Frieren fürs Klima und gegen Russland - bald auch unter EU-Kontrolle (Foto: Finkes/Shutterstock)

Millionen Briten bald ohne Strom und Heizung

In Deutschland fürchten mittlerweile viele Menschen aufgrund der stark gestiegenen Preise für Strom und Gas bald in einer kalten Wohnung zu sitzen. In Großbritannien ist dies bereits der Fall. Die britische Regierung hat zwar entsprechende Hilfspakete geschnürt, diese fallen allerdings deutlich geringer aus als in Deutschland. Vor allem einkommensschwache Haushalte in Großbritannien leiden an der hohen Inflation, die bereits mehr als 11,1 Prozent erreicht hat (Finanzmarktwelt: 05.12.22). Dazu kommen noch höhere Preise für Lebensmittel. Viele Briten müssen sich zwischen Essen und Heizen entscheiden.

Ein Beitrag von Blackout-News

4,5 Millionen Briten beziehen Energie über Vorkassezähler
Aufgrund der unerschwinglichen Gas- und Strompreise bahnt sich in Großbritannien ein soziales Drama an. Mehr als zwei Millionen Haushalte beziehen in Großbritannien ihre Energie mit Guthabenkarten über entsprechende Zähler. Landesweit verwenden gut 4,5 Millionen Haushalte in Großbritannien diese Vorkassezähler. Das Guthaben dafür kann, ähnlich wie Prepaid-Telefonkarten an verschiedenen Stellen wie Kiosken oder der Post erworben werden.

Ist das Guthaben für den Vorkassezähler aufgebraucht, kann der betroffene Haushalt kein Strom oder Gas mehr beziehen. Diese Zähler sollen Verbraucher davor schützen, mit hohen Summen in Zahlungsrückstand zu kommen. Vielen Briten könnte aber diesen Winter das Geld ausgehen und damit würden sie völlig unbemerkt von Staat und Versorgungsunternehmen in kalten Wohnungen ohne Strom sitzen.

Energieversorger können nicht erkennen, welche Haushalte im Dunkeln sitzen
Bill Bullen, Gründer des Versorgers Utilita Energy warnt bereits, dass es damit auch zu einer Welle von Erkältungskrankheiten und Todesfällen kommen könnte. Deshalb hat er die britische Regierung auffordert, alte Guthaben-Stromzähler gegen moderne Smart Meter auszutauschen. Dadurch könnten die Versorger erkennen, wenn es in einem Haushalt zu einem akuten Energieproblem kommt. Gut die Hälfte der Briten verfügt nicht über einen solchen intelligenten Stromzähler.

Meteorologen sagen harten Winter voraus
Der aktuelle Winter wartet mit überdurchschnittlich milden Temperaturen auf. Dies führt zu einer leichten Entspannung am Energiemarkt. Der Energieversorger beliefert auch in Großbritannien mehr als 5 Millionen Privatkunden. Letzte Woche verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang des Energieverbrauchs im Bereich von 10 Prozent im Vergleich zu den langjährigen Durchschnittswerten in der entsprechenden Jahreszeit. Allerdings rechnen Meteorologen des britischen Met Office mit einem kalten Winter. Die Durchschnittstemperaturen sollen demnächst 1 bis 3 Grad unter die langjährigen Werte fallen.

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