Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Wo der Rubel rollt

+++ Bei Facebook gab es eine hübsche, wahrscheinlich sehr unvollständige Zusammenstellung von Medienmeldungen in einem Meme, die schön verdeutlicht, wo der Rubel tatsächlich rollt.

Rollrubels
„Die Rollrubels“ – Screenshot Facebook

Im „Strobl-TV“ als einem Synonym für „Öffentlich-Rechtliches Mattscheiben-Entertainment“ generell, liefen schon Serien mit Titeln wie „Die Hallers“. Bei RTL 2 gibt es, glaube ich, immer noch „Die Geissens“. Der Jauch wollte im Fernsehen immer wissen: „Wer wird Millionär?“. Da böte sich die Produktion einer Antwortserie im „Strobl-TV“ an, die ausnahmsweise einmal im Politikermilieu angesiedelt werden könnte: „Die Rollrubels“. +++

 

+++ Wer hat die böse Rakete auf ein polnisches Dorf im ukrainisch-polnischen Grenzgebiet abgefeuert? – Wladimir Putin höchstpersönlich. Wer die heutige „BILD“-Zeitung gekauft hat, der weiß das und hat sich inzwischen „seine“ Meinung dazu ge -„BILD“ – et. Das ist nämlich die Aufforderung der „BILD“ an ihre Leser: „BILD Dir Deine Meinung“. Also eine eigene, nicht die von der „BILD“. Wer gern eine eigene Meinung hat, die ihm ganz allein gehört, der kommt an der „BILD“ nicht vorbei. Meine Meinung. Oder Deine? Denen ihre? – Ach egal.

BILD knallhart gelogen Polen Rakete 1
„Na, Meinung heute schon ge-BILD -et?“ – Screenshot Facebook

Blöd ist halt, daß es sogar in Washington hieß, bei dieser bösen Rakete habe es sich wahrscheinlich um eine ukrainische Luftabwehrrakete gehandelt, die auf dem Holzweg unterwegs war. Die Ukrainer haben noch viele sowjetische Raketen von anno dunnemals, als die Dinger noch mit Holzvergasern ausgestattet waren. Schließlich sind die Russen seit jeher Hinterwäldler, weiß doch jeder. Das würde zu Selenskyj passen. Der ist auch gern auf dem Holzweg unterwegs. Deswegen braucht man auf sein durchsichtiges Geplärr auch nichts zu geben. Von wegen „Bündnisfall!“ und „Russischer Angriff auf die NATO!“, „Hilfääää!“, Gäääld!“. Inzwischen nervt er sogar seine westlichen Freunde, habe ich den Eindruck. Wenn es tatsächlich so ist, daß das eine ukrainische Altrakete aus Sowjetbeständen war, dann hätte der Original Oberukrainer mit Polen ein NATO-Land angegriffen. Vielleicht sollte man dann wirklich von einem Bündnisfall reden – und endlich dem Richtigen den Scheitel ziehen. Brief an Putin vielleicht dazu? – „Sehr verehrter Herr Präsident Putin, der komische Selenskyj nervt allmählich. Wir hätten da eine Idee, wie wir gemeinsam mit Ihnen, Sie altem Raketenabfeuerer, „Selenskyjs Provokationskrieg“ beenden könnten zur Freude und zum Nutzen aller Ukrainer, die unter dem Selenskyj zu leiden haben. Wie schaut’s aus? Herzliche Grüße und Druschba – Ihre NATO.“ – Na ja, was einem inexistenten Experten für freundlichen Briefwechsel eben so einfällt … +++

 

+++ Original Oberukrainer, die 12.598ste. Und Klappe! Der amerikanische Menschenrechtsaktivist Ajamu Baraka berichtet, das Selenskyj-Regime habe der westlichen Presse verboten, aus Cherson zu berichten. Bekanntlich haben sich russische Truppen aus Cherson zurückgezogen, nachdem sie von dort erst einmal etwa 150.000 Bewohner evakuiert hatten. Die ukrainische Armee samt SBU scheint nun nachgerückt zu sein und hat wohl vor, russische Kollaborateure aufzufinden und zu richten.

