Selbsthilfegruppe (Bild: shutterstock.com/Ground Picture)

Durchgeknallt: Selbsthilfegruppe für „Angehörige von Verschwörungsgläubigen“ gegründet

In Bautzen wurde eine Selbsthilfegruppe für „Angehörige von Verschwörungsgläubigen“ gegründet. Dahinter steckt die linksradikale Amadeu-Antonio-Stiftung. Das Geld des Steuerzahlers kommt vom Bundesfamilienministerium. Ziel ist es, Angehörigen, die „in Richtung einer psychischen Erkrankung, Wahnsinn oder sogar Radikalisierung zum Terrorismus“ sich bewegen, zurückzugewinnen.

Wer glaubt, dass es nicht verrückter geht, wird in diesen Zeiten regelmäßig eines Besseren belehrt: In Bautzen, eine der sächsischen Protesthochburgen gegen die Politik der Regierung, wurde jetzt eine Selbsthilfegruppe für „Angehörige von Verschwörungsgläubigen“ gegründet. Das berichtet die Bertelsmann und SPD-eigene Systemtrompete „Sächsische.de“ unter der Überschrift „Mein Mann glaubt an eine Verschwörung – was nun?“ hinter der Bezahlschranke.

Das „Angebot“  ist demnach Teil des Projektes „Debunk“ – „Entlarven“ der von Mainstreammedien als „gemeinnützig“ geframten, linksradikalen Amadeu-Antonio-Stiftung. Die von dem ehemaligen Stasi-Spitzel Anetta Kahane geleiteten und mit Steuergeld gespickten „Stiftung“ will eigenen Angaben zufolge „Angebote entwickeln, welche Antisemitismus und Verschwörungsideologien in Sachsen entgegenwirken können“. Der ganze Irrsinn – auch in Bautzen – wird wiederum mit  Steuergeld finanziert. Dieses mal greift man dafür in die Kassen des Bundesfamilienministerium und in die des Land Sachsen.

Auf Bundesebene hält die Bundesregierung Hilfen für zum „Umgang mit Desinformationen“ bereit und gibt Erziehungstipps auf die Frage: „Was tun, wenn Familie oder Freunde an Verschwörungsmythen glauben?“.

Vor Ort in Sachsen aus seinem Amadeu-Antonio-Büro in Leipzig indes wirkt Herr Diplom-Soziologe Benjamin Winkler, welcher der Sächsischen erklärt: „Wenn jemand an Verschwörungsideologien glaube, habe das weitreichende Auswirkungen auf das nähere Umfeld“. Denn: diese Menschen behielten ihre Überzeugung nicht für sich, sondern wollten andere davon überzeugen. Aus Sicht der Angehörigen gehe das dann in Richtung einer „psychischen Erkrankung, Wahnsinn oder sogar Radikalisierung zum Terrorismus“, so der für eine linksradikale Stiftung tätige Winkler. Besonders dramatisch sei die Situation, wenn es gemeinsame Kinder gebe, und ein Elternteil Einfluss auf diese nehmen zu versuche.

Bautzen scheint hier ein besonders „verseuchtes“ Gebiet zu sein. Denn dort herrsche laut Winkler eine „Sondersituation“. Dort gebe es nicht nur eine „rechtsextreme Szene“, sondern „auch eine Mischung aus Menschen, die einerseits in der Friedensbewegung unterwegs sind, andererseits im Bereich der Libertären – die also das moderne Staatswesen ablehnen“. Darüber hinaus gebe es Esoteriker und religiöse Fundamentalisten. All diese Milieus – mutmaßlich meint der Linksradikale damit die starke Opposition auf der Straße – hätten vor Ort eine „Art Freundeskreis“ gebildet.

Bautzen sei aber nicht verloren, so der Heilsbringer. Angehörige könnten – natürlich abhängig davon, „wie sehr die Betroffenen bereits radikalisiert seien“ – durch „Gespräche und gemeinsame kritische Reflexion, auch durch starke soziale Beziehungen“ diese Menschen „wieder zurückgewinnen“. (SB)

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