Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Sacken lassen

+++ Der heilige Wolodymyr braucht 500 Millionen Euro im Monat vom deutschen Steuerzahler. Der Bundespräsident scheint nach zwei Stunden Luftschutzbunker in Kiew zugesagt zu haben. Vielleicht wäre es nach drei Stunden noch teurer geworden. Oder er hatte Angst, noch in Kiew zu sein, wenn tatsächlich ein Luftangriff stattfindet. Als ein Alarm für ihn inszeniert wurde, war jedenfalls nichts los in der Luft über Kiew. Es gibt -zig Seiten im Internet, die sich mit Flugbewegungen und der Identifizierung von Flugobjekten beschäftigen. Steinmeiers Luftschutz-Show war ein reines Medienproukt. Für westliche Politiker auf Pilgerfahrt zum heiligen Wolodymyr scheint es inzwischen zum Pflichtprogramm zu gehören, wenigstens einmal Schutz in einem Keller zu suchen. Wegen der Authentizität, vermutlich. Bleibende Eindrücke und so. Frieden wäre natürlich trotzdem nicht schlecht. Das haben sich bei den US-Demokraten ein paar überlegt. Es handelt sich um eine Gruppe von ungefähr 30 Leuten. Die haben einen Brief an den vermeintlichen US-Präsidenten verfasst und ihn aufgefordert, sich das nochmal gründlich zu überlegen mit der Unterstützung für den „Diener des Volkes“ in Kiew. Der Grundtenor des Briefes war, daß man sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen sollte und daß Frieden ganz generell ein recht  erstrebenswertes Ding sei. Jedenfalls merkte die Westpresse recht erstaunt auf. Es hat dann ungefähr 24 Stunden gedauert, bis die friedensbewegten US-Demokraten zurückgerudert sind wie die Galeerensklaven auf Speed. Aktueller Stand: Man habe das vor Monaten einmal diskutiert und jetzt sei es das Abgeordnetenpersonal gewesen, das die ollen Kamellen von damals wieder ausgebuddelt hat. Es sei nicht so gemeint gewesen. Vielmals um Entschuldigung. Brav. Jetzt stehen sie wieder in Reih und Glied, die US-Demokraten. Interessantes Detail: Die sonst so friedensbewegte Jungmarxistin AOC (Alexandria Ocasio Cortez) und ihre ganze feministisch-antirassistisch-progressistische Wokeness – & Matter-bla-bla-blase hat von Anfang an jeder Waffenlieferung in die Ukraine zugestimmt. Es gab bei den Demokraten zu keiner Zeit irgendeinen Widerspruch. Bis eben dieser Tage. Dauer: Ungefähr 24 Stunden. Es ist ernüchternd. +++

Heiliger Wolodymyr
Zum Anzünden: Der heilige Wolodymyr als Kerze für 15 Dollar – Screenshot illuminidol.com

 

+++ Richtig fies ist, was sich mit moderner Bildbearbeitungs-Software alles anstellen läßt. Froh und dankbar sind alle Deutschen, von ihrer famosen Hilfsbereitschaft regelrecht besoffen im Freudentaumel, daß der Original Oberukrainer ihr ganzes Geld bekommt. Sinnvoller hätte man es gar nicht ausgeben können. 500 Millionen im Monat –  so viele Ahrtäler gibt es ja gar nicht in Deutschland, als daß man das jeden Monat hätte ausgeben können. Während sich also alle Deutschen kameradschaftlich im Sinne der internationalen Solidarität gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich „Slava Ukrajini!“ zurufen, gibt es auch richtig kranke Geister, die an so viel charakterlicher Schönheit nicht viel Gefallen finden, sich dann an die Bildbearbeitung machen und sich fiese Szenen ausdenken, weil sie nicht gönnen können. Hier ein besonders abschreckendes Beispiel. Anscheinend hat sich der Bildmanipulator vorgestellt, Steinmeier hätte „Nein!“ gesagt. Schämen soll er sich, dieser Bildverbrecher! +++

Selenskyj Schnorrer 1
Wie gemein: „Keine 500 Mio.? – Schnief“ – Screenshot Facebook

 