Selenskyj Cherson
Selenskyj in Cherson – Screenshot Facebook

Viele der Evakuierten haben übrigens Schutz in Russland gesucht und gefunden. Der Ex-UN-Waffeninspektor und ehemalige US-Militärberater Scott Ritter und Ex-US-Colonel Macgregor haben vor Tagen schon den Verdacht geäußert, daß es sich bei dem russischen Rückzug aus Cherson um eine Falle handeln könnte. Der Plan könnte sein, die ukrainische Armee in die evakuierte Stadt zu locken, um ihr dann aus der Luft den entscheidenden Schlag zu verpassen, ohne dabei das Leben zu vieler Zivilisten zu riskieren. Jedenfalls: Keine westliche Presse in Cherson. „Wenn das mit dem russischen Plan zutrifft, würde ich da auch keinen Fuß hinsetzen„, meinte ein inexistenter Experte für Sitz- & Stehplätze. Ajamu Baraka, der amerikanische Menschenrechtsaktivist behauptet aber, hinter dem Verbot westlicher Presse in Cherson strecke der Wunsch des ukrainischen Militärs, keine Zeugen bei der Verübung schwerer Menschenrechtsverbrechen an mutmaßlichen Kollaborateuren dabei zu haben. „Der Grund ist wahrscheinlich, dass die ukrainischen Behörden die Kontrolle über solche Bilder sicherstellen wollten„, sagte Baraka in den sozialen Medien. Das wäre verständlich. Das ukrainische MIlitär ist für seine Grausamkeiten berüchtigt. Wenn es jetzt in Cherson welche begeht, die von der westlichen Presse berichtet werden würden, könnte sich womöglich so mancher Medienkonsument an Butscha erinnern und seltsame Fragen stellen. +++

 

+++  Nach mehr als 11 Jahren Entwicklung, hunderttausenden beteiligten Forschern, Spezialisten und Visionären, nach politischen Querelen und ideologischen Fehlentscheidungen hätten letztlich menschlicher Wille und Forschungsgeist triumphiert, schreibt ein Freund: Die neue Trägerrakete, das „SLS“ (Space Launch System), sei ab heute einsatzfähig. Die soll nicht nach Polen, sondern zum Mond fliegen.

Artemis
„Artemis“ zum Mond – Screenshot Facebook

Irgendwer wird schon wissen, was er auf dem Mond will. Ein inexistenter Experte für Nachvollziehung & Plausibilität sagte, er habe Schwierigkeiten damit. Dennoch freue er sich. Meinemeinen geht es nicht anders. Auch ich freue mich mit dem Freund. Er schrieb, für ihn seien dies wundervolle Nachrichten  in einer sich immer mehr selbstverleugnenden, technikfeindlichen, und zum Aberglauben und geistigen Rückschritt tendierenden Welt der Klimakleber, Windrädchen-Propagandisten, Kernkraft-Abschaffer und Lastenrad-Jünger. Da bin ich ganz bei ihm. Wenn ich mir nur vorstelle, was so eine „Artemis“ auf hundert Kilometer außerorts verbraucht, und wie das den dummen Klebstoffterroristen stinkt, könnte ich mich beömmeln. Am liebsten würde ich eine Attrappe nachbauen, um sie am Steuer eines Schwertransporters über eine innerstädtische Kreuzung zu transportieren, die von den verzagten Klebstoff-Kleingeistern in der falschen Richtung blockiert wird. Aus dem Führerhaus in voller Lautstärke „Sticky Fingers“ von den Rolling Stones dazu – das wärs.  +++

+++ Berlin muß die lächerliche, völlig aus dem Ruder gelaufene „Wahl“ vom 26.09.2021 komplett wiederholen, nicht nur in bestimmten Bezirken. So urteilte jetzt der Verfassungsgerichtshof. Die Durchführung einer Wahl ist aber teuer. Ein inexistenter Experte für Geld & Luxus regte an, die erneute Wahl so weit wie möglich von denjenigen bezahlen zu lassen, die dafür verantwortlich sind, daß die erste vergeigt worden ist. Es gehe nicht an, daß der Steuerzahler abermals die Kosten komplett übernimmt. Schließlich sei die vergeigte erste Wahl am 26.09.2021 nicht sein Verschulden gewesen. +++

Leere Geldbörse; Bild: Unsplash
Leere Geldbörse; Bild: Unsplash

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