Letzte Generation demonstriert am Flughafen München (Foto:Imago)

Schon wieder: Klimaterroristen behindern bei Flughafenblockade medizinischen Rettungseinsatz

Dass die Klimafanatiker mit ihren irrsinnigen Verkehrsblockaden potentiell oder bereits erweislich den Einsatz lebenswichtiger Rettungseinsätze verhindern und Menschenleben aufs Spiel setzen, genügt ihnen offenbar nicht mehr: Seit sie dazu übergegangen sind, Flughäfen zu stürmen, um auf ihre absurden Forderungen aufmerksam zu machen, bringen sie auch noch den Luftverkehr in Gefahr. Nicht nur, dass normale Flüge umgeleitet werden müssen, weil man nicht weiß, wie lange es dauern wird, bis die Irren vom Rollfeld entfernt und die danach erforderlichen Sicherheitskontrollen abgeschlossen sind; sie spielen auch noch mit dem Leben von Notfallpatienten.

Eben dies, natürlich von den meisten Medien unbemerkt oder unberichtet, geschah gestern früh, am Freitagmorgen, als eine Landebahn des Münchner Flughafens gesperrt werden musste, weil die Klimaterroristengruppe „Aufstand der Letzten Generation“ mal wieder ein Rollfeld blockiert hatte. Deswegen konnte ein Flug mit einem 80-jährigen Passagier, der über Brustschmerzen klagte, erst mit zwanzigminütiger Verspätung landen. „Eine schwerere Akut-Erkrankung wie ein Herzinfarkt hatte sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Das war aber nur Glück und als die Maschine noch in der Luft war, noch nicht absehbar“, erklärte hierzu der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Der Mann sei in einem stabilen Zustand. Allerdings zeige der Vorfall „wie kaltschnäuzig und bewusst diese Klimawahnsinnigen mit dem Leben anderer Menschen spielen. Einerseits sich als Weltverbesserer aufspielen und andererseits Leben zu gefährden passt nicht zusammen“, klagte Herrmann an.

Habecks verlogene Scheindistanzierung

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verurteilte ebenfalls den neuerlichen Flughafenanschlag in einem schriftlichen Statement: „Mit ihren kriminellen Machenschaften gefährden die Aktivisten der ‚Letzten Generation‘ den gesellschaftlichen Konsens.” Eine Demokratie entscheide aufgrund von Mehrheiten und lasse sich nicht erpressen, hieß es weiter. Gleichzeitig müsse sich der Rechtsstaat gegen Straftäter entschlossen zu Wehr setzen.

Wie ein Aal hingegen wand sich der in Südafrika weilende Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck – und rang sich schließlich  eine wachsweiche Kritik an der Aktion: Protest gegen Umweltzerstörung oder gegen Klimazerstörung sei „gerechtfertigt und richtig”, sollte aber so gewählt sein, „dass Menschen nicht unnötig darunter leiden, damit die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Klimaschutz nicht gefährdet wird“ – so das zynische Statement des Vizekanzlers. Akzeptanz geht also vor Menschenleben? Wie viel „Leiden” er noch für vertretbar hält, wieviele Opfer es denn noch sein dürfen und ab wann es seiner Meinung nach „unnötig” wird, verriet Habeck nicht.

Klimaradikale mit prominenter Rückendeckung

Dass die Klimasekte sich jedoch weder von scharfem noch von verhaltenem Protest beeinflussen lässt, machte ihr eigener Kommentar umgehend deutlich: „Wir sind immer bereit für konstruktive Gespräche, so wie auch gestern mit dem bayerischen Innenminister (Joachim Herrmann). Aber was wir angesichts der drohenden Klimahölle brauchen, sind Handlungen und nicht nur leere Worte“, ließ Sprecherin Aimée van Baalen verlauten. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang, der sich neulich bei den Klima-Radikalen peinlichst anbiederte, ihnen honorige Ziele bescheinigte und ihre Einstufung als zumindest Vorstufe einer terroristischen Bewegung mit Bausch und Bogen zurückwies (!), dürfte entzückt sein über solche Worte.

Tatsache ist: Die Mischung aus apokalyptischer Hysterie und Größenwahn hat schon längst eine Eigendynamik entwickelt, die sich nicht mehr stoppen lässt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Menschenleben dieser rasenden Idiotie zum Opfer fallen. Das wird die „Aktivisten“ dann nicht jucken: In ihrer eigenen wahnhaften Rechtfertigungslehre sind solche Kollateralschäden ja nur Pipifax gegen die „Milliarden Klima-Toten“. Und schon Goebbels wusste: Wo gehobelt wird, fallen Späne. (DM)

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