Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Gemeinsam die Solidarität …

+++ Olaf Bundeskanzler hat wieder einen rausgehauen. Einen Tweet. Kann er machen, seit Elon Musk dort Chef ist, ohne daß er befürchten muß, selbst rausgehauen zu werden.

Scholz gemeinsam
Scholz-Tweet – Screenshot Facebook

Ein inexistenter Experte für Größe & Zusammenhang behauptete nach diesem Tweet, er bekomme inzwischen Mittelohrvergiftung  & Augenkrebs von solchen Äußerungen. Im O-Ton: „Ehrlich, ich kann sie nicht mehr ertragen, diese Phrasendrescherei, bei der jedes zweite Wort „gemeinsam“ ist. „Unterstützen wir gemeinsam“, denn indem wir unterstützen, „bauen wir an einem gemeinsamen Europa“. Der nächste, der mir mit „wir müssen gemeinsam“, „wir brauchen gemeinsam“ und „wir dürfen gemeinsam nicht“ kommt, oder mit einem „Aufbau-Verlag“, einer „Initiative“, der „Teilhabe“ und saublöden Wie-Fragen à la  „wie sämig ist gemeinsam – und wie gemein ist Elon einsam?“, dem drehe ich den Kragen um. „Die Menschen“, die „sich einbringen“ beim „gemeinsamen Aufbau“ als „Möbelmacher, Weinmacher, Frisurenmacher und Liedermacher-mach-mach-mach“ und die „Kämpfer“ für Sh*cedreck aller Art, diese „Kulturwerkstatt“-Frequentierer in der „Kulturfabrik“, die „Aktivisten“ vom „Solidaritätskomitee“ im „autonomen Bezirk“ und dieses ganze Geschwätz: Nur noch die Neunschwänzige.“ Es wird berichtet, daß besonders Mitfühlende den inexistenten Experten tröstend  in den Arm genommen hätten, um ihn wieder zu besänftigen. Jedoch sei der inexistente Experte völlig gar ausgerastet, als einer der Mitfühlenden versuchte, ihn mit den Worten zu trösten, „wir“ seien doch immerhin noch eine „menschliche Gesellschaft“. +++

 

+++ Von unserem verehrten Herrn Bundespräsidenten, dieser optischen Personifizierung von Seriosität, ist ein Foto aus jungen Jahren aufgetaucht, welches nahelegt, daß er ein rechter Haudrauf gewesen sein muß, der unter Seriositätsgesichtspunkten als Spätentwickler zu begreifen sein könnte.

Steinmeier
FWS damals – Screenshot Facebook
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FWS heute – Foto: Imago

Ein inexistenter Experte für Persönlichkeitsstudien erklärte, niemand könne sagen, weshalb sich Steinmeier damals schon für eine große Nummer gehalten habe, doch sehe das alte Foto aus wie eine Autogrammkarte. Wenn man sich anschaue, wie Steinmeier damals die Initialen seiner beiden Vornamen und des Nachnamens gestaltet hat, scheint er angenommen zu haben, eines Tages Vorsitzender der chinesischen KP zu werden und daß daran so gut wie kein Weg vorbeiführe. Bundespräsident sei allerdings auch schon nicht schlecht. Trotzdem sei ein mit äußerstem Selbstbewußtsein gepinseltes FWS immer noch sehr viel weniger wert als ein entsprechendes FJS. Woraus sich das Selbstbewußtsein von Franz Josef Strauß gespeist habe, sei nachvollziehbar. Bei einer Steinmeier-Rede hätte der vermutlich sogar einen Tobsuchtsanfall bekommen.  +++

+++ Wie nennt man diese Orte, an denen sich Bürger einer der einstmals wohlhabendsten Industrienationen zusammenfinden, um nicht in ihren Wohnungen zu erfrieren? – „Wärmehallen“? Viel zu profan, viel zu beschämend. Richtig warm ums Herz wird einem Teilhabenden an der menschlichen Gesellschaft, wenn er mitbekommt, mit wieviel Empathie und Phantasie die Berliner SPD den Sachverhalt poetisiert. „Wärmehallen?“ – Pah! Diese Wärmehallen zusammengenommen sind ein Netzwerk der Wärme„, „Knotenpunkte des Zusammenhalts“ gar. Die Sozialexpertin der AfD-Hauptstadtfraktion, Jeannette Auricht, kommentierte diesen Wahnsinn sehr trefflich in diesem Video. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, während einem bewußt wird, welche babyeinfachen Zusammenhänge Sozialdemokraten mit ihrem Gewäsch einfach so aus der Welt reden zu können glauben. Da sagt man sich, daß wohl etwas fundamental verkehrt laufen muß in einem Land, in dem solche Traumtänzer in öffentliche Ämter und verantwortungsvolle Positionen kommen. +++

Jeanette Auricht
Jeannette Auricht, AfD – Screenshot YouTube

 

+++ Wikipedia: „Sebastian Brant oder Sebastian Brandt war ein deutscher Humanist, Jurist, Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Basel und von 1502 bis zu seinem Tod 1521 Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg.“ Von Sebastian Brant ist folgende Einsicht überliefert: „Notwendig man viel Narren findet, Denn viel sind an sich selbst erblindet, Die mit Gewalt wollen weise sein, Da jedermann mit klarem Schein Wohl ihre Narrheit sieht.“ Diese Einsicht wiederum wurde dieser Tage von einem unbekannten Meister aufs Trefflichste illustriert.

Sebastian Brant
Unbekannter Künstler, erste Hälfte 21. Jahrhundert – Screenshot Facebook

+++ Der amerikanische Schrifsteller Upton Sinclair (1878-1968) verblüfft mit der Aktualität einer Feststellung, die er bereits im Jahr 1935 getroffen hat. Er meinte: „Es ist schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, daß er es nicht versteht.“ Ein inexistenter Experte für Zeit & Vergleich fügte an, angesichts des deutschen US-Vasallentums sei mit Sinclairs Einsicht das grüne Geschwätz zum Ukrainekrieg und auch das von Frau Strack-Zimmermann hinreichend erklärt. +++

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Upton Sinclair (1878-1968) – Foto: Imago

 

 

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