Politisch gewollte Landnahme (Symbolbild:Jouwatch)

„Bekämpfung der Fluchtursachen im den Herkunfts-Ländern“ – Chimäre und/oder Beruhigungspille ?

Die bizarre Zuwanderungspolitik von Frau Merkel (die aber seitens aller Systemparteien mehr oder minder tatkräftig unterstützt wurde und, nach dem Machtwechsel, von den neuen Akteuren weiterhin unverändert gefahren wird) hat inzwischen tiefe Schleifspuren im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge Deutschlands hinterlassen. Das anfängliche leise Grummeln der Besorgnis des bundesdeutschen Wahl- und Zahl-Volkes über diese Situation, ist inzwischen zu einem vernehmlichen Grollen der Inkonformität angewachsen.

Von Quo usque tandem

Um diese Unruhe zu beschwichtigen und mit „Weiter so“ fortfahren zu können, hat das herrschende System eine Fiktion entwickelt, welche in der Manier eines Wiegenliedes eingesetzt wird, mit dem man schlaf-resistente Kleinkinder zur Ruhe singt. Der Tenor dieses Liedes lautet “Reduzierung bzw. völlige Eliminierung der Massen-Zuwanderung durch Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern“.

Es wird zwar nicht in diesen Worten zum Ausdruck gebracht, aber die kindlich-naive Botschaft, welche vermittelt werden soll, lautet in etwa „wir beseitigen locker, flockig in zwischen fünf und zehn Jahren die Missstände in den einschlägigen Weltteilen, dann sind diese saniert, es kommen keine Flüchtlinge mehr und die, welche schon da sind gehen wieder zurück“.

Bis dies erreicht ist, muss die Zuwanderung aber, bitteschön, wie bisher weitergehen, mit mehreren Hundert Flüchtlingen, welche pro Tag in das bundesdeutsche Sozialsystem einreisen, mit weiteren Tausenden, welche – über die absichtlich schwammig formulierte „Nachzugs-Regelung“  nachgezogen werden und – last-but-not-least – mit reichlicher natürlicher Multiplikation, wenn man erst im Migranten-Paradies Deutschland etabliert ist.

Diese kleine Unannehmlichkeit musst du, lieber Otto Normalverbraucher, liebes Lieschen Müller, um der Humanität und des Schutzes der Menschenwürde willen, noch für eine kurze Zeit aushalten, aber dann wird alles gut.

Ich werde im Nachfolgenden darlegen , warum dieses Ganze absoluter Kokolores  und lediglich – wie schon gesagt –  darauf ausgelegt ist, dem Bürger Sand in die Augen zu streuen.

Bei diesem euphorischen Zukunftsbild werden nämlich einige wesentliche – negative – Faktoren einfach unter den Teppich gekehrt. Der mit Abstand bedeutendste dieser Faktoren ist, dass die Fluchtursache Nummer Eins der Islam ist.

Für diese Feststellung würde ich in gewissen Kreisen als rabiater Rechtsradikaler und Rassist ans Kreuz geschlagen werden (wobei nicht so ganz klar wäre, inwiefern eine Religions-Ideologie eine Rasse ist – aber dies lediglich am Rande). Da ich annehme, dass Sie, geschätzter Leser, nicht zu diesen Kreisen gehören  möchte ich mein Postulat etwas ausführlicher begründen.

Das Schlüsselwort der gesamten Problematik lautet „Unterwerfung“ – und zwar bedingungslose Unterwerfung unter den Willen Allahs. Dies ist eines der Kern-Elemente der islamischen Glaubenslehre; es kommt bereits in dem Begriff „Islam“zum Ausdruck, welcher ein Derivat des arabischen Verbs „aslama“ (sich ergeben, sich hingeben) ist.

Nun kennt zwar auch die christliche Religion das Konzept der Unterwerfung unter den Willen Gottes, aber diese Konzept war nie – außer vielleicht in strengen klösterlichen Kreisen – in der selben radikalen Form ausgeprägt, welche alleLebensbereiche des gläubigen Moslem 24 Stunden täglich bestimmt.

