Konfrontation zwischen "stigmatisierten" Clans und "rassistischer" Polizei (Symbolbild:Screenshot:Youtube)

NRW-Grüne kämpfen für ein besseres Image krimineller Araberclans

Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern, die am schlimmsten von arabischer Clankriminalität heimgesucht werden. Allein im Mai und Juni kam es zu heftigen gewaltsamen Zusammenstößen, an denen unter anderem ein kurdisch-libanesischer Clan beteiligt war. Anstatt dieses Problem entschlossen anzugehen, schlagen die Grünen jedoch ihre übliche Methode vor, es einfach durch Umbenennung aus der Welt zu schaffen. Julia Höller, innenpolitische Sprecherin der NRW-Grünen, verlangt nun, „eine neue Definition von Clan-Kriminalität zu schaffen, die nicht stigmatisiert“, erklärte sie gegenüber „Focus” – eine Formulierung, wie sie wahrlich von nur einer Grünen kommen kann. Was kommt als nächstes – die nicht-stigmatisierende neue Definition von IS-Terror? Aber in einem Land, wo linksgrüne „Sprachpanscher*Innen“ Vergewaltigungsopfer als „Erlebende“ bezeichnet sehen möchten, wundert man sich über nichts mehr.

Höller, die anscheinend keine anderen Sorgen hat als die Nichtverhätschelung einer weiteren kriminellen Hauptschutzklientel mit Migrationshintergrund per öffentlichem Sprachgebrauch, nörgelt, das man sich im NRW-Koalitionsvertrag mit der CDU schließlich darauf geeinigt habe, den Schwerpunkt generell auf den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu legen. Eine einheitliche polizeiliche und justizielle Definition in diesem Bereich solle sich einzig auf „kriminelle Strukturen” beziehen, „ohne Menschen pauschal zu verurteilen und unter Generalverdacht zu stellen“, fabulierte Höller weiter. Sie gehe davon aus, „dass sich das Innenministerium und das Justizministerium zeitnah über eine gemeinsame Definition austauschen“. Frei nach dem Motto also: Ich kenne keine Araberclans mehr, ich kenne nur noch Bandenkriminelle.

Gehirnwäsche-Offensive stößt auf Widerstand Reuls

Der Unterstützung des ebenfalls grünen Justizministers Benjamin Limbach kann sie sich bei ihrer Gehirnwäsche-Offensive jedenfalls sicher sein: Schon im Landtagswahlkampf hatte die grüne Fraktionschefin Verena Schaeffer die Clankriminalität als „aufgebauschtes Thema“ abgetan. Logisch: in den grünen Wohlstandsblasen der energiesanierten Gründerzeitvillen erscheint so manches Problem „aufgebauscht“, weil es in der dortigen Realität nicht vorkommt. Wie genau allerdings die zahlreichen clankriminellen Straftaten und Gewaltexzesse nach grünem Gusto fürderhin bezeichnen werden sollen, ist noch unklar. CDU-Innenminister Herbert Reul ist bislang jedenfalls nicht geneigt, diese Farce mitzumachen. Wenn man ein Problem lösen wolle, müsse man es benennen, sagte er. Dazu gehörten auch jährliche Lagebilder zur Clankriminalität. So leuchte man das Dunkelfeld aus und mache das Phänomen sichtbar.

„Erst in der Gesamtschau erkennt man das ganze Ausmaß, die Zusammenhänge und die neuralgischen Punkte. Und nur so lassen sich maßgeschneiderte Konzepte entwickeln, um diese Kriminalität zu bekämpfen“, so Reul weiter, der auch darauf verwies, dass die Clankriminalität viele Gesichter habe. Dazu gehörten: „Aggressives Machtgehabe in der Öffentlichkeit, Tumulte, Gewalt-Eskalationen – alles mit dem Ziel, bestimmte Straßen und Plätze für sich zu reklamieren“, zudem Bedrohungen, Beleidigungen, Nötigungen, Körperverletzungen oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Raub, Diebstahl und Fälschungsdelikte. Bei alledem würden „diese Typen“ eine Arroganz nach dem Motto: „Wir machen, was wir wollen; wir pfeifen auf den Staat“ an den Tag legen, empörte sich Reul. Deshalb seien kriminelle Clanangehörige für ihn „der Inbegriff dessen, was ein funktionierender Staat verhindern muss“. Er kündigte an: „Wir werden Clankriminalität weiter auf allen Ebenen und in all ihren Erscheinungsformen konsequent bekämpfen“.