+++ Wer hat Nordstream 1&2 gesprengt? Endlich kam einmal ein Sprengstoffexperte zu Wort. Hundertprozentig steht zwar noch immer nicht fest, daß es die US-Navy gewesen ist, aber etwas anderes steht fest. Wer auch immer es gewesen ist, hat ein Mehrfaches dessen an Sprengstoff verwendet, was eigentlich nötig gewesen wäre. Die Pipeline wurde auf eine Länge von 50 Metern regelrecht in den Meeresboden gedrückt, so daß sie an den zwei Enden dieses Stücks abgeschert ist.  Eine Sprengstoffmenge, die ihrer Wirkungskraft nach etwa 500 Kilogramm TNT entspricht, muß oben auf der Pipeline angebracht worden sein. Weniger hätte es auch getan, da der Explosionsdruck unter Wasser nicht so leicht nach oben entweichen kann wie an der frischen Luft. Unterwassersprengungen kommen mit vergleichsweise wenig Sprengstoff aus. Mit einer Schneidladung z.B. wäre durchaus der beabsichtigte Effekt zu erzielen gewesen, dann allerdings ohne den großen Wumms, den Seismologen bemerkt hatten. Jedenfalls spricht die verwendete Menge an Sprengstoff dafür, daß die Sprengladung mit einem U-Boot an den Tatort verbracht wurde – und die Tatsache, daß es zwei Sprengstellen gibt, weist auf Militär hin. Beim Militär führt man solche Anschläge doppelt aus, damit das Ziel erreicht wird auch wenn eine der Sprengladungen nicht explodieren sollte. Wenn es dann trotzdem zwei Mal rummst, dann ist das im Sinne des Sprengmeisters kein Fehler. Wenn gar nichts explodiert, dann schon. Fest steht also, daß die Sprengung bemerkt werden sollte. Technisch möglich gewesen wäre eine, die von Seismologen unbemerkt geblieben wäre. Es sollte offenbar „ein Zeichen gesetzt“ werden, damit feststeht, daß die Pipeline mutwillig gesprengt worden ist. Es kann keiner mehr irgendetwas von einem ominösen Leck erzählen, von einem technischen Defekt o.ä.. Das war sozusagen eine Willensdokumentation. Oder eine Bekräftigung nach dem Motto „Wir labern nicht nur, sondern wir machen auch.“ Wer in der Vergangenheit am lautesten über Nordstream 2 gelabert hatte, steht fest. Es waren „unsere Freunde & Verbündeten“ von jenseits des Atlantiks. Höchste Zeit, ihnen einmal gehörig vors Schienbein – und aus der NATO auszutreten. Über die NATO war schon zu hören, sie sei eine staatskriminelle Vereinigung mit den USA als dem Paten. Mit solchen Leuten wollen „wir“ lieber nichts zu tun haben. +++

Nordstream Leckagen
Nordstream Leckagen (Sabotage) – Screenshot Facebook

 

+++ Der Paragraph 130 Strafgesetzbuch (Volksverhetzung) ist in einer Nacht- und Nebelaktion verschärft worden. Die Vorgehensweise war wieder einmal skandalös, wie heise.de berichtet. Was auch immer ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg genau sein soll, wenn man bedenkt, daß jeder Krieg mit einem Angriff beginnt: Wer einen öffentlich „gröblich“ verharmlost, könnte dadurch die öffentliche Ordnung stören. Bis zu drei Jahre Haft sollen möglich sein. Also bitte: Verharmlosen Sie nicht länger gröblich die völkerrechtswidrigen Angriffe von USA und NATO. Das könnte Sie teuer zu stehen kommen. In Hamburg wurde bereits ein 62-Jähriger zu 4.000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er an seinem Auto ein Z-Symbol angebracht hatte.  Da kann man mal sehen. „Z“ wie „Zusammenarbeit“. Werben Sie also keinesfalls für die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den USA bei deren „völkerrechtswidrigen Angriffskriegen“. Für „Zeit-Online“ werben Sie besser auch nicht. Das versteht sich ja wohl von selbst. +++

Zeit Online
Teuer: Werbung für „Zeit-Online“ – Screenshot Facebook

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