China lässt Panzer auffahren; Screenshot YouTube

China lässt Panzer auffahren, Apple kollaboriert mit KP – und niemand berichtet

In China lässt die kommunistische Diktatur Panzer gegen die Demonstranten auffahren. Die Firma Apple sperrt Dienste in China, die die Demonstranten nutzen. Gouverneur Ron De Santis warnte Apple vor einer Zensur von Twitter im Westen. Apple-Chef Tim Cook traf sich mit Elon Musk und stellte klar, dass keine Twitter-Sperre geplant war.

Tianamen 2: Der Diktator Xi Jinping lässt Panzer gegen die Demonstranten auffahren, und deutsche Medien schweigen. Dramatische Videos aus China zeigen wie gruselige, in Gefahrenanzüge gekleidete Sicherheitskräfte in römischen Schildkrötenformationen gegen die Demonstranten aufmarschieren.

In China überprüft die Polizei auf den Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Berichten zufolge die Handys der Menschen auf Videos oder Nachrichten im Zusammenhang mit Anti-Lockdown-Protesten. Wenn Material gefunden wird, wird die Person sofort festgenommen und die Empfänger der Nachricht werden untersucht.

Der Gouverneur von Florida Ron De Santis kritisierte die Firma Apple, weil sie angeblich damit drohten, im Westen Twitter aus ihrem App-Store zu entfernen, während die weltgrößte Computerfirma mit der KP China kollaboriert und die AirDrop-Funktion in China sperrt, mit der Nutzer ohne Internet Videos und Dateien teilen können.

»Es wäre ein Riesenfehler« von Apple, gegen die Meinungsfreiheit im Westen vorzugehen, »und würde Schritte vom US-Kongress nach sich ziehen«, so De Santis. »Man sollte nicht Handlanger des chinesischen Regimes sein und gleichzeitig versuchen, mit seiner Marktmacht Amerikaner zu ersticken und ihnen das Recht zu nehmen, sich frei zu äußern.«

Apple-Chef Tim Cook traf sich mit Twitter-Chef Elon Musk und stellte nach dem Skandal klar, dass Twitter nicht im App Store gesperrt werden soll.

Fox News Moderator Tucker Carlson lieferte dazu einen seiner besten Monologe, den wir hier vollständig wiedergeben wollen.

TUCKER CARLSON: Wenn Sie nicht die Daily Mail lesen, wissen Sie wahrscheinlich nicht, dass der chinesische Präsident Xi Jinping gestern Abend Panzer in eine Großstadt geschickt hat, um Proteste gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. Praktisch keine westlichen Medien haben das überhaupt zur Kenntnis genommen, und das ist ziemlich sonderbar, wenn man darüber nachdenkt.

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass der ungarische Regierungschef Viktor Orbán in Budapest Panzer auffahren lassen würde, um seine politischen Gegner zu vernichten. Würden unsere Medien es bemerken? Oh ja, das würden sie. Es wäre auf der Titelseite der New York Times. „Morning Joe“ von MSNBC würde damit aufmachen. Dabei ist Ungarn ein sehr kleines Land. Sein Bruttoinlandsprodukt ist kleiner als das von South Dakota.

China hat im Gegensatz dazu die größte Wirtschaft der Welt. China ist unser weltweit größter Rivale. Es ist ein sehr wichtiges Land, und doch hat es in der Redaktionen des Westens irgendwie niemand bemerkt, dass Xi Jinping beschlossen hat, das Massaker vom Platz des Himmlischen Friedens zu wiederholen. Sie haben es nicht gesehen, obwohl die Bilder im Internet waren. Wie ist das möglich? Könnte es sein, dass unsere Medien die chinesische Regierung decken? Wir können es nicht sagen. Entscheiden sie selbst.

Was wir aber sagen können, was eine Tatsache ist, ist, dass Apple mit der chinesischen Regierung unter einer Decke steckt. Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Es hat eine aktuelle Marktkapitalisierung von Billionen von Dollar. Unternehmensregister führen Apple als amerikanisches Unternehmen. Es ist klar, warum: Apple hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Es wurde von Amerikanern gegründet. Bis heute wird es von einem amerikanischen Staatsbürger geleitet, aber das ist nicht die ganze Geschichte.

