Foto: Annalena Baerbock und Robert Habeck (über dts Nachrichtenagentur)

Grüne rutschen triumphierend in den Abgrund

Berlin – Es gibt Umfragen, die einem den Sonntag verschönern können: Die Grünen rutschen in der Wählergunst laut INSA auf den tiefsten Stand seit mehr als einem halben Jahr. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen die Grünen auf 17 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und der niedrigste Wert seit Mitte April. Die Sozialdemokraten können einen Punkt hinzugewinnen und kommen in dieser Woche auf 21 Prozent.

Stärkste Kraft bleiben mit 27 Prozent (+1) und damit mit deutlichem Abstand die Unionsparteien. Die FDP verliert einen Punkt, kommt in dieser Woche auf 8 Prozent. Die AfD bleibt bei 15 Prozent, die Linke bei 5 Prozent.

Die sonstigen Parteien würden 7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Für die „Bild am Sonntag“ hatte INSA 1.286 Personen im Zeitraum vom 1. bis zum 4. November befragt (TOM).

Das Problem dabei ist: Auch wenn die Grünen bis zur nächsten Wahl auf 9 Prozent abrutschen würden, sie würden weiterhin die politische Agenda in Deutschland bestimmen, weil ohne sie keine andere Partei mehr regieren kann und will. Und genau deshalb ist unser Wahlsystem so antidemokratisch. Weil es es möglich macht, dass eine Partei, die von über 90 Prozent der Wähler – und fast 100 Prozent der Deutschen – abgelehnt wird, dieses Land in ihrem Sinne umkrempeln und nachhaltig zerstören kann. Nur, wenn es gelingt, die Grünen endlich unter die 5-Prozent-Hürde zu drücken, gäbe es vielleicht noch eine Chance. Frau Wagenknecht, möchten Sie vielleicht übernehmen? (Mit Material von dts)

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