Mit dem E-Auto über die Autobahn (Foto: Von Grisha Bruev/Shutterstock)

Mehrheit gegen den E-Auto-Wahnsinn

Berlin – Diese Umfrage wird die EU-Diktatoren wenig beeindrucken, aber sie macht deutlich, wie bürgerfeindlich Brüssel mal wieder agiert:

Ungeachtet der auf EU-Ebene beschlossenen Endes des Verkaufs von Verbrenner-Autos hält eine Mehrheit der Deutschen E-Automobile für in der Praxis völlig ungeeignet. Das ergab eine INSA-Umfrage für „Bild“ (Samstagausgabe). Demnach antworteten 51 Prozent aller Befragten auf die Frage: „Sind Elektroautos Ihrer Meinung nach alltagstauglich?“, sie hielten diese nicht für alltagstauglich.

Nur 37 Prozent sagten das Gegenteil. 13 Prozent möchten oder können hierzu keine Angabe machen. Eine relative Mehrheit von 43 Prozent hält die Entscheidung der EU, dass ab 2035 alle Neuwagen emissionsfrei sein müssen, entsprechend für falsch.

39 Prozent finden diese Entscheidung hingegen (eher) richtig. Acht Prozent ist dies egal und zehn Prozent möchten oder können sich hierzu nicht positionieren. INSA fragte auch: „Können Sie sich vorstellen, Ihren Pkw mit Diesel- oder Benzinantrieb so lange wie möglich (z.B. bis er kaputt geht bzw. ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt) zu fahren?“ Darauf antwortete die absolute Mehrheit von 70 Prozent der Befragten, welche einen Pkw mit Diesel- oder Benzinantrieb besitzen, sie können sich absolut vorstellen, dass sie ihren Pkw so lange fahren wie möglich.

Bei der Frage, ob sich die Befragten Sorgen um die Zukunft der deutschen Autoindustrie machen oder nicht, kann kein klares Stimmungsbild identifiziert werden: 45 Prozent machen sich keine Sorgen, wohingegen 43 Prozent sich Sorgen um die Zukunft der deutschen Autoindustrie machen. Zwölf Prozent wissen es nicht oder können hierzu keine Angabe machen. Wähler der FDP sowie der AfD (50 bzw. 64 Prozent) machen sich jeweils mehrheitlich Sorgen um die Zukunft der deutschen Autoindustrie.

Alle anderen Wählergruppen machen sich diesbezüglich jeweils absolut-mehrheitlich keine Sorgen (55 – 60 Prozent). Die Befragung wurde am 28. Oktober 2022 mit 1.004 Teilnehmern durchgeführt.

Der selbstmordgefährdeten, kriecherischen deutschen Autoindustrie kann es beim Thema „Mobilitätsverzicht“ aber offensichtlich nicht schnell genug gehen:

Vor dem Hintergrund des von der EU geplanten Verkaufsverbotes von Neuwagen mit Benzin- und Dieselantrieben ab dem Jahr 2035 kritisiert Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), die Umsetzungsgeschwindigkeit der Politik. „Meine Sorge ist, dass die Geschwindigkeit, die die Wirtschaft jetzt an den Tag legt, von der Politik derzeit nicht mitgegangen wird“, sagte Müller gegenüber RTL/ntv. Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen liege man nach wie vor hinter dem Zeitplan.

„Wir müssen in Deutschland unser Ausbautempo verfünffachen“, so Müller. Die VDA-Präsidentin zeigte Verständnis dafür, dass sich Kunden vor diesem Hintergrund gegen Elektrofahrzeuge entscheiden. „Nicht nur die Verbraucherinnen und Verbraucher zögern, wenn die Ladeinfrastruktur nicht da ist. Auch im Transportsektor wird es schwierig.“ Überlegungen von Audi-Chef Markus Duesmann, der Energiekrise mit autofreien Tagen oder Tempolimits zu begegnen, steht Müller skeptisch gegenüber: „Wir sollten es den Menschen überlassen, wie sie ihr Fahrverhalten steuern.“

Und was bedeutet das für die Zukunft? Genau, wir kaufen alle unser Auto aus dem Nicht-EU-Ausland und die hiesige Autoindustrie wird verrecken. (Mit Material von dts)

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