Deutschland 2022/2023: Socken an, Heizung aus (Foto: AstroStar/Shutterstock)

Sockenschuss: Wirtschaftsweise empfiehlt „warme Socken“ statt Heizung

Berlin – Die Coronakrise hat aus manchen Menschen echte Monster gemacht, denen es offensichtlich Spaß macht, den Untertanen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Es gibt zur Zeit Vorschläge, die an Menschenverachtung kaum noch zu überbieten sind:

Die neue Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat vor falschen Anreizen durch die Gaspreisbremse gewarnt. „Die Politik muss deutlich machen, dass die Verbraucher weiter Energie sparen müssen. Das Gebot lautet: Heizung niedriger stellen, warme Socken kaufen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

„Ich habe meine Zweifel, ob das gut genug kommuniziert wird. Die Übernahme des Dezember-Abschlags darf nicht dazu führen, dass die Leute das als Freibrief verstehen.“ Forderungen nach „Entlastungen“ auch bei Öl und Pellets wies die Münchner Ökonomieprofessorin zurück.

„Die Gaskunden landen mit der Preisbremse dort, wo die Kunden mit Öl- oder Pelletheizungen ohnehin sind“, sagte sie. „Spezielle Entlastungen halte ich daher nicht für erforderlich.“ Schnitzer sprach sich dafür aus, Unternehmen die Auszahlung von Boni und Dividenden zu verbieten, sollten sie von der Gaspreisbremse profitieren.

„Ich verstehe den Unmut über Boni- und Dividendenzahlungen, wenn Unternehmen staatlich unterstützt werden“, sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft. „Das zu erlauben, während die Gaspreisbremse greift, wäre nicht plausibel.“

Wer erklärt uns eigentlich mal, warum wir WIRKLICH die Heizung runtergehen und frieren sollen? Am Ukraine-Krieg kann es nicht liegen. Vielleicht doch nur an der grünen Ideologie, an den nutzlosen Klimarettungsmaßnahmen, die der Wirtschaft und Gesellschaft das Rückgrat brechen? Einige Leute hier in Deutschland, die offensichtlich einen Sockenschuss haben, brauchen wohl eher einen Satz warme Ohren statt warme Socken.

Aber die Grünen machen anscheinend alles richtig. Zumindest die Energiekonzerne haben sie bereits in der Tasche:

Der Energiekonzern Eon ruft weiterhin zum Einsparen von Gas und Strom auf. „Wenn es gelingt, die Speicher in diesem Winter nicht komplett zu leeren, werden wir es im Sommer besser schaffen, mit eingeschränkten Versorgungskapazitäten die Speicher für 2023/24 zu füllen“, sagte der Geschäftsführer von Eon Energie, Filip Thon, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Energiesparen ist ein immens wichtiger Hebel. Je weniger verbraucht wird, desto besser.“ Außerdem führe eine geringere Nachfrage zu sinkenden Preisen und reduziere den CO2-Ausstoß. Die größten Einsparpotenziale in Haushalten liegen beim Heizen.

„Über zwei Drittel der Energie in deutschen Häusern und Wohnungen wird dafür verbraucht“, sagte Thon. Aber auch andere Bereiche wie Warmwasser seien relevant, „jede eingesparte Kilowattstunde zählt“. Eon versorgt bundesweit 14 Millionen Kunden.

Generell müssen sich die Kunden trotz zweitweise sinkender Preise an den Spotmärkten auf höhere Energiepreise einstellen, sagte Thon den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Die Beschaffungskosten für Energie bleiben hoch und weiterhin über dem Vorkrisenniveau. „Bislang konnten wir die teils massiven Preissteigerungen für unsere Kunden aufgrund unserer langfristigen Beschaffungsstrategie abfedern“, sagte Thon.

Verbraucher müssten sich jedoch darauf einstellen, „dass sich die gestiegenen Beschaffungskosten künftig noch stärker in den Preisen widerspiegeln werden“. Einen Blackout bei der Stromversorgung erwartet Thon nicht: „Die Netzbetreiber haben umfassende Vorbereitungen getroffen und tun, soweit ich das einschätze, alles dafür, dass es nicht so weit kommt.“ Abwarten und kalten Tee trinken. Auf jeden Fall ist das Netzwerk der Deinstutrialisierung wahrlich gewaltig geworden. (Mit Material von dts)

 

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