„Polit-Transe” Wüst weiter auf progrünem Kuschelkurs

Dabei wird sich vielleicht bald die Frage stellen, wen er mit „wir“ meint: Sein Ministerpräsident Hendrik Wüst, eine tragische „politische Transe” (ein Linksgrüner gefangen im Körper eines CDU’lers), macht jedenfalls keine Anstalten, von seinem Kuschelkurs mit dem Koalitionspartner abzurücken. Er steht anscheinend Ilusionisten wie Höller näher, die auch in ihren weiteren Ausführungen über die Clan-Szene ganz die für ihre Partei sozialpädagogisch-weltfremde Perspektive einnimmt: Aus ihrer Sicht handele sich um bei denen um „migrantische Jugendliche“, die in dritter Generation hier lebten und über „keine Ausbildungsperspektive» verfügten. Diese würden auch noch von der Polizei „anlasslos“ kontrolliert, „ohne etwas angestellt zu haben“. Deshalb müsse man „vor allem den jungen Menschen eine Perspektive geben und ihnen zeigen, dass sie Teil unserer Gesellschaft sind, statt sie pauschal zu stigmatisieren“, faselte sie.

Besser als in solchen verrückten Einlassungen, über die die Clan-Akteure selbst vermutlich am lautesten lachen, lässt sich der links-grüne Wahn kaum zusammenfassen. Hochkriminelle Gewalttäter sind in grüner Wahrheit stets nur Opfer der (am besten noch weißen, patriarchalischen, christlichen) Gesellschaft, die ihnen einfach keine Integrationschancen geben will, obwohl sie sich doch nichts mehr wünschen. So etwas glauben die grünen Sozialromantikerinnen tatsächlich.

Beutestaat Deutschland

Wie sieht es in Wirklichkeit aus? Tatsächlich verfügen die allermeisten dieser angeblich so schlecht behandelten Teenager weder über eine Qualifikation noch über den geringsten Willen, sich irgendwie in diese Gesellschaft einzufügen – eben weil, wie in den Herkunftsländern ihrer Väter, jahrhundertealte archaische Stammestraditionen und die (eben gerne auch kriminelle) „Arbeitsteilung” in der Sippe weitaus wichtiger sind Abschlüsse, als bürgerliche Arbeit und vor allem als die Wertvorstellungen einer westlich-modernen Gesellschaft. Deutschland betrachten sie ausschließlich als Beutestaat und verachten es inständig für seine Schwäche – auch und gerade wegen solcher naiver und weltfremder Politiker wie Höller.

Ein Umdenken ist hier definitiv nicht zu erwarten – und zwar weder bei den Clans noch bei den Grünen. Letztere wollen weiterhin kulturell-ethnische Probleme und Reibungskonflikte im multikulturellen Abenteuerland nicht wahrhaben, bestreiten diese oder sie betreiben die übliche Schuldumkehr zu Lasten der deutschen Gesellschaft. Damit liegen sie ganz im Trend der Bevormundungs- und Waschlappenmedien, die ebenfalls fest die Fata Morgana der ubiquitären „Vielfalt” und „Bereicherung“ im Blick haben. Ob Reul sich angesichts dieses Stimmungsbildes mit seinem (relativ) harten Kurs behaupten kann, bleibt abzuwarten – zumal auch die CDU in NRW bereit scheint, jede grüne Idiotie mitzutragen, wenn sie sich damit ein paar Regierungsposten sichern kann. (DM)

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