Dalli Dalli - Corona Edition; Bild: Collage
Alles vorbei, als sei nix gewesen - und zurück zur Tagesordnung? (Dalli Dalli - Corona Edition; Bild: Collage)

Maximalverarschung: Corona jetzt nicht mal mehr „hochansteckende Krankheit”

Die Anzeichen mehren sich, dass die politische Kaste sich heimlich, still und leise vom Corona-Regime verabschieden und sich dabei aus der Verantwortung für die Katastrophe stehlen will, die sie drei Jahre lang angerichtet hat: Von den Medien kaum beachtet, wurde das Corona-Virus vergangene Woche mal eben so von der Liste der hochansteckenden Krankheiten gestrichen – eine Virusinfektion wohlgemerkt, die man bald drei  Jahre lang zur tödlichen Seuche hochstilisiert hat und in deren Namen eine „Pandemie“ ausgerufen und ein Notstandsprotokoll ausgerufen wurde – wie bei der Hexenverfolgung von anno dunnemals jedoch gänzlich ohne das diese Hysterie begründende Objekt.

Und es ist wieder das selbe gesetzliche Monstrum, unter dessen adaptivem Missbrauch das Grundgesetz zur Dispositionsmasse gemacht und Grundrechte ausgehebelt wurden, das nun zur schleichenden Bagatellisierung genutzt wird: Um die spektakulären (und zugleich skandalöse, weil erst recht Fragen nach Aufarbeitung und Wiedergutmachung aufwerfende) Neudefinition von Sars-CoV2 zum nunmehr nicht einmal mehr besonders ansteckenden Allerweltsvirus zu vollziehen, hat man nämlich klammheimlich den Paragraphen 34 dieses Gesetzes geändert.

180-Grad-Wende per Federstrich

Und siehe da: Mit einem Federstrich ist die angeblich so gefährliche Pandemie, die die größten Freiheitsbeschränkungen seit 1945 auslöste, die Gesellschaft zutiefst spaltete und einen wirtschaftlichen Schaden anrichtete, von dem das Land sich nie wieder ganz erholen wird, hochoffiziell Geschichte. Um diesen vor allem für ihn so blamablen wie desillusionierten Umstand zu verschleiern, ließ Karl Lauterbach die Streichung möglichst unauffällig in einem Gesetz „über die Arbeitsweise der Europäischen Union erfüllenden Kriminalitätsbereich“ verpacken.

Es handelt sich dabei um eine weitere Anwendung der seit 2020 inflationär angewandten, unseriösen legislativen Taktik, sogenannte „Artikelgesetz“ zu verabschieden, in denen quasi im Kleingedruckten eines Gesetzes völlig anderen Inhalts brisante Neuerungen versteckt werden.  Dadurch war sichergestellt, dass die Öffentlichkeit möglichst wenig davon mitbekam.

Klatsche für Lauterbach

Der Bundestag hatte die entsprechende Änderung bereits Anfang Oktober vollzogen, der Bundesrat stimmte dem nun zu. Offizieller Grund und Anlass war der Protest von Kinder- und Jugendärzten gegen die bisherige Regelung, dass Kinder bereits beim Verdacht auf eine Infektion zu Hause bleiben und einen negativen Test hätten vorlegen müssen, um wieder ihre Kita oder Schule zurückkehren zu können. Dies hätte jedoch zu einer Benachteiligung gegenüber Erwachsenen geführt.

Dabei hatte Lauterbach die kassierte Regelung erst weniger als eine Woche zuvor verschärfen lassen. Indem seine Regierungskollegen nun auf den Kurswechsel drängten,  kassierte er gleich die nächste Niederlage. Das Pandemie-Thema zieht offensichtlich nicht mehr. Dass die Impfungen nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich sind, lässt sich nicht mehr vertuschen und ist einer immer größeren Zahl von Menschen mittlerweile bewusst. Lauterbach kann nur noch Warnungen ausstoßen, die zunehmend, wenn auch viel zu spät, auf taube Ohren stoßen.

Sensationeller Rückzug

Denn der Grund sowohl des sensationellen Rückzugs als auch der Verheimlichung liegt auf der Hand: Anscheinend fühlen die Architekten, Protagonisten und Exekutoren des Corona-Terrors, der Ausnahmezustände und Willkürmaßnahmen, der Impfpflicht-Durchsetzungversuche und Polarisierungsbemühungen die Einschläge näherkommen: Immer mehr Impftote und -geschädigte. Zunehmende Gewahrwerdung der ökonomischen Folgen des angerichteten Schadens. Immer mehr veröffentliche Studien, die eine Maßnahme nach der anderen als falsch und unsinnig entlarven.

Je mehr von alledem ans Licht kommt, umso lauter werden die Fragen nach Schuld und Verantwortung, nach Wiedergutmachung und Haftung gestellt. Die Verantwortlichen gehen in Deckung – und versuchen, Corona sang- und klanglos abzuräumen und zur Tagesordnung zurückzukehren. Die Energiekrise, der immer schrillere Klima-Alarmismus und die Ukraine-Dauerberieselung dürften ein Stück weit ebenfalls dem Zweck dienen, von einer Aufarbeitung und Rückschau der Corona-Ära abzulenken.

Niemand darf, niemand wird davonkommen

Die Mainstream-Medien, die das Corona-Regime mit allen Mitteln unterstützt haben, hatten bislang wenig Interesse daran, dessen Ende zu verkünden, um noch mehr unangenehme Fragen zu vermeiden – und hatten kein Problem mit der Flucht nach vorne, von Welle zu Welle und von Krise zu Krise. Doch in dem Maße, wie sich die Politik aus der Verantwortung durch Ablenkungsmanöver aus der Verantwortung stielt, werden auch etliche Propagandisten und Journalisten nervös.

Doch egal wie sie nun ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen versuchen, wie sie tricksen und so zu tun versuchen, als sei nie etwas gewesen: Die Abrechnung wird kommen. Niemand wird sich der Gerechtigkeit entziehen. Nichts ist vergeben und nichts ist vergessen. Wir werden keinen davonkommen lassen von denen, die gehetzt, ausgegrenzt, mit Ängsten Rechte eingeschränkt und Menschen psychisch und physisch krank gemacht haben mit ihrem falschen Daueralarm.  Die umfassene Aufarbeitung dessen wird stattfinden – umso eher, je eklatanter die Folgen einer verbrecherischen Experimentalimpfkampagne in ihrer ganzen Tragweite ans Licht kommen. (DM)

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