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ÖRR ziehen kaum Konsequenzen aus den Skandalen

Wären sie nicht aufgeflogen, sie hatten mit Sicherheit so weiter gemacht und das erpresste Geld der Gebührenzahler im hohen Maße für Luxus und Schwachsinn verprasst. Aber auch jetzt, nachdem alles hochgekocht ist, fühlt sich nicht jeder Sender dazu verpflichtet, in Zukunft sorgsamer mit dem Geld anderer Leute umzugehen:

Die öffentlich-rechtlichen Sender reagieren nach dem RBB-Skandal und dem Rauswurf von Intendantin Patricia Schlesinger unterschiedlich auf den Vorwurf der Geldverschwendung. Einige Sender haben mittlerweile strikte Sparmaßnahmen angeordnet, andere ändern nichts, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt. Der Hessische Rundfunk (HR) kündigte an, dass der Sender kleiner werde, während etwa der Verwaltungsrat des Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) erst vor Kurzem begann, außertarifliche Gehälter zu kontrollieren.

Der Bayerische Rundfunk (BR) hat Kontrollmechanismen für seine Intendantin eingeführt, der Norddeutsche Rundfunk (NDR) begnügt sich nach Vorwürfen wegen Führungsmängeln mit einer „Klima-Analyse“ und sichert weiter die vielkritisierten Ruhegelder zu. Die SZ hatte alle neun ARD-Sender sowie das ZDF und das Deutschlandradio dazu befragt, was sie nach der Kritik an Gehältern, Ruhegeldern, mangelnder Aufsicht und überteuerten Bauprojekten konkret beschlossen haben.

Das ist der Skandal im Skandal, aber sowas passiert, wenn das Geld fließt ohne Gegenleistung munter weiter fließt. Man kann sogar – wie im Fall Böhmermann – die Zahler als Ratten beleidigen. Kein Problem.

Im Grunde genommen müsste der ÖRR einen erheblichen Teil der erpressten Einnahmen zurückzahlen – auch für die permanenten und mehrfachen Wiederholungen. Denn das ist keine Leistung. Dafür gab es schon mal Geld.

Der ÖRR kann weg, so wie er ist, mit allen Drum und Dran vor allen Dingen mit den Intendanten. (Mit Material von dts)

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