Pupertätsblocker (Symbolbild: shutterstock.com/23 estudio)

AfD fordert Verbot von Pubertätsblockern

Die AfD-Fraktion möchte Kinder und Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie vor geschlechtsangleichenden medizinischen Eingriffen schützen und hat deshalb einen entsprechenden Antrag, der eine Verabreichung von Hormonen und Pubertätsblockern an Minderjährige verbieten soll, gestellt.

In ihrem Antrag, der die Bundesregierung auffordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Behandlung von nicht einwilligungsfähigen Kindern mit Pubertätsblockern, gegengeschlechtlichen Hormonen und vergleichbaren Medikamenten unterbindet und damit verbunden geschlechtsangleichende chirurgische Eingriffe an Minderjährigen untersagt, verweist die Fraktion darauf, dass „Geschlechtsdysphorien“, also das Gefühl im falschen Geschlecht zu leben, bei Kindern und Jugendlichen enorm zugenommen habe. So verzeichneten entsprechende Spezialambulanzen in Deutschland laut der AfD eine Verfünffachung von Patienten im Zeitraum von 2013 bis 2018. Die Anzahl von medikamentösen Behandlungen von Kindern und Jugendlichen mit „Pubertätsblockern“ habe sich dementsprechend ebenfalls deutlich gesteigert.

Die Fraktion forderte eine Studie, die Folgen solcher Behandlungen umfassend untersucht. Durch Bundesmittel geförderte Projekte, wie das Regenbogenportal, sollen dahingehend überprüft werden, inwieweit diese Projekte den von Kinder- und Jugendpsychiatern beobachteten „Transhype“ und das Phänomen „Rapid Onset Gender Dysphoria“ (ROGD) befördern, die Entwicklung junger Menschen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten beeinträchtigen und so den Intentionen des Kinder- und Jugendmedienschutzes widersprechen könnten. Außerdem müsse die Regierung dafür sorgen, dass die Inhalte solcher Portale die wissenschaftlichen Erkenntnisse und therapeutischen Positionen sachlich darstellen.

„Staatliche Stellen und Mainstream-Medien wirken zusammen, um bereits Kinder im Sinne der Transideologie psychisch zu manipulieren“, so die Vizechefin der AfD-Fraktion, Beatrix von Storch gegenüber der Jungen Freiheit. Die Translobby wolle „möglichst viele Kinder dazu bewegen, sich chemisch kastrieren und körperlich verstümmeln zu lassen, um ihre Ideologie als ‘normal’ in der Gesellschaft durchzusetzen“. Davor müssten Kinder und Jugendliche geschützt „und vor dem furchtbaren Schicksal“ bewahrt werden, „in einem für immer zerstörtem Körper zu leben“, betonte von Storch.

Auf Twitter regt von Storch die Frage an:

(SB)

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