Läuft alles nach Plan: Selenskyj & seine politischen Komplizen in Washington (Foto:Imago)

Selenskyj-Deal mit Blackrock zum Wiederaufbau der Ukraine: Goldgräberstimmung für US-Konzerne und Spekulanten

Während das ukrainische Volk, vor allem der Bevölkerungsteil im Osten des Landes, zum Jahresende weiterhin unter dem Krieg leidet, entwickelt er sich für US-Firmen und die ukrainische Elite zur wahren Goldgrube: Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj und Larry Fink, der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, nun bekanntgaben, hat man sich schonmal auf eine – wohl für beide Seiten erquickliche und lukrative – Zusammenarbeit beim Wiederaufbau der Ukraine geeinigt. Vereinbart wurde schon jetzt – wohl im vollen Vertrauen darauf, dass die Kriegsmaschinerie des Wertewestens bald den Endsieg sicherstellen werde -, sich „in naher Zukunft darauf zu konzentrieren, die Bemühungen aller potenziellen Investoren und Teilnehmer am Wiederaufbau der Ukraine zu koordinieren und Investitionen in die wichtigsten und wirkungsvollsten Sektoren zu lenken“, hieß es offiziell. Dies soll sowohl für öffentliche als auch für private Investitionen gelten.

Eine solche Zusammenarbeit, von Kritikern des dubiosen US-amerikanischen Engagements in der Ukraine als „Einbringen der Ernte“ bezeichnet, deutete sich schon seit längerem an: Eine Videokonferenz zwischen Selenskyj und Fink fand bereits im September statt, zwei Monate später wurde eine „Absichtserklärung” zwischen Blackrock und dem ukrainischen Wirtschaftsministerium unterzeichnet. Aus dieser geht hervor, dass ein Blackrock-Team seit Monaten „an einem Projekt zur Beratung der ukrainischen Regierung bei der Strukturierung der Wiederaufbaufonds des Landes“ arbeite. Geplant sei ein Besuch von Blackrock-Führungskräften in der Ukraine im kommenden Jahr. Selenskyj stattete Fink bereits seinen Dank für die Arbeit des „professionellen Teams“ ab.

Das wahre Motiv der Freiheitsunterstützer

Das alles dürfte Bestandteil der Schuld sein, die die Ukraine bei den USA abarbeiten muss: Erst kürzlich hatte der US-Kongress ein weiteres Hilfspaket von 45 Milliarden Dollar genehmigt. Zudem fluten die USA die Ukraine förmlich mit modernsten Waffen – eine je nach Sichtweise weit über den derzeitigen Konflikt hinauswirkende geopolitische Hypothek, die die Stabilität der Region nicht eben fördern wird.  Dafür öffnet Selenskyj US-Firmen nun offenbar sein Land zur wirtschaftlichen Kolonialisierung: So war bereits im Sommer der Vorwurf laut geworden, dass US-Agrar- und Biotechnologie-Giganten wie Cargill, DuPont und Monsanto rund 17 Millionen Hektar im Osten und Süden der Ukraine aufgekauft haben – riesige Ländereien, die zu den fruchtbarsten Gebieten des ganzen Landes gehören und deren Ausdehnung der kompletten Anbaufläche Italiens (!) entspricht.

Auf diesen Ausverkauf des Landes verstand sich die durch und durch korrupte ukrainische Führung auch schon vor dem Krieg (und wurde dafür von den Durchhaltemedien schonungslos angeprangert, die seit dem 24. Februar zur blinden Solidarität mit ihr trommeln). Hier zeigt sich nicht nur die atemberaubende Verlogenheit der westlichen Meinungseliten, sondern auch einer der wesentlichen und eigentlichen Hauptmotive für die vielgerühmte „Unterstützung des Freiheitskampfes des ukrainischen Volkes”: Die Führung dieses nach wie vor hochkorrupten Landes fungiert als Türöffner für riesige US-Firmen, die sich dort hemmungslos bereichern, Goldgräberstimmung wittern und die Ukraine damit auf Jahrzehnte von den USA abhängig machen. Das „Profi-Team” von Blackrock dürfte bei seinem Besuch im nächsten Jahr sein Bestes tun, um diese engen Bande zu vertiefen. Und wer weiß – für das Auslandsvermögen von Selenskyj & Konsorten erweist sich die Kooperation ja vielleicht auch als segensreich? (DM)

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