Deutschland im Winter 22/23 Symbolfoto: Durch Smileus/Shutterstock

Trotz milder Temperaturen: Gaspeicher füllen sich nicht mehr!

Großkotzig wie sie nun mal sind, haben Scholz und Habeck den Bürgern versprochen, dass man auch ohne Russen-Gas super durch den Winter kommen würde.  Doch trotz der milden Temperaturen füllen sich jetzt schon die Gasspeicher nicht mehr, im Gegenteil:

Stand Freitagabend waren die Reservoirs zu 98,06 Prozent gefüllt, und damit 0,01 Prozent weniger als am Vortag, wie aus Daten des Verbandes europäischer Gas-Infrastrukturbetreiber vom Samstagabend hervorgeht. Noch aber muss man den Alarmknopf nicht drücken: Der größte deutsche Gasspeicher in Rehden füllt sich aber weiter, er weist dabei einen Füllstand von 93,31 Prozent aus (+0,22 Prozent gegenüber Vortag).

Mit leichten Abflüssen wurden Speicher von EWE, KGE, Storengy, Trianel, Uniper und VNG ausgewiesen, sie sind aber alle noch zu über 98 Prozent gefüllt. In Österreich lag der Speicherstand unterdessen landesweit bei 93,63 Prozent (+0,18 Prozent), darunter ist auch der Speicher Haidach bei Salzburg, der bislang nur an das deutsche Gasnetz angeschlossen ist und für Bayern eine große Bedeutung hat mit einem Füllstand von 94,95 Prozent (+0,22 Prozent). EU-weit wird ein Speicherstand von 94,81 (+0,05 Prozent) ausgewiesen, wie die Daten vom Samstagabend weiter zeigen.

Der grüne Bundesnetzagentur Klaus Müller aber ist in Sorge und fordert nochmals zum Sparen auf. Seine durchaus kluge Analyse: Der Winter kann lange dauern. Experten schätzen, dass sogar noch im März, April und Mai die Heizungen angeworfen werden müssen.

Nur, bis dahin ist hier mutmaßlich auch der letzte Speicher leer, wenn wir nicht alle ab Januar auf das Heizen, auf Energie überhaupt verzichten. Denn der Krieg in der Ukraine wird sich dank deutscher Waffenlieferungen noch in die Länge ziehen und wenn es in den europäischen Nachbarländern naturgemäß ebenfalls kalt wird und lange bleibt, gibt es einen Überlebenskampf, bei denen Freunde zu Feinden werden.

Scholz und Habeck haben also lediglich versucht, jetzt die Wogen zu glätten, damit sich die Straßen nicht weiter mit Demonstranten füllen.  Das böse Erwachen kommt dann noch. Und dann bleibt die Frage, ob die Bürger überhaupt noch die Kraft haben, zu protestieren. Von daher ist die Umfrage schon Geschichte:

Eine knappe Mehrheit der Deutschen rechnet nicht mehr mit einer ernsthaften Energiekrise. Während im August noch 52 Prozent davon ausgingen, dass im kommenden Winter in Deutschland nicht genügend Gas zur Verfügung steht und der Gasverbrauch beschränkt werden muss, ist dieser Anteil bis Oktober auf 36 Prozent gesunken. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) über eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach.

Demnach rechneten im Oktober 42 Prozent der Deutschen damit, dass das Land mehr oder weniger unbeschadet über den Winter kommt, im August waren es nur 25 Prozent. Die aktuelle Umfrage wurde im Auftrag der FAS mündlich-persönlich durchgeführt vom 1. bis 13. Oktober 2022, befragt wurden 1.021 Personen. Träumt weiter. (Mit Material von dts)

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