Annie Ernaux ( Foto: xC.xHardtx/xFuturexImage/Imago)

Antisemitin bekommt Literaturnobelpreis

Passt in die Anti-Semitismus-Eklats der letzten Zeit: Annie Ernaux erhält unter frenetischem Jubel der Mainstreampresse den Literaturnobelpreis. Die 82-Jährige ist jedoch eine ausgemachte Antisemitin, unterstützt die BDS- Bewegungen, die Israel zerstören will und fordert die Freilassung palästinensischer Mörder und Terroristen.

Die Schwedische Akademie erklärt, weshalb sie die 1940 geborene Französin Annie Ernaux mit dem diesjährigen weichen Nobelpreis, dem Literatur-Nobelpreis auszeichnet. Und zwar , Zitat „für den Mut und die klinische Schärfe, mit der sie die Wurzeln, Entfremdungen und kollektiven Fesseln der persönlichen Erinnerung aufdeckt.“

Der öffentlich-rechtliche SWR kriegt sich vor Lauter Freude gar nicht mehr ein und postet: „Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux erhält den Literaturnobelpreis. Herzlichen Glückwunsch!“

Die mit einem grünen Parteibuch ausgestattete „Erfolgsbloggerin“ Karla Paul, freut sich ebenfalls über die „ausgezeichnete Entscheidung“, Ernaux den Literaturpreis zu verleihen, wie unzählige weitere aus der links-grünen Mainstreamriege.

Allesamt bejubeln sie mit der literarischen Greisin, eine Person, die sich mehrfach als überzeugte Anhängerin der antisemitischen Bewegung BDS outete. Die BDS, die sich zum Ziel gesetzt hat, Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch zu isolieren, hat ihren Ursprung in antisemitischen und antizionistischen Initiativen arabischer Gruppen, die lange vor der Gründung des Staates Israel bereits aktiv waren und die zwischen 1933 und 1945 in engem und freundschaftlichem Kontakt mit der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands standen“. Auch heute noch ist die Zerstörung des israelischen Staats das ausgerufene Ziel der BDS.

Zusammen mit 100 anderen französischen Künstlern unterzeichnete die feine und nun bejubelte Ernaux 2019 einen Brief, in dem sie zum Boykott des Eurovision Song Contest aufrief. Dieser fand damals in Tel Aviv statt. Auch das französische Fernsehen wurde aufgefordert, die Veranstaltung nicht zu übertragen.

„Es ist eine moralische Verpflichtung für jeden Menschen mit Gewissen, die Normalisierung der Beziehungen zum Staat Israel abzulehnen“, heißt es in einem weiteren, von Ernaux mitunterzeichneten Brief aus dem Jahr 2018.

Immer wieder bezeichnete die umjubelte und nun mit einem Literaturnobelpreis geadelte Antisemitin Israel als „Apartheidsstaat“ und zog einen Vergleich zum ehemaligen Apartheids-Regime in Südafrika. Zur palästinensische Gewalt indes schweigt die feine Dame eisern oder relativiert diese in ekelhafter Weise. Zudem forderte sie die Freilassung des libanesischen Mörder und Terroristen Georges Abdallah. Dieser sitzt im Gefängnis, weil er einen amerikanischen Offizier und einen israelischen Diplomaten tötete.

Dass eine bekennende Antisemitin nun den Literaturnobelpreis um den Israel-hassenden faltigen Hals gehängt bekommt, reiht sich in die widerlichen Anti-Semitismus-Eklats der letzten Zeit ein. Die Judenhetze bei der,  durch die grüne Kulturministerin Claudia Roth verantworteten documenta ist nur ein Beispiel, wie Antisemitismus nicht nur im muslimischen Milieu, sondern auch im links-intellektuellen Biotop längst schon wieder salonfähig ist. (SB)

 

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