Tatsächlich ist Apple heute in keiner Weise eine amerikanische Firma. Apples Loyalität gilt der chinesischen Regierung, und wenn Sie glauben, wir übertreiben, denken Sie über folgendes nach: Anfang dieses Monats hat Apple der chinesischen Regierung geholfen, die Proteste gegen die Kommunistische Partei niederzuschlagen, indem es seine AirDrop-Funktion in China – und nur in China – deaktivierte. Es ist das einzige Land, in dem das geschah.

Warum hat Apple diese Funktion in China deaktiviert? Nun, weil diese Funktion, Permanent AirDrop, es iPhone-Benutzern ermöglicht, direkt miteinander zu kommunizieren, ohne das Internet oder Mobilfunknetze zu nutzen – die beide in einem totalitären Staat wie China von der Regierung kontrolliert werden. Das bedeutet, dass es ohne AirDrop für freiheitsliebende Bürger praktisch unmöglich ist, sich miteinander zu organisieren. Sie sind machtlos. Apple weiß das natürlich, und als iPhone-Nutzer in China anfingen, AirDrop zu verwenden, um sich über die Kommunistische Partei zu beschweren, hat Apple es deshalb einfach abgeschaltet.

Mit anderen Worten – auch dies ist keine Übertreibung – Apple ist jetzt ein aktiver Kollaborateur mit Chinas mörderischem Polizeistaat. Wenn Panzer in eine chinesische Stadt rollen, ist Apple auf der Seite der Panzer.

Für ein Unternehmen mit Sitz in San Jose, Kalifornien scheint dies ein ziemlich großer Schritt zu sein: Kollaborateur des chinesischen Polizeistaates zu sein? Tja. Und doch erhielt diese Tatsache praktisch keine Berichterstattung in den Vereinigten Staaten. Apples Entscheidung, sich auf die Seite der Unterdrücker des Volkes zu stellen, Apples Entscheidung, Amerikas Feinden aktiv zu helfen, gegen normale Bürger vorzugehen, die Freiheit wollen, war nach Ansicht der New York Times keine Schlagzeile wert – nicht, dass wir überrascht sein sollten.

Apple biedert sich seit vielen Jahren an die Kommunistische Partei Chinas an. Hier sehen wir den CEO des Unternehmens, Tim Cook, 2017:

TIM COOK: China hat Unglaubliches geleistet, um die Menschen aus der Armut zu befreien. Sie haben unglaubliche Arbeit geleistet, weit über das hinaus, was jedes andere Land getan hat. Von Mitte der 90er Jahre bis heute wurden mehr Menschen aus der Armut befreit als je zuvor auf der Welt. Wir sollten das begrüßen, wir sollten uns darüber freuen. Außerdem ist China heute weltführend beim Umweltschutz, und stimmt darin völlig mit den Werten von Apple überein. Sie sind sehr darauf erpicht, den Klimawandel abzuwenden.

TUCKER CARLSON: Eine ausgebuffte Mischung aus Halbwahrheiten und Lügen. Erstens stimmt es, dass China viel reicher ist als vor 30 Jahren. Das ist unbestreitbar, aber was Tim Cook nicht erwähnt, ist, dass ein Großteil des Geldes und praktisch die gesamte Technologie – ein Großteil davon geklaut – aus dem Westen kam. Das ist also bestenfalls eine zweischneidige Sache.

Aber China als Weltführer beim Umweltschutz? Das ist nicht umstritten. Tim Cook lügt uns dreist ins Gesicht, dass die chinesische Regierung ein Vorbild für Umweltschutz sei. Das ist geradezu hanebüchen. China ist das absolute Gegenteil. Es ist der weltgrößte Umweltzerstörer. Bei weitem.

Kein Land kommt China bei der Umweltvernichtung nahe – nicht nur bei Kohlenstoffemissionen oder beim Bau neuer Kohlekraftwerke, sondern auch bei Kunststoffen, im Ozean, in Schwermetallen im Boden. Bei der Verschmutzung der Erde und der Meere ist China Welführer.

Kein Anderes Land zerstört auch nur annährend soviel von der Umwelt. Das ist allgemein bekannt. Wenn man also etwas anderes behauptet, ist man ein Lügner, was Tim Cook absolut ist.

