Reaktion bei Ostsee-Pipelines

Das Gas aus den Nord-Stream-Pipelines muss laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) so schnell wie möglich entfernt werden, um weitere Risiken für Menschen und das Klima zu minimieren. „Das ist in 2 Richtungen möglich – über Russland in Sankt Petersburg und über die deutsche Seite in Lubmin“, sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Es sei ja nicht ausgeschlossen, „dass an anderer Stelle der über 1000 Kilometer langen Pipeline Ähnliches passiert“.

Nach Einschätzung der Umwelthilfe gehen die größten Gefahren des ausströmenden Gases für das Klima und den Schiffsverkehr aus. „Sobald Methan aus dem Wasser tritt und an die Oberfläche gelangt, kann es mit Sauerstoff explosiv reagieren“, sagte Müller-Kraenner. Diese möglichen Explosionen stellten eine große Gefahr für den Schiffsverkehr in der Ostsee dar.

Zudem sei Methan ein hochgefährliches Treibhausgas und schade dem Klima 84 mal so stark wie Kohlendioxid (CO2). Auch die Bundesregierung fordert der DUH-Chef zum Handeln auf: „Die Bundesnetzagentur, das Verkehrs- und Wirtschaftsministerium stehen mit in der Pflicht, eine Lösung vorzulegen, wie der Schaden schnell behoben werden kann“, so Müller-Kraenner. Der DUH-Chef schließt nicht aus, dass es sich bei den Lecks um Sabotage handele.

Einen technischen Defekt halte er für „sehr unwahrscheinlich“.

Und hier noch ein Kommentar von Wolfgang Hübner zu diesem Thema:

Staatsterror gegen die „Nord Stream“-Pipelines?
Es bedarf wirklich keiner ausgeprägten Verschwörungsfantasie, um hinter den offenbar so schwerwiegenden wie mutwilligen Beschädigungen der Gas-Pipelines „Nord Stream 1“ und „Nord Stream 2“ politisch motivierte Sabotage zu vermuten. Und wenn diese Vermutung zutrifft, dann kann es sich nur um Sabotageakte gehandelt haben, die staatlich angeordnet und mit den Möglichkeiten eines technisch-militärisch hochentwickelten Staates durchgeführt wurden. Das Ziel dieses Verbrechens, denn um ein solches würde es sich im ganz großen Stil handeln, könnte nur gewesen sein, jede Hoffnung auf weitere Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland zu zerstören.
Wenn ein Verbrechen geschehen ist, halten die Ermittler selbstverständlich Ausschau nach möglichen Verdächtigen. Das gälte im vorliegenden Fall nicht anders. Wer also käme als Täter in Frage?
Verdächtiger Nummer 1 wären die USA: Sie haben ein starkes Motiv und zweifellos alle Mittel, um die Pipelines außer Betrieb zu setzen. Ein ganz starkes Indiz für die Täterschaft der USA ist die Erklärung ihres Präsidenten Biden von Anfang Februar, es werde schon sichergestellt, dass „Nord Stream 2“ nicht in Betrieb gehen werde. Zudem besitzen die USA die weltweit größte Erfahrung und Skrupellosigkeit in Staatsterrorismus.
Verdächtiger Nummer 2 wäre die deutsche Bundesregierung oder Teile davon: Auch sie hätte/hätten ein starkes Motiv, aber zu bezweifelnde ausreichende Mittel und Fähigkeiten zur Durchführung der Tat. Immerhin aber wird die Bundesregierung durch das Geschehen von dem Druck seitens Teile der Bevölkerung entlastet, doch noch von den Russland-Sanktionen abzurücken. Keineswegs ausgeschlossen wäre eine Mitwisserschaft oder gar Mittäterschaft der Bundesregierung oder Teilen davon.
Verdächtiger Nummer 3 wäre die Ukraine: Sie hätte ebenfalls ein starkes Motiv, jedoch nur sehr unwahrscheinlich die Mittel und Kenntnisse dazu. Das träfe auch auf Polen und die baltischen Staaten zu, allesamt Feinde der russischen Gaslieferungen nach Deutschland.
Bleibt die Frage: Könnte es nicht Russland selbst gewesen sein, dass die zumindest vorerst nutzlosen Pipelines außer Gefecht hat? Diese Frage kann zwar zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht definitiv beantwortet werden. Doch ist kein Motiv erkennbar, warum Russland das hätte tun sollen.
Wer auch immer verantwortlich ist für diesen Staatsterrorismus: Es ist die Pflicht und Schuldigkeit der deutschen Regierung und Behörden, den oder die Schuldigen ausfindig und für den Schaden haftbar zu machen. Da sie selbst unter Verdacht stehen könnte, ist die Bundesregierung aufgefordert, eine politisch unabhängige Ermittlung in Gang zu setzen. Bei den Pipelines handelt es sich um Multimilliarden-Einrichtungen, die von den deutschen Steuerzahlern finanziert wurden. Die Deutschen haben ein Recht auf die Wahrheit und Bestrafung der Täter.
Vielleicht haben die Terroristen ihre Tat aber auch schon vorher angekündigt?
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(Mit Material von dts)

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