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Kneipensterben geht weiter: Gaststättenverband beklagt 100.000 unbesetzte Stellen

Nicht nur die höllischen Energiepreise zerstören die Gastronomie in Deutschland, auch immer weniger Leute, haben anscheinend Lust zu kochen oder zu kellnern:

Berlin – Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband „Dehoga“ klagt über immer mehr unbesetzte Stellen in der Gastronomie-Branche. Während die Bundesagentur für Arbeit 42.000 Menschen für die Gastronomie sucht, schätzt der Verband, dass 100.000 Jobs unbesetzt sind. „Nicht alle Unternehmen melden ihre offenen Stellen den Arbeitsagenturen, sie suchen den direkten Weg über Jobportale“, sagte Dehoga-Chefin Ingrid Hartges zu „Bild“ (Samstagausgabe).

Die Betriebe stünden wegen der offenen Stellen oft vor großen Herausforderungen: „Inhabergeführte Kleinstbetriebe wie zum Beispiel Kneipen können sich am Wochenende mit Minijobbern noch behelfen. Aber für nicht wenige Restaurants ist es schwierig, die Nachfrage zu bewältigen.“ So würden zum Beispiel Öffnungszeiten bereits reduziert, oft drohten Betriebsschließungen.

Unter Beschäftigten sei die Tendenz zu Teilzeitjobs und Arbeiten im Homeoffice gestiegen. „Frische Küche wie auch die Beratung der Gäste und der Service sind unglaublich arbeitsintensiv“, sagte Hartges. Und bei allem gelte, „die Erwartungen der Gäste dürfen nicht enttäuscht werden“.

Das liegt wohl einfach daran, dass diese Bundesregierung, diejenigen, die sich nun mal gerne bedienen lassen, finanziell unter die Arme greift und diejenigen, die andere bedienen, bis auf den letzten Blutstropfen aussaugt.

Das Kneipensterben wird also weitergehen. Wer sich in seiner Gegend umschaut, wird das schon festgestellt haben. Es ist aber auch ein Teufelskreislauf, in dem sich die Gastronomie befindet:

Corona und Preisexplosionen halten die Gäste fern. Die Preise steigen, das Angebot wird geringer und schlechter. Noch weniger Gäste kommen, die Preise steigen noch weiter, das Essen wird schlechter. Bis dann Feierabend ist. (Mit Material von dts)

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