Strompreise (Bild: shutterstock.com/Von andriano.cz)
Strompreise (Bild: shutterstock.com/Von andriano.cz)

Strompreisbremse wohl erst im nächsten Frühjahr

Berlin – Was für eine Verarsche. Erst dann, wenn der Stromverbrauch naturgemäß wieder sinkt, weil es wärmer und heller wird, werden die Verbraucher entlastet:

Der Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU) geht davon aus, dass die zum 1. Januar 2023 geplante Strompreisbremse frühestens ab März umgesetzt werden kann. Die komplizierte Preisbremse werde „nicht früher als zum März“ starten können, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Ingbert Liebing, zu „Bild“ (Samstagausgabe). „Wir kennen die Regeln, die wir umsetzen sollen, noch nicht. Für die Umsetzung der Strom- und Gaspreisbremse müssen wir massiv in komplexe IT-Abläufe eingreifen und brauchen dafür freie Kapazitäten bei spezialisierten IT-Dienstleistern“, sagte Liebing. Das sei in Zeiten steigenden Fachkräftebedarfs „eine Herausforderung“. Die Umstellung der IT-Abläufe benötige Zeit und müsse sorgfältig erfolgen.

Liebing sagte außerdem, die Monate Januar und Februar seien „für alle Energieversorger jedes Jahr sehr arbeitsintensive Monate, weil Vertrags- und Preisanpassungen, Jahresverbrauchsabrechnungen und Jahresabschlüsse dran sind“.

Das hört sich gar nicht gut an, das wird nicht klappen mit dem März. Also hat die Bundesregierung mal wieder ein gigantisches Täuschungsmanöver hingelegt, um die Bürger über den Winter still zu legen. Mal schauen, wie viele davon diese kalte Jahreszeit finanziell überhaupt überleben werden. (Mit Material von dts)

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