Die Frage ist: Warum lügt er? Warum haben Apple als Unternehmen und sein CEO, und viele andere das Bedürfnis, die Kommunistische Partei Chinas zu decken? Warum haben sie das Bedürfnis, der Kommunistischen Partei Chinas zu helfen, ihre eigenen Bürger zu unterdrücken? Das sind gute Fragen. Wir haben uns heute an Apple gewandt. Wir wollten ihre Seite der Geschichte hören. Wir haben keine Antwort erhalten. Stattdessen bringen wir Ihnen Tim Cooks Erklärung vom letzten Jahr. Hier ist sie.

ANDREW ROSS SORKIN: Sie wurden dafür kritisiert, dass Sie sich nicht zu Menschenrechtsfragen geäußert haben, zum Beispiel in China und auch in anderen Ländern. Ich denke, es haben viele Unternehmen, die in China Geschäfte machen, damit zu kämpfen. Eine Reihe von Unternehmen haben, wie Sie wissen, China verlassen. Wie denken Sie darüber?

TIM COOK: Ich denke, dass wir als Unternehmen die Verantwortung haben, an so vielen Orten wie möglich Geschäfte zu machen, weil ich denke, dass das Geschäft ein enormer Katalysator ist. Ich glaube an Weltfrieden durch Welthandel. Wenn man außerhalb der USA Geschäfte macht, gibt es dort natürlich andere Gesetze. Das macht unsere Welt so schön und faszinierend, dass jedes Land seine eigenen Gesetze und Bräuche hat.

TUCKER CARLSON: Es gibt einen Grund, warum dieser Typ das wertvollste Unternehmen der Welt leitet. Er hat enormes Talent. Beachten Sie seinen völligen Mangel an Schuldbewusstsein. Die Frage an ihn war im Prinzip: „Sie werden doch aus ihren Geschäften mit blutrünstigen Diktatoren reich, oder?“ Doch das ficht Cook nicht an. „Was wir in Wirklichkeit tun, Herr Journalist, ist, Weltfrieden durch Welthandel zu sichern.“

Weltfrieden durch Welthandel? Also, dem chinesischen Polizeistaat zu helfen, friedliche Proteste mit Panzern niederzuschlagen – dass ist also nichts Schlechtes. Das ist gut. Es ist „gut für den Weltfrieden.“ Das ist Tim Cooks Erklärung. Auf jeden Fall, erklärte Cook, müssen Sie die Gesetze der Länder befolgen, in denen Sie tätig sind. So einfach ist das. Man will ja nicht gegen das Gesetz verstoßen.

Na gut, lassen Sie uns diesen Standard überall anwenden. In den USA zum Beispiel, wo Apple sitzt, gibt es ein Gesetz zum Recht auf Meinungsfreiheit. Es ist sogar das oberste Gesetz. Es ist der erste Absatz unserer Verfassung. Dennoch hat Apple – für ein Unternehemen, das doch angeblich die lokalen Bräuche und Gesetzte achten will – viel dazu beigetragen, um die Meinungsfreiheit in den USA zu unterdrücken.

Es gibt viele Beispiele dafür. Zum Beispiel versuchte mitten in der Corona-Pandemie eine kleine Videoplattform namens Odysee, die Genehmigung zu erhalten, im AppleApp Store gelistet zu werden. Der App Store ist eines der mächtigsten Produkte, die Apple im Angebot hat. Für viele ist die App Store die einzige Verbindung zu den Software-Produzenten. Für ein kleines Startup-Unternehmen wie Odysee war es also ein wichtiger Schritt, in den App Store zu kommen. Etwa die Hälfte der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten benutzt ein iPhone. Wenn Sie also nicht im App Store sind, sind Sie am Ende.

Apple zögerte aber, Odysee im App Store zuzulassen. Warum? Nun, im Gegensatz zu YouTube, das Google gehört, erlaubte Odysee seinen Nutzern, nach Videos über die Ursprünge von Corona im Wuhan Institut für Virologie zu suchen. Das heißt, wenn Sie Odysee verwenden, könnten Sie vielleicht erfahren, dass der große Partner von Apple, China, für den Ausbruch der Corona-Pandemie verantwortlich war.

Benutzer von Odysee konnten auch nach Videos suchen, die die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe in Frage stellten. Für Apple war diese Art von Meinungsfreiheit – echter Meinungsfreiheit, der Suche nach echten Antworten und nicht nur Regierungspropaganda – völlig inakzeptabel.

