Niedersachsens Ober-Grüne Julia Willie Hamburg (Foto:Imago)

Aktionärsschützer kündigen Klage gegen Grüne Unterwanderung im VW-Aufsichtsrat an

Aktionärsschützer kritisieren den Plan, dass mit der ausbildungsfreien, grünen Autohasserin Julia Hamburg – sie mimt gerade Niedersachsens Vizepräsidentin –  eine Verfechterin der Demobilisierung und Deindustrialisierung sowie Vertreterin des Klima-Prekarisierung im VW-Aufsichtsrat sitzt. Man werde gegen diese Entscheidung vor Gericht ziehen.

Frau Julia Hamburg ist ein typisches grünes Gewächs. Sie ist eine erklärte Gegnerin des motorisierten Individualverkehrs. Neben der dieser grünen-immanenten Ideologie hat sie eine weitere, typisch grüne Eigenschaft: Sie ist ausbildungsfrei. Die 36-Jährige studierte ab 2004 Politologie, brach das Studium ab, dann machte sie in der radikalen Grünen Jugend Karriere. 2013 ging es ab in den Landtag.

Obwohl die Radikalgrüne nie einen Arbeitsplatz von innen gesehen hat, sitzt sie heute in Niedersachsen auf dem Sessel der Kultusministerin und mimt dazu Niedersachsens Vizepräsidentin. Und – völlig kompetenzfrei und – wie ihr grüner Genosse und Kinderbuchautor Robert Habeck unbeleckt von wirtschaftlichen Kenntnissen – hockt sie mit ihrem grünen Hintern im Aufsichtsrat von VW. Dorthin wurden bislang ausschließlich Wirtschafts- oder Finanzminister entsandt.

Nicht nur die Bild stellte zu dieser Entscheidung fest, dass dies „nicht im Interesse des Autokonzerns, nicht im Interesse der Belegschaft” sein könne und – so der Bild-Kommentar – …und auch nicht im Interesse des Standortes Deutschland.” Dass ein Sitz im VW-Aufsichtsrat ein „Posten für Profis, nicht für Lehrlinge” ist, so die Zeitung.

Dieser Meinung scheint auch die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zu sein. Die Personalie Hamburg sei eine „offensichtliche Fehlbesetzung“, so DSW-Präsident Ulrich Hocker gegenüber der „NOZ“. Man prüfe aktuell eine Klage. Die Erfolgsaussichten dafür seinen gut, so Hocker weiter. Er verwies dabei auf eine Gerichtsentscheidung Anfang der 90er-Jahre: Der schleswig-holsteinische Energieminister und bekennende Atomkraftgegner Günther Jansen – ausgestattet mit einem SPD-Parteibuch – musste den Aufsichtsrat der Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) verlassen, weil die Richter einen unauflöslichen Interessenkonflikt sahen.

„Einen ähnlichen Konflikt sehe ich bei Frau Hamburg und Volkswagen“, erklärte der DSW-Präsident und verwies darauf, dass die Grünen-Politikerin bekennende Radfahrerin sei und kein Auto besitze. Hocker ist nach eigenen Angaben skeptisch, dass sie „die Transformation eines Weltkonzerns als Aufsichtsrätin kritisch begleiten“ kann. (SB)

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