Foto: Wolfgang Schäuble (über dts Nachrichtenagentur)

Großkotz Schäuble: Zieht Euch doch einen Pullover an, wenn Ihr friert!

Arrogant und dekadent geht die politische Welt zu Grunde. Wolfgang Schäuble ist ein Prachtexemplar der Gattung „seelisch verwahrloster Politiker“. Wie der mit den Leuten umspringt, die ihn die meiste Zeit seines Lebens durch mühsam erarbeitete Steuergelder durchgefüttert haben, ist dermaßen impertinent, dass einem fast die Worte fehlen:

Der ehemalige Bundestagspräsident und langjährige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stimmt die Bürger auf Entbehrungen im kommenden Winter ein und warnt zugleich vor überzogenen Ansprüchen an den Staat. Der CDU-Politiker sagte „Bild TV“ zu der Möglichkeit, dass im kommenden Winter wegen der hohen Energiepreise viele Bürger frieren werden: „Dann zieht man halt einen Pullover an. Oder vielleicht noch einen zweiten Pullover.

Darüber muss man nicht jammern, sondern man muss erkennen: Vieles ist nicht selbstverständlich.“ Auch der Strom könne mal ausfallen: „Deshalb sollte man tatsächlich immer auch ein paar Kerzen, Streichhölzer und auch eine Taschenlampe zu Hause haben.“ Parallel zur Vorstellung der Gaspreisbremse warnte der CDU-Politiker vor der Annahme, der Staat könne den Bürgern die enormen Belastungen wegen der hohen Inflation und der stark gestiegenen Energiepreise abnehmen: „Man muss darauf setzen, dass man nur denen hilft, die es wirklich brauchen. Den anderen muss man auch mal sagen: Zur Not kannst Du dann eine Urlaubsreise mal nicht machen.“

Und weiter: „Die Gefahr, die ich sehe, ist, dass wir glauben, der Staat sei etwas, der seinen Bürgern bloß immer mehr liefern müsse. So eine Art Supermarkt, wo die Bürger Schnäppchenjäger sind. Nein! Wenn wir den Menschen suggerieren, dass alles unbegrenzt ist, betreiben wir Raubbau. Dann entsteht bei den Menschen der Eindruck: Der Staat kann alles. Das ist nicht nachhaltig!“ Schäuble hält die Deutschen für eine vom Wohlstand verwöhnte Gesellschaft, das gelte auch für ihn selbst: „Wir müssen jetzt aber der Gefahr widerstehen, dass es immer so weitergeht. Die Deutschen werden sich wieder mehr anstrengen müssen.“ Ihm mache Sorgen, dass so viele Deutsche gerade lieber weniger arbeiten wollten, zum Beispiel in Teilzeit und nie am Wochenende. Schäuble: „Das wird nicht funktionieren. Denn überall fehlen Arbeitskräfte.“ Seine Erfahrung sei: „Immer nur Spaß haben – das ist keine Lebenserfüllung.“

Wahrscheinlich hat er zu tief in den Spiegel geschaut, als er sich das ausgedacht hat. Die meisten Bürger arbeiten hart – überwiegend für den Staat. Und wenn die Bundesregierung Mist baut, sind sie dafür nicht verantwortlich und dürften das eigentlich auch nicht ausbaden.

Also: Überall dort, wo sich Typen wie Schäuble aufhalten, Politiker zu Hause sind, kann man gerne die Heizungen abdrehen. Diese arroganten Fatzke können uns dann mal was vorfrieren. (Mit Material von dts)

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