Klaus Schwab (Bild: shutterstock.com/Drop of Light)

Björn Höcke: Was haben die Drahtzieher des WEF mit uns vor?

Bis zum 20. Januar findet in Davos das 53. Lobbytreffen des Welt-Wirtschafts-Forums statt. Unter dem Motto »Zusammenarbeit in einer fragmentierten Welt« wollen die Führungsgremien der Wirtschaft mit 52 Staats- und Regierungschefs und über 300 Ministern sowie Vertretern von ausgesuchten Nichtregierungsorganisationen die Neuordnung der Welt festlegen. Diese stehe nach Auffassung des »Global Risk Reports« »an einem kritischen Wendepunkt«.

Ein Facebookbeitrag von Björn Höcke

Diese Weltrettung geschieht hinter verschlossenen Türen, für deren Schutz über 5.000 Soldaten der Schweizer Armee sorgen. Pro Jahr kostet das den Schweizer Staat rund 10 Millionen Schweizer Franken, die Kosten der Sicherheitskräfte nicht mitgerechnet. Dem WEF geht es um »Governance«, das bedeutet eine »Ergänzung« staatlicher Steuerung durch weitere »Sektoren«, womit die großen Konzerne und Banken sowie NGOs gemeint sind.

Damit wird zwar unