Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Roter Filz? Lauterbach unter Klüngel-Verdacht

„Bei Lauterbach regiert der rote Filz“. Der Verdacht: Der Inhaber einer Werbeagentur wurde mit einem Auftrag aus dem Corona-Ministerium von Karl Lauterbach für seine SPD-Treue belohnt. Eine offizielle Ausschreibung für den Millionenauftrag soll es nicht gegeben haben.

Den Auftrag für die Lauterbachs neue Corona-Werbekampagne „Ich schütze mich“ – dieser Corona-Spaß kostete den Steuerzahler insgesamt 32 Millionen Euro –  hatte der Corona-Papst dem Hamburger Werber Raphael Brinkert zugeschanzt. Seine Agentur „BrinkertLück“ kassiert satte 700.000 Euro für die Entwicklung der Kampagne.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist Herr Brinkert in der Parteizentrale der Genossen kein Unbekannter. Durch Dienstleistungen sfür die Sozialdemokraten floss in der Vergangenheit bereits viel Geld in die Kassen der Agentur. Mit einer millionenschweren Kampagne half „BrinkertLück“ der SPD, den Wahlkampf zu gewinnen und Olaf Scholz  ins Kanzleramt zu hieven.

Ganz auf Parteilinie lobt Brinkert die Arbeit seines Kanzlers, auf Instagram sind Fotos gepostet, die den Parteigänger Brinkert breit lächelnd mit seinen Buddys Scholz und Lauterbach zeigen.

Nun steht laut der Bild-Zeitung die unüberhörbare Frage im Raum, ob Brinkert mit dem Lauterbach-Auftrag für seine SPD-Treue belohnt wurde. Der Verdacht liege mehr als nur nahe. Denn: eine offizielle Ausschreibung für den Millionenauftrag – bezahlt aus der Steuergeldkasse – gab es nicht. Und damit verstößt Corona-Karli gegen geltendes Recht, nachdem ab einem Auftragsvolumen ab 140 000 Euro netto grundsätzlich eine europaweite Ausschreibung notwendig ist.

Zudem wurde für alle Corona-Themen ein Rahmenvertrag mit der Agentur „Scholz & Friends“ abgeschlossen. Die kam aber gar nicht zum Zug. Die Agentur sei „weder an der Beauftragung noch an der Umsetzung der Corona-Kampagne“ beteiligt gewesen.

Auf Anfrage der Bild teilte Lauterbachs Laden erst mit, dass eine Ausschreibung nicht nötig gewesen sein. Dann wurde dahingehen „korrigiert“, dass „mehreren Rahmenvertragsagenturen des Bundes“, über die die Millionenkampagne angeblich abgewickelt werde, beteiligt gewesen seien. Vehement verweigert man jedoch die Auskunft, um welche Agenturen es sich handelt.

(SB)

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