Apple schickte Odysee eine Liste von fast zwei Dutzend Suchbegriffen – die meist mit Corona zusammenhingen– die Odysee verbieten musste, wenn es im App Store vertreten sein wollte.

Odysees Nutzer durften solche Dinge nicht erfahren, wenn Odysee bei Apples Monopol mitmachen wollte. Und es ist ein Monopol. Es ist schwer, sich einen schwerwiegenderen Missbrauch seiner Monopolmacht vorzustellen als das, was Apple in diesem und vielen anderen Fällen getan hat.

Das größte Unternehmen der Welt hat eine Videoplattform verboten, weil die Menschen nach wahrheitsgemäßen Informationen suchen könnten, die Apple zensieren wollte, weil sie ihre Freunde im kommunistischen China beleidigen könnten.

Das ist doch eigentlich eine Schlagzeile wert. Aber niemand hat davon erfahren.

Wir haben es erst diese Woche erfahren, weil der neue Twitter-Chef Elon Musk enthüllte, Apple drohe, Twitter aus dem App Store zu entfernen. Das würde natürlich das Aus für Twitter bedeuten. Man nutzt Twitter über die App.

Könnte Apple das machen? Nun, es gibt Anzeichen dafür. Der Manager, der den App Store von Apple betreibt, ein Mann namens Phil Schiller, hat gerade sein Twitter-Konto gelöscht. Das ist seltsam. Außerdem hat Apple den Kauf von Anzeigen auf Twitter praktisch eingestellt. Das ist auch seltsam.

Würde Apple also Twitter wirklich sperren? Mehrere Tech-Entwickler melden sich, um zu bestätigen, dass Apple genau so arbeitet – und zwar seit Jahren.

Als Apple das Social-Media-Unternehmen Parler aus dem App Store warf – erinnern Sie sich? – weil sie Donald Trump erlaubten, sich zu äußern, dachte man, es sei eine einmalige Sache.

Das war es nicht. Das machen sie nämlich schon lange.

Nur wenige haben das wirklich verstanden. Tatsächlich gingen jahrelang selbst die zynischsten Beobachter davon aus, dass große Technologieunternehmen wie Apple vielleicht ab und zu die Meinungsfreiheit zensieren, aber nur unter ganz außergewöhnlichen Umständen.

Jetzt erfahren wir: Sie machen das schon die ganze Zeit.

Tatsächlich betreibt Apple eine groß angelegte geheime Zensur. Apple hilft stets der chinesischen Regierung, damit amerikanische Bürger daran gehindert werden, ihre Meinung zu sagen, oder die Wahrheit zu erfahren, während sie die Macht einer der repressivsten Regierungen der Welt stärken.

Diesen Sommer wandte sich ein Beamter der US-Kommunikationsbehörde FTC namens Brendan Carr wegen TikTok an Apple. TikTok war und ist im App Store – und ist nicht in Gefahr, gesperrt zu werden.

Der FTC-Beamte teilte Apple mit, dass TikTok mutmaßlich private Benutzerdaten von Hunderten von Millionen Nutzern in den USA sammelt und nach China schickt. Apple muss gewusst haben, dass das, was Carr sagte, wohl zutraf. Aber Apple ignorierte ihn trotzdem und tat nichts.

Nehmen wir also einen Schritt zurück und betrachten wir, welche Prioritäten Apple setzt, die hier sichtbar werden. Twitter muss zum Schweigen gebracht werden, weil Twitter den Menschen ermöglicht, ihr Grundrecht auf Meinungsfreiheit auszuüben, die Voraussetzung für eine freie Gesellschaft und eine Demokratie. Aber TikTok muss geschützt werden, weil die chinesische Regierung TikTok als Spionageinstrument verwendet. Das ist Apples Firmenpolitik.

An diesem Punkt muss man sich fragen, ob Apple Twitter vernichten darf, was es könnte, weil es ein Monopol hat? Bisher scheint praktisch niemand in der amerikanischen Politik kapiert zu haben, was hier vor sich geht. Niemand tut etwas, um Apple daran zu hindern. Bis auf den Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, der heute sagte, er glaube, dass Apple seine Monopolmacht missbrauche, wenn es das täte.

 

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

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