Annalena Baerbock (Bild: shutterstock.com/ Von photocosmos1)
Annalena Baerbock (Bild: shutterstock.com/ Von photocosmos1)

Schaltstellen besetzen: Enger Baerbock-Mitarbeiter wird Lobbyist bei RWE

Und eine weitere Schaltstelle grün besetzt: Baerbocks früherer Büroleiter Titus Rebhann wird am 1. März 2023 Berliner Cheflobbyist beim Energiekonzern RWE.

Die Personalie Titus Rebhann zeigt, wie ideologisch verkommen die Grünen sind. Rebhann, Baerbocks früherer Büroleiter im Abgeordnetenbüro und zuletzt Mitarbeiter im Ministerbüro im Auswärtigen Amt wird am 1. März 2023 Berliner Cheflobbyist beim „Igittigitt“-Energiekonzern RWE und wird dort die Leitung der Berliner Konzernrepräsentanz übernehmen. Denn lange galt RWE in grünen Kreisen als rotes Tuch, ist der RWE-Konzern doch im bösen-bösen Braunkohleabbau in NRW  tätig betreibt das noch viel, viel bösere Atomkraftwerk Emsland in Ling.

Auf die Stelle beim RWE Konzerten – so berichtet es die Welt – habe sich Rebhann ganz allein beworben. Rebhann soll sich bereits Mitte Oktober in seiner bisherigen Funktion im Auswärtigen Amt freistellen haben. Das Auswärtige Amt versicherte, dass Rebhann dort  „keine beruflichen Kontakte“ mit RWE gehabt und an „keinerlei Vorhaben mit direktem Bezug zu RWE mitgewirkt“ habe. Na klar!

Laut der Stellenausschreibung für die Konzernrepräsentanz zählen laut Welt zu Rebhanns zukünftigen Aufgaben die „Begleitung der politischen Meinungsbildungsprozesse zu wesentlichen energiewirtschaftlichen Themen sowie die Positionierung von RWE als kompetenter Ansprechpartner im Bereich der Erneuerbaren Energien“. Nachdem der gute Herr Rebhann zuvor jahrelang im Büro des Grünen-Energiepolitikers Oliver Krischer, der seit Juni 2022 als Umweltminister in Nordrhein-Westfalen amtiert, gearbeitet hatte, kann der in Essen im Ruhrgebiet ansässige RWE-Konzern mit seinem neuen Mitarbeiter nicht nur auf dessen Kontakte in der Bundesregierung, sondern auch in der schwarz-grünen Landesregierung in Düsseldorf zählen.

Im Frühjahr bereits wurde der grüne Ehegatte von Baerbock an einer anderen Schaltstelle installiert. Daniel Holefleisch arbeitete bis sich sein holdes Eheweib für höheres berufe sah und Kanzlerin von Deutschland werden wollte, als Lobbyist bei der Deutschen Post. Danach wechselte der Grünen-Macher auf einen lukrativen Posten und stieg als Partner bei der PR- und Lobbyagentur MSL ein. (SB)

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