Her damit, mit den "Ortskräften" (Bild: shutterstock.com/ Von john smith 2021)
Werden diese hochqualifizierten Fachkräfte AfD-starke Bundesländer meiden? (Bild: shutterstock.com/ Von john smith 2021)

Was ein billiger Versuch: Ökonomen prophezeien wirtschaftliche Nachteile für AfD-Hochburgen

Um die gerade in den ostdeutschen Bundesländern massiven Stimmenzuwächse für die AfD, die dort längst den Status einer Volkspartei innehat, zu torpedieren, ist systemtreuen Wirtschaftsinstituten und gedungenen Hof-Ökonomen der linksgrünen Republik kein Trick zu billig und durchschaubar. Unter anderem behauptet da etwa ein Oliver Koppel, „Innovationsexperte” am Institut der deutschen Wirtschaft (IW), im „Handelsblatt„, in den deutschen Regionen, wo die AfD stark sei,  stelle sie „ein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung” dar.

Denn: Die AfD sei angeblich „innovationsfeindlich” und verstärke damit die Probleme innovationsschwachen Regionen. Koppels Erkläreng, weshalb dies so sei, ist ein echter Brüder: „Die Tatsache, dass die AfD Zuwanderung ablehnt, wirkt innovationsschädlich, denn gerade diese Regionen sind auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen, um ihre Innovations- und Fachkräftebasis zu stärken.“

Humane Müllkippe des Planeten

Nochmal zum Buchstabieren: Ausgerechnet die Partei also, die als einzige keine Prekariats- und Armutszuwanderung in die Sozialsysteme fordert und fördert, sondern für einen Grenzschutz plädiert, der nur noch echte Fachkräfte und real politisch Verfolgte ins Land lassen würde, soll „innovationsfeindlich“ sein – während jene, die Deutschland zur humanen Müllkippe des Planeten machen, für Wohlstand und Fortschritt stehen sollen? Selten so gelacht.

In welchem Paralleluniversum Koppel vegetiert, zeigt sich auch an seinen weiteren Einlassungen: So überlegten sich ausländische Ingenieure „sehr genau”, in welchen Regionen Deutschlands sie sich niederlassen würden. Welche Ingenieure meint Koppel – die, die die Reihen der Berliner und Essener Clans verstärken? Die Atomphysiker, die das Straßenbild  Duisburg-Marxloh prägen? Die Nobelpreisträger in spe in den Flüchtlingsheimen, aus deren Reihen immer wieder Gruppenvergewaltigungen und Messerattacken verübt werden? Wenn diese alle AfD-regierte Länder meiden würden, dürfte es für deutsche Arbeitnehmer und vor allem Investoren in Wahrheit wohl eher ein Standortplus darstellen… (TPL)

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