Cem Özdemir (Foto: Imago)

Neues, grünes „Tierwohl-Label“: Nur deutsche“ Tiere werden geschützt

Die Grünen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Bürgern ein freudvolles Leben ein für alle mal unmöglich zu machen. In der vergangenen Woche sorgte der, in landwirtschaftlichen Belangen kompetenzfreie grüne Agrarminister Cem Özdemir mit seinem Gesetzesentwurf dafür, den Deutschen die Lust auf tierische Lebensmittel immens hohe Preise zu verderben. Die ganze sozialistische grüne Bevormundungstheater läuft unter dem Label: Im Namen des Tierwohls.

Es mutet wie eine staatliche, grünen Planungskommission an, die die Lebensmittelpreise für das kommende Jahr festlegt und somit vorgibt, was die Bürger essen und was sie eben nicht mehr zu essen bekommen. Bei genauerer Betrachtung ist es genau das, was der grüne Agrarminister Cem Özdemir mit seinem neuesten Gesetzesentwurf vorhat. Denn dieser ist einmal mehr der Versuch, von staatlichen Stellen bestimmen zu lassen, was auf den Teller kommt.

Vorgesehen hat der im Bereich der Landwirtschaft kompetenzfrei Herr Sozialpädagoge eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsform ab Sommer 2023 in fünf Stufen ausschließlich bei frischem und abgepacktem Schweinefleisch, das im Lebensmitteleinzelhandel, in Metzgereien und im Fachhandel verkauft wird. Die Kennzeichnung gilt wieder einmal natürlich nur für deutsche Produkte. ob die Tiere im Ausland leiden, interessiert den Typen nicht. Erinnert ein wenig an die AKW-Debatte.

Dass es den Grünen nicht um die Umwelt, nie um Frieden oder wie nun im Fall Özdemirs nicht um das Wohl der Tiere geht oder jemals ging, zeigt der Aufruf der Initiative Tierwohl (ITW), einem branchenübergreifenden Bündnis der deutschen Fleischindustrie, das noch einen Tag vor der Kabinettsitzung eindringlich an die Mitglieder der Bundesregierung appelliert, den Özdemir-Entwurf abzulehnen.

So kritisierte laut dem Magazin agrarheute der Deutsche Bauernverband, dass die angestrebte Wirkung nicht nur verfehlt, sondern in Teilen sogar konterkariert werde, da beispielsweise betäubungslos kastrierte Ferkel weiter aus dem Ausland importiert werden könnten und trotzdem Özdemirs Tierwohl-Kennzeichen erhalten würden.

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nannte den Entwurf für ein staatliches Tierwohl-Kennzeichen enttäuschend und warnte, dass deutsche Betriebe einen erheblichen Wettbewerbsnachteil erleiden, da das Gesetz nur für nationale Ware gelte.

Die ITW bezeichnet den grünen Gesetzesentwurf als ein gefährlicher Rückschritt für das Tierwohl in Deutschland. Die entscheidende Bereiche wie Transport und Schlachtung würden unangetastet bleiben, die Haltungskennzeichnung beziehe sich zudem nur auf die Haltung von Schweinen.

Zur Einführung des sogenannten Tierwohl-Labels ist anzumerken, dass es nicht ausschließlich auf dem grünen Misthaufen gewachsen ist, sondern bereits unter dem Merkel-Regime erdacht und ausgearbeitet wurde. Der Ruf danach erschallte maßgeblich aus den oben genannten Verbänden, denen bewusst ist, dass Verbraucher freiwillig keine höheren Preise bezahlen wollen, und seien sie auch noch so fett mit „Tierwohl“-Labeln ausgeschmückt. Nun trägt das Tier-Wohllable Özemirs Handschrift und es zeigt sich einmal mehr: Bei so gut wie Allem, was die grünen Sozialisten anfassen, ist auch hier zu befürchten, dass am Ende verbrannte Erde zurück bleibt. Das Umerziehungsprojekt der Grünen, den Deutschen die Lust auf Fleisch zu vermiesen und so ihre kranke, linke Ideologie durchzudrücken, zeigt sich auch bei dem jüngste, grüner Etikettenschwindel, dem „Tierwohl“-Label.

Treffen wird es anfänglich nicht das grüne, gutsituierte, fette Wählerklientel, sondern jene, die jetzt schon nicht mehr wissen, wie sie aufgrund der links-grünen Existenzvernichtungspolitik über die Runden kommen. Dass sich diese Menschen im Sommer noch über den Aufschlag von zehn bis zwanzig Prozent auf das Kilo Schweinefleisch aufregen werden, das sie sich heute schon nicht mehr leisten können, das haben die Grünen bereits eingepreist. (SB)

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