In der Praxis können wir zwei Erscheinungs-Formen dieser Unterwerfung – eine passive und eine aktive – unterscheiden;wenden wir uns zunächst der passiven zu:

Vom strenggläubigen Moslem wird erwartet, dass er einen gewissen Katalog – angeblich direkt von Gott stammender – Vorschriften (z. B. über tägliche Gebete, rituelle Waschungen, die Zusammensetzung seiner Nahrung, Fastenperioden, das Verhalten und Verhältnis der Geschlechter, Wallfahrten, Mildtätigkeit gegenüber Armen, sein Verhalten gegenüber Nicht-Muslimen) peinlich genau einhält und sein ganzes Leben an diesen Vorschriften ausrichtet.

Nun ist, im Prinzip, gegen eine gottesfürchtige, moralisch gefestigte Lebensführung nichts einzuwenden. Der kritische Punkt  bei dem Ganzen ist jedoch, dass der gläubige Moslem mit der lebenslangen Einhaltung dieser Vorschriften seinerUnterwerfungs-Pflicht genügt und seinen Passierschein ins Paradies und dessen  (übrigens absolut nicht so durchgeistigten – Stichwort: „72 Jungfrauen“) Genüsse erworben hat. Insofern besteht eigentlich keinerlei Anreiz, Anstrengungen in Richtung selbstständigen Denkens, Forschung, Innovation, Verbesserung der bestehenden Verhältnisse zu machen. Ganz im Gegenteil: Da  die Welt gemäß Allahs Willen so ist, wie sie ist, kann es sogar frevelhaft sein, gegen diesen Willen zu agierten.

Diese Sicht der Dinge wird seitens der muslimischen Geistlichkeit durchaus ermuntert: Eigeninitiative und unabhängiges Denken sind in diesen Kreisen suspekt und unerwünscht, da diese beiden „Untugenden“ zu Zweifeln und Hinterfragen der überkommenen Ordnung führen können und geeignet sind die Führungsrolle eben dieser Geistlichkeit sowie deren Kontrolle über das Denken ihrer „Herde“ zu gefährden.

Während des europäischen Mittelalters herrschten übrigens durchaus vergleichbare Verhältnisse, da die katholische Kirche eine ähnliche Politik der Unmündig-Haltens verfolgte. Dies änderte sich schrittweise unter dem Einfluss von Humanismus, Reformation und Aufklärung. Der Islam ist von keiner dieser drei fundamentalen Kultur-Umbrüche berührt worden.

Lediglich der guten Ordnung halber: Ich benutze den Begriff „Geistlichkeit“ im Zusammenhang mit dem Islam lediglich in Ermangelung eines passenderen. Es ist mir klar, dass  im Islam keine den christlichen Kirchen vergleichbare festgefügte klerikale Hierarchie existiert. Mit „Geistlichkeit“ beziehe ich mich auf die Gesamtheit von islamischen Predigern und Rechtsgelehrten.

Aus dem weiter oben Gesagtem ergibt sich, dass dem Islam in der Innenwirkung ein ausgeprägtes Klima vonfatalistischer Apathie innewohnt. Bereits einem aufgeweckten Vierjährigen muss klar sein, dass ein solches Klima jeglichem Fortschritt – um es gelinde auszudrücken – nicht zuträglich ist und unweigerlich zu intellektueller Dürre, wirtschaftlicher Stagnation und dem Verharren weiter Bevölkerungskreise in Armut und Unwissenheit führen muss.

Diese Vermutung wird durch die kontemporäre Realität der islamischen Kulturkreises bestätigt: Es gibt gegenwärtig – mit Ausnahme von Singapur – kein mehrheitlich islamisches Land, dessen wirtschaftliche Entwicklung und durchschnittliches Wohlstandsniveau auch nur annähernd an die Standards des westlichen  Kulturkreises herankommt.

Ich bitte Sie, jetzt nicht den scheinbaren Wohlstand der arabischen Golfstaaten als Gegenargument ins Feld zu führen. Dieser Wohlstand ist eine, nicht auf einer breiten wirtschaftlichen Basis ruhende, Kunstblüte, welche ihre Existenz einer Laune der geologischen Entwicklung verdankt, welche vor Millionen von Jahren ausgerechnet unter dem späteren Hoheitsgebiet dieser Staaten einen weltweit begehrten und benötigten Rohstoff platziert hat. Es handelt sich somit nicht um aus eigenständigem Bemühen erwachsenen Wohlstand, was auch durch den Umstand augenfällig wird, dass die Nutzung des genannten Geschenks der Natur mehrheitlich durch ausländische Fachkräfte und dito Lohns-Sklaven am Laufen gehalten wird.

Hier einige weitere Fakten, welche geeignet sind, den aus geistiger Apathie resultierenden Fortschritts-Notstand der gesamten islamischen Welt zu verdeutlichen:

Die Zahl der Muslime weltweit beläuft sich gegenwärtig auf rund 1,3 Milliarden (innerhalb einer Gesamt-Weltbevölkerung von rund 7,6 Milliarden). In 57 Staaten ist der Islam Mehrheits- bis Staats-Religion.

Zwischen 1901 und 2017 wurden insgesamt 837 Nobelpreise verliehen; davon entfielen auf Personen aus dem muslimischen Kulturkreis genau 2 (in Worten: Zwei).

Zwischen 1980 und 2000 wurden Erfindern aus muslimischen Ländern 370 Industrie-Patente erteilt; zum Vergleich: In Süd-Korea waren es im gleichen Zeitraum rund 16.000.

Weitere Fakten zu diesem Thema können dem jüngsten Buch des Autors Thilo Sarrazin (Titel: Feindliche Übernahme) entnommen werden. Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es Natur, Wirkungen und Ziele des Islam ohne Rücksicht auf  „political correctness“ seziert; Sie sollten sich jedoch, geschätzter Leser, vor der Lektüre eines festen Sitzes versichern.

Wiederum der guten Ordnung halber sei dies bemerkt.: Das bisher Gesagte stellt auf eine Gesamtsituation ab. Da jedoch keine menschliche Gemeinschaft aus einheitlich gestanzten Figuren besteht, existieren auch innerhalb der Flucht-Herkunftsländer individuelle Abstufungen in Bezug auf das Verhältnis des Einzelnen zum Islam. Diese reichen von – durch das Fehlen der Fähigkeit des analytischen Denkens bedingter – bedingungsloser Akzeptanz der Lehren und Forderungen des Islam bis hin zur Betrachtung „cum grano salis“. Die erstere Geisteshaltung charakterisiert die breiten, bildungsfernen unteren Bevölkerungs-Schichten, die letztere die – bedeutend dünnere – Wohlstands- und Bildungs-Schicht. Leider rekrutieren sich die nach Europa – und vornehmlich nach Deutschland – strömenden Massen mehrheitlich (und zwar bedeutend mehrheitlich) aus der erstgenannten Kategorie.

Nun zur zweiten (diesmal aktiven) Spielart der „Unterwerfung“ laut traditionell-islamischem Verständnis: der Unterwerfung anderer unter die Fuchtel des Islam.

 Zu den Pflichten eines Moslem zählt neben der eben geschilderten passiven Unterwerfung unter erstarrte, teilweise obsolete Formalismen,, auch die aktive Unterstützung des Dschihad d. h., des Endziels die gesamte Menschheit unter die Kontrolle des Islam zu bringen – mit anderen Worten: zu „unterwerfen“. Das arabische Wort „Dschihad“ wird sehr oft verharmlosend mit „Anstrengung auf dem Weg Gottes“ übersetzt, hat jedoch in der Realität den Sinnesgehalt von „Eroberung„ bzw. „Unterwerfung aller Nicht-Muslime unter die Herrschaft des Islam“.

 Die Angelegenheit ist etwas komplexer, als sie auf den ersten Blick scheint, da der Islam kein monolithischer Block , sondern in mehrere Glaubensrichtungen aufgespaltet ist, deren jede die anderen, wenn nicht als Ungläubige, so doch als zu verfolgende Häretiker betrachtet. Neben den „Ungläubigen“ (sprich: Nicht-Muslimen) werden somit auch die „Abweichler“ kompromisslos bekämpft.

Das Ergebnis des Dschihad in seinen verschiedenen Varianten in der Gegenwart ist eine Vielzahl von bewaffneten Konflikten in einem Großteil der muslimischen Wellt, deren Auswirkung (neben der Zerstörung von – wie wir gesehen haben, ohnehin nicht sehr robuster – Wirtschaftsblüte) Vertreibung, Entwurzelung und Flucht breiter Bevölkerungs-Massen in Flüchtlings-Lager ist.

Hier einige Beispiele für „intra-islamische“ Konflikte:

  • Der unversöhnliche Gegensatz zwischen sunnitischer und der schiitischer Ausprägung des Islam steckt hinter dem Stellvertreterkrieg des (sunnitischen) Saudi-Arabien und des (schiitischen) Iran, im Jemen.
  • Derselbe Gegensatz ist die Ursache der bereits Jahrzehnte andauernden Verwerfungen zwischen schiitischer Mehrheit und sunnitischer Minderheit im Irak und hat indirekt zur Entstehung des IS geführt.
  • Der Bürgerkrieg in Syrien hat seine Ursache teilweise im Gegensatz zwischen der vorherrschenden sunnitischen Glaubens-Richtung und dem Islam-Zweig der Alawiten (welcher übrigens der Staats-Präsident Baschar Al-Assad sowie ein nicht unbeträchtlicher Teil des Bildungs-Bürgertums angehört).

An Beispielen für den Glaubens-Kampf gegen Andersgläubige seien der Konflikt zwischen den islamischen Nord- und dem christlichen Süd-Sudan, die Verfolgung der Jesiden im Irak, der christlichen Aramäer in Syrien sowie die der Koptenin Ägypten genannt. Weitere Beispiele liefert der, für den Laien inzwischen nicht mehr mehr aufzudröselndeDauerkonflikt im Libanon.

IS und Boko Haram in Nigeria hauen und stechen wahllos auf alles ein,was sich der Rückführung  der Menschheit in die religiösen und sozialen Verhältnisse widersetzt, welche auf der arabischen Halbinsel in der zweiten Hälfte des 7. nach-christlichen Jahrhunderts herrschten.

Dies sind, wie gesagt, lediglich einige wenige Beispiele; die Liste kann beliebig erweitert werden.

Ich glauben, mit dem bis hierher Ausgeführten schlüssig bewiesen zu haben, dass der Islam in mehrfacher Hinsicht Ursache Nummer Eins der Flucht aus Afrika sowie dem Vorderen und Mittleren Orient darstellt.

Es dürfte interessant sein, zu beobachten, wie die Apostel der Lehre vom Allheilmittel „Bekämpfung der Flucht-Ursachen“ diese spezifische Flucht-Ursache zu bekämpfen gedenken.

Als laterale Arabeske müssten(n) sich der/die Wundertäter auch noch Mittel und Wege einfallen lassen, um die USA und Russland davon abzuhalten, im Nahen und Mittleren Orient Stellvertreter-Kriege anzuzetteln und zu unterstützen.

Es existiert eine weitere Gegebenheit – hier nicht religiöser, sondern durchaus profaner Natur – welche das Mantra von der „Bekämpfung der Flucht-Ursachen“ ad absurdum führt.

Wer auch nur einigermaßen mit den Verhältnissen auf der Welt vertraut ist weiß, dass Mittel-, West- und Nord-Europa sowie die von dort aus besiedelten Gebiete Nordamerika, Australien und Neuseeland, die einzigen Weltteile sind, in denen die Geißel der Korruption vergleichsweise gering ausgeprägt ist. Japan mag eine weitere Ausnahme sein; ich kenne mich dort nicht so aus.

In der gesamten restlichen Welt bildet die Korruption bereits seit Jahrtausenden einen integralen Bestandteil des Gesellschaftsgewebes und dies trifft in besonderem Maße auf alle Länder Afrikas sowie Vorder- und Mittel-Asiens zu – also just den Bereich, der mit „Bekämpfung der Fluchtursachen“ beglückt werden soll.

Ferner werden diese Länder – auch solche, die ein demokratisches Mäntelchen umhängen haben –  traditionell durch Clans, also Familien-Strukturen, regiert und zwar sowohl auf Landes-, wie Regional-, wie Kommunal-Ebene. Diese Gruppierungen behandeln die jeweiligen öffentlichen Finanzen als ihren Privatbesitz und „nutzen“  sie entsprechend – um es etwas robuster auszudrücken: sie stehlen aus dem Volksvermögen wie die Raben.

Zur „Bekämpfung der Flucht-Ursachen“ eingesetzte Finanzmittel würden daher auf ihrem Weg von der Staatsspitze zum Zielobjekt in allen Instanzen einen derartigen „Abrieb“ erfahren, dass lediglich ein vergleichsmäßig geringfügiger Prozentsatz dem eigentlich vorgesehenen Zweck zugute kommen würde.

Es ist mir bewusst, dass man diesem Missstand, wo praktikabel, durch die Erbringung von Sachleistungen, anstelle von „Barem“ einen Riegel vorzuschieben versucht, aber die herrschenden „Eliten“ werden mit nachtwandlerischer Sicherheit Wege finden, um auch dingliche Wirtschaftsgüter ihrem eigentlichen Zweck zu entfremden und zu verscherbeln.

Aus naheliegenden Gründen existieren nirgendwo Statistiken über zahlenmäßiges oder prozentuales Ausmaß solchen „Abriebs“, aber es kann angenommen werden, das er durchweg enorm ist.

Unter diesen Umständen würde eine umfassende – und damit tatsächlich wirksame – „Bekämpfung der Flucht-Ursachen“, unter dem rein finanziellen Aspekt, Finanz-mittel von astronomischem Ausmaß erforderlich machen.

Nehmen wir an, Europa könnte sich – im Prinzip –  auf eine einschlägige Politik einigen:  wer sollte diese astronomischen Summen aufbringen?

Die wirtschaftlichen Schwergewichte Frankreich, Italien und Spanien haben mit hausgemachten wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und wären aus diesem Grund sicher nicht zu finanzieller Euphorie bereit. Die kleineren Volkswirtschaften Europas könnten – falls sie sich zu einer solchen entschließen würden –  nur vergleichsmäßig geringe Beteiligungen beisteuern. Großbritannien  ist bereits aus der EU heraus. Die Staaten des ehemaligen Ostblocks, welche sich gerade aus den wirtschaftlichen Verwüstungen der kommunistischen Ära heraus kämpfen, werden einen Teufel tun, sich an humanitären Experimenten auf anderen Kontinenten zu beteiligen.

Wem würde also die Aufgabe zufallen, den Löwenanteil der vorgenannten astronomischen Finanzmittel aufzubringen und sich dabei das finanzielle Rückgrat zu brechen? Dreimal dürfen Sie raten, geschätzter Leser.

Um zum Schluss zu kommen: Ich glaube mit dem bis hierher Gesagten nachgewiesen zu haben, dass die Fiktion von der Lösung der Zuwanderungs-Problematik mittels „Bekämpfung der Flucht-Ursachen in den Herkunftsländern“ in ein und dieselbe Kategorie mit dem Klapperstorch, dem Osterhasen und dem Mann im Mond gehört.

Man könnte nun natürlich sagen „wer sich von solchem Kokolores einlullen lässt, ist selbst schuld“ – aber es geht hier um die Zukunft eines ganzen (nämlich unseren) Landes.

Ich könnte eine Reihe von Maßnahmen benennen, welche geeignet wären zwar nicht die Flucht-Ursachen selbst, dafür aber die Fluchtbereitschaft (zumindest in Richtung Deutschland) wesentlich zu reduzieren.

Um die Bedeutung dieser Maßnahmen zu verstehen, muss  man sich vor Augen halten, dass,  im Zeitalter des Smartphone, man in Afrika sowie Vorder- und Mittelasien bestens über die Verhältnisse in Deutschland informiert ist – durch Berichte bereits hier befindlicher Verwandter, Bekannter oder Bekannter von Bekannten.

Aufgrund der zurückfließenden Information müssen die „Daheimgebliebenen“ zwangsweise den Eindruck gewinnen, dass Deutschland von einer Ansammlung einfältiger Gimpel bewohnt ist, welche  mit vollen Händen Geld an jeden ausschütten, der die Hand ausstreckt, die jede noch so aufgesetzte Geschichte glauben und unter deren Justiz-System jeder Zuwanderer absolute Narrenfreiheit genießt.

Folgende Maßnahmen könnten diese Sicht der Dinge schnell und nachhaltig ändern:

  • Reduzierung der an Asylanten/Flüchtlinge ausgeschütteten Sozialleistungen auf ein europäisches Mittelmaß. Gegenwärtig sind diese Leistungen in der BRD die zweit-höchsten in Europa. Lediglich die Leistungen Dänemarks sind höher und, angesichts der Verschiebungen in der politischen Landschaft dieses Staates, kann erwartet werden, dass sie bald unter das bundesdeutsche Niveau sinken werden.
  • Strikte Anwendung der Bestimmung der sog. „Dublin III-Verordnung“. Diese besagt, dass Asylanträge in dem Staat zu stellen und zu behandeln sind, in welchem der Antragsteller zuerst die Grenze des Schengen-Raumes überschritten hat sowie, dass Antragsteller, welche bereits in einen anderen Staat weitergezogen sind, an den ursprünglich zuständigen Staat zu überstellen sind. Dies würde dem beliebten Spiel „Asyl/Flucht a la carte“ ein Ende bereiten.
  • Konsequente und zügige Abschiebung sowohl abgelehnter wie straffälliger Asylanten/Flüchtlinge (beiStraffälligkeit sofort nach der ersten rechtskräftigen Verurteilung).
  • Abschaffung des Klagerechts gegen Ablehnung eines Asylantrags. Auf der Grundlage dieses Rechts können abgelehnte Bewerber – mit tatkräftiger Hilfe einer spezialisierten Industrie von „Rechtsbeiständen“ –  jahrelang weiter in Deutschland verbleiben, da die einschlägigen Gerichte hoffnungslos überlastet sind.
  • Kein Familien-Nachzug für Migranten ohne uneingeschränktes Bleiberecht – auch nicht auf der Grundlage von Quoten oder in sog. „Härtefällen“.
  • Beendigung der „Samtpfötchen-Haltung“ der deutschen Justiz gegenüber jedem Straftäter, der einen Migrations-Hintergrund vorweisen kann.

Aus Zeitgründen möchte ich mich auf diese Liste beschränken; sie ist jedoch durchaus erweiterungsfähig.

Soweit die Realität zum Thema „Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern“.

Da sich, wie bereits gesagt, seit dem Abschied Frau Merkels von der politischen Bühne, unter dem neuen, von Grün entscheidend beeinflussten Regime die Einstellung in Bezug auf diese Chimäre unverändert geblieben ist, wird diese Chimäre auch weiterhin Denken und Handeln der politischen Entscheidungsträger zum Nachteil Deutschlands beeinflussen.

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