Meloni (Bild: shutterstock.com/Alessia Pierdomenico)

Italien: Ungeimpfte Ärzte dürfen zurück an Arbeitsplatz

Die neue italienische Regierung erlaubt es nicht geimpften Ärzten, die sich der bis Ende dieses Jahres geltenden Impfpflicht für Gesundheitspersonal widersetzt haben und in den vergangenen Monaten vom Dienst suspendiert wurden, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Das erklärte der neue Gesundheitsminister Orazio Schillaci am Freitag.

Zu Beginn des Jahres waren im Corona-irren Italien unter dem Draghi-Regime rund 2.000 Ärzte und Zahnärzte vom Dienst suspendiert worden, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten. Zum damaligen Zeitpunkt hatten insgesamt mehr als 33.500 Ärzte ein unvollständiges Corona-Impfregister, wie FNOMCeO mitteilte. Neben den suspendierten Ärzten fehlten dem Gesundheitssystem in dem Mittelmeerland auch tausende andere Mitarbeiter. Etwa 6.000 Krankenschwestern und Pfleger wurden suspendiert, weil sie nicht geimpft waren.

„Wir müssen zur Normalität zurückfinden“, betonte der neue italienische Gesundheitsminister Orazio Schillaci am Freitag. Das Kabinett unter der neuen italienischen Ministerpräsidentin Meloni erlaubt es nicht geimpften Ärzten, die sich der bis Ende dieses Jahres geltenden Impfpflicht für Gesundheitspersonal widersetzt haben und in den vergangenen Monaten vom Dienst suspendiert wurden, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Ab 1. November soll zudem die Maskenpflicht in Krankenhäusern fallen, eine der letzten Restriktionen in Italien. „Heute ist die Krankheit ganz anders als früher, und deshalb sorgen wir dafür, dass es allmählich wieder zu einer größeren Freiheit kommt“, erklärte der parteilose Schillaci, Professor für Nuklearmedizin, weiter.

Ebenfalls schon bald soll eine parlamentarische Untersuchungskommission zur Pandemiepolitik seit Anfang 2020 eingesetzt werden. In ihrer Regierungserklärung vom Mittwoch hatte Meloni kritisiert, zahlreiche restriktive Entscheidungen der Vorgängerregierungen zur Eindämmung der Pandemie seien „ohne wissenschaftliche Grundlage“ getroffen worden. Die neue Ministerpräsidentin versprach, ihre Regierung werde „dieses Modell unter keinen Umständen übernehmen“.

Währenddessen tobt der Coronairre Lauterbach weiter durch das deutsche Gesundheitswesen. Seine jüngste, millionenschwere „Posse“: Für etwa 50 Millionen Euro hatte Lauterbach eine Corona-Impfkampagnen-Briefe auf Kosten der Krankenkassen an Ü-60-Bürger verschicken zu lassen und darin – gemeingefährlich – eine nicht bestätigte Information zu den Impfstoffen verbreitet.  Denn über die angeblich angepasste Impfplörre und deren Wirksamkeit gegen schwere Verläufe ist nicht nachgewiesen worden. Außerdem liegen nur Daten aus Studien mit Mäusen vor. (SB)

 

 

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