WEF-Chef Klaus Schwab im Januar in Davos (Foto:Imago/Xinhua)

Chefs von BlackRock, Pfizer, Moderna, US-Geheimdiensten und Schweizer Armee sind allesamt am WEF dabei

Kommende Woche werden sich die Reichen und Mächtigen dieser Welt erneut in Davos zum Weltwirtschaftsforum (WEF) treffen. Der Journalist Jordan Schachtel ist unlängst in den Besitz der Teilnehmerliste des diesjährigen WEF-Treffens geraten. Auf Substack hat Schachtel die Liste veröffentlicht (ganze Liste hier). Mit Ausnahme von einigen Regierungsvertretern sind dort alle Teilnehmer aufgelistet.

Ein Beitrag von transition-news.org

Interessant ist die Liste allemal. Ein Blick auf die Herkunft der Teilnehmer zeigt: Neben den Polit-, Wirtschafts- und Medieneliten aus den USA und Europa werden dem diesjährigen WEF unterschiedliche Akteure aus Afrika und Lateinamerika beiwohnen. Viele Teilnehmer kommen zudem aus dem asiatischen Raum – darunter aus Südkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Hong Kong und Indien.

Nicht willkommen aber sind russische und chinesische Teilnehmer. Vorbei sind die Zeiten, wo sich auf dem WEF feindlich gesinnte Staatsmänner gegenüberstanden. Diplomatie und Gesprächsbereitschaft zwischen geopolitischen Gegnern: Fehlanzeige.

Dafür werden am WEF, das der deutsche Journalist Paul Schreyer einst als «Politbüro des Kapitalismus» bezeichnet hat, Vertreter westlicher Grosskonzerne mit von der Partie sein: Darunter von Nestle, BlackRock, SAP, Siemens, PWC, McKinsey, Glencore, UBS, Julius Bär, Credit Suisse und vielen mehr.

Alleine von BlackRock, dem grössten Vermögensverwalter der Welt, der an fast allen grossen westlichen Unternehmen signifikante Aktienanteile hält, sind rund ein halbes Dutzend hochrangige Mitarbeiter dabei. Darunter auch CEO Laurance D. Fink und Philipp Hildebrand, der ehemalige Schweizer Nationalbankpräsident und heutige Vice Chairman von BlackRock.

Auch die starken Männer der Pharmakonzerne werden in Davos anwesend sein: Darunter Albert Bourla, CEO von Pfizer, Stéphane Bancel, CEO von Moderna und einflussreiche Personen der Bill & Melina Gates-Stiftung.

Aber nicht bloss die US-Konzerne, auch einige der mächtigsten Akteure innerhalb der Politik respektive der gegenwärtigen US-Regierung sind zugegen. Darunter: Martin J. Walsh, Minister für Arbeit, Avril Haines, Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Katherine Tai, Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten, Christopher Wray, Chef des FBI, Samantha Power, Chefin der Behörde für internationale Entwicklung der Vereinigten Staaten.

Aus der Schweiz sind dabei: Verteidigungsministerin Viola Amherd, Armeechef Thomas Süssli, Wirtschaftsminister Guy Parmelin und hochrangige kantonale Politiker und Regierungsräte.

Österreich kann neben Aussenminister Alexander Schallenberg auf Arbeitsminister Martin Kocher und Finanzminister Magnus Brunner zählen. Das Medienportal tkp verweist darauf, dass die beiden letzteren in Österreich regelmässig als Nachfolger von Bundeskanzler Karl Nehammer genannt werden.

Prominente Polit-Gäste aus dem nordischen Nachbarstaat Deutschland sind: Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Auch Lars Klingbeil, Bundesvorsitzender der SPD, darf nicht fehlen.

Das Gleiche gilt selbstverständlich für die Alpha-Journalisten der Konzernmedien. Aus der Schweiz werden unter anderem Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, Christian Dorer, Chefredaktor der Blick/Ringier-Gruppe und Patrick Müller, Chefredaktor von den CH-Media-Titeln, in den Bündner Alpen dabei sein.

Auch hochrangige Medienvertreter aus Deutschland, USA und Österreich werden die Schweizer Bergluft geniessen. So beispielsweise hohe Mitarbeiter und Journalisten von folgenden Medienhäusern: New York TimesHubert Burda MediaSüddeutsche ZeitungZDFWelt am SonntagZeitDeutsche Welle und des österreichischen Standard.



Quelle:

Jordan Schachtel: Exclusive: The Dossier acquires confidential Davos attendees list – 10. Januar 2023

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