"Gebt den Grünen das Kommando, sie wissen nicht was sie tun": Heinrich, Dzienus beim Parteitag am Wochenende (Foto:Imago)

Grüne Extremisten-Jugend: Natürlich kein Fall für den Verfassungsschutz

Am Samstag bestätigte die „Grüne Jugend” auf ihrem Bundeskongress in Bielefeld ihre beiden Sprecher Sarah-Lee Heinrich und Timon Dzienus für ein weiteres Jahr in ihrem Amt, womit beide die Vorsitzenden dieser grünen Selbstradikalisierungsorganisation und Kaderschmiede bleiben.

Die Nähe zur zunehmend terroristisch und kriminell auftretenden Klimabewegung, mit der es nicht nur ideologisch, sondern auch personell Überschneidungen zu den Grünen gibt, hat bislang natürlich keinen Verfassungsschutz auf den Plan gerufen, der die Grünen im Allgemeinen und ihre Jugendorganisation im Besonderen zum Verdachtsfall erklären würde. Dabei würde man hier, im Gegensatz zur AfD, wohl permanent fündig. Denn die Ablehnung der sozialen Marktwirtschaft und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung durch sozialistische Parolen und dem permanenten Ruf nach dem Bevormundungsstaat ist bei den Grünen quasi Programm – und je jünger ihre Vertreter, umso radikaler sind sie. Wobei sich bei dieser Partei der Nachwuchs und die Erwachsenen in Sachen Ausbildung und Berufserfahrung die meisten nichts nehmen: Sie haben schlicht keine.

Stumpfsinniger Extremismus

Wie üblich überboten sich auch die wiedergewählten junggrünen Sprecher – Sarah „Eklige weiße Mehrheitsgesellschaft“ Heinrich und Dzienus –  sich in ihrem stumpfsinnigen Extremismus. Dzienus forderte noch konsequenteren Klimaschutz und, in gut sozialistischer Manier, die Vergesellschaftung von Energieunternehmen. „Grundbedürfnisse von Menschen taugen nicht für Profite von Konzernen“, sagte er. Außerdem kritisierte er die „Ambitionslosigkeit“ von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) beim Klimaschutz. Dieser verfehle seine Ziele krachend und verhindere dann noch die Verlängerung des Neun-Euro-Tickets.

Heinrich verlangte von der Regierung einen Mietendeckel und eine Übergewinnsteuer als Krisenmaßnahmen. Die bisherige Ampel-Politik sei unzureichend und hinke den Belastungen allzu oft hinterher. „Unsere Aufgabe ist es, diesen Herbst und Winter gemeinsam mit unseren Verbündeten auf die Straße zu gehen und zu sagen: Genug ist genug!“, forderte sie. Es reiche jedoch nicht aus, für jede kommende Krise die passende Entlastung zu fordern. „Denn wenn wir nicht gegen Krise um Krise ankämpfen wollen, dann müssen wir uns trauen, das System infrage zu stellen, das uns durch seine maßlose Ausbeutung von Mensch und Natur in immer wieder neue Krisen stürzt.“

Vom 9-Euro-Ticket bis zum Systemumsturz

Der Bundeskongress stimmte schließlich einem Leitantrag für die Beibehaltung des Neun-Euro-Tickets zu und forderte die Aussetzung der Schuldenbremse für das Jahr 2023, weil nur so die nötigen Ausgaben in der Krise zu finanzieren seien.

Im Grunde gab es also nur das obligatorische linksradikale Geschwätz. Wie gefährlich und aus Sicht des Grundgesetzes mindestens fragwürdig die permanenten grünen Forderungen nach de facto Sozialismus, Systemumsturz, Preisdeckelungen usw. sind, wird schon gar nicht mehr thematisiert. Dazu ist die Bundesregierung viel zu sehr mit ihrem permanenten Kampf gegen den rechten Popanz beschäftigt, den sie um jeden Preis künstlich am Leben halten muss, um ihn dann als größte Gefahr für das Land an die Wand zu malen, während Islamisten und Linksradikale weitestgehende Narrenfreiheit genießen.

Dzienus und die Faschismus-Obsession

Das Gerede von Dzienus und Heinrich wird mindestens neutral, oft lobend von den Mainstream-Medien weitergemeldet, wo es bei ähnlichem Dauerextremismus von rechts-konservativer Seite Empörungstürme gäbe. In der für die Grünen, auch in höherem Alter noch typischen infantil-aggressiven Sprache die durch keinerlei Bildung beeinflusst ist, faselte Dzienus bereits 2019 von angeblichen „rechten Netzwerken in Polizei, Verfassungsschutz und Bundeswehr“ und dass „vermeintlich Konservative rechte Parole seit Jahren salonfähig machen und den Faschismus hofieren“.

Wer, wie die „Männerhorden“ von der Jungen Union von mangelnder Vaterlandsliebe rede, sei „eine ziemlich durchgekochte Kartoffel“. Dabei trug er sogar Kleidung mit der Aufschrift „No Heart for a Nation“ und postulierte: „Coole Kids haben kein Vaterland.“ Angesichts dieser und vieler weiterer Forderungen des grünen Komsomol, wäre eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz seit vielen Jahren geboten.

Grüner Komsomol

Doch unter dem Schutz von Medien und der eigenen Partei, radikalisiert man sich ungestört weiter, wie auch die fanatischen  Klimaschutzsekten, die untrennbar mit dem Grünen verbunden sind.

Da es für Dzienus und Heinrich satzungsgemäß das letzte Jahr an der Spitze der Grünen Jugend ist, muss man befürchten, dass spätestens ab 2024 höhere Aufgaben auf sie warten. Was ihre Partei dann noch von Deutschland übrig gelassen hat, wird jedoch kaum noch regierungsfähig sein. (DM)

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