Foto: Helfer für Flüchtlinge aus der Ukraine (über dts Nachrichtenagentur)

Rosige Aussichten: Ukraine-Flüchtlinge bleiben dauerhaft

Brüssel – Wie soll es auch anders sein: Wer einmal seine Füße hier in Deutschland gestellt hat, will so schnell auch nicht wieder weg:

Aufnahmeländer wie Deutschland oder Polen müssen sich nach Einschätzung von EU- Kommissionsvizepräsidentin Dubravka Šuica auf einen jahrelangen Verbleib von Flüchtlingen aus der Ukraine auch nach Kriegsende einstellen. „Ich denke, dass wir darauf vorbereitet sein müssen“, sagte Šuica dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Ein zentrales Problem ist, dass diese Familien denken, sie werden am Tag nach dem Krieg nach Hause gehen. Aber sie werden dann noch nicht Hause gehen. Ihre Schulen sind zerstört, ihre Häuser sind zerstört, ihre Arbeitsplätze sind verloren. (Tatsächlich in der ganzen Ukraine?) Ich muss das so offen sagen, ich habe selbst den Krieg in Kroatien im ehemaligen Jugoslawien erlebt.“ Šuica ist Vizepräsidentin der EU-Kommission für Demokratie und Demographie und kümmert sich auf europäischer Ebene unter anderem um Kinderrechte.

Sie rief die Menschen in Europa dazu auf, in ihrer Unterstützung für notleidende Ukrainer nicht nachzulassen. „Wir dürfen keine Ermüdungserscheinungen zeigen, das ist keine Option“, sagte sie. „Wir müssen alles tun, was wir können – auf Ebene der Europäischen Union, aber auch auf der der Mitgliedsstaaten wie Deutschland -, um den geflohenen ukrainischen Kindern zu helfen, sich wie zu Hause zu fühlen.“

Die Vizepräsidentin räumte ein, dass Bürger in den Aufnahmeländern dafür Nachteile in Kauf nehmen müssten. „Aber hier geht es darum, Solidarität zu zeigen.“

Dazu mal eine Beobachtung aus einer Drogerie in Halle:

„Ich war heute mal kurz bei Müller, 80 Prozent Ausländer. Habe mich mit einer Verkäuferin unterhalten, die klauen wie die Raben. Als das mit der Ukraine losging, sind die mit 500,00 Euro die sie von der Stadt Halle bekommen haben, eingeritten und haben die teuren Parfüme gekauft (arme Kriegsflüchtlinge?). Das haben viele Deutsche mitbekommen, da gab es richtig Tumult im Laden.

Dann hat sie einen Herren erwischt, der auch was mitgehen lassen wollte und der machte plötzlich seinen Mantel auf und darunter hatte er ganz viele Bündel Geldscheine. Die Dame hatte mir eine viertel Stunde ihr Herz ausgeschüttet, was sie seit gut einem halben Jahr erlebt. Ich musste ihr zustimmen, nachdem was ich heute dort gesehen habe und da sind auch einige aus dem Laden raus, ohne zu zahlen. Man hat es dauernd piepen hören an der Ladeneingangstür. Die kommen in Gruppen rein, nehmen das Zeug mit und sind dann wieder weg. Besonders die Frauen mit Kopftücher, die kommen am Abend mit vielen Kindern und Kinderwagen und klauen wie verrückt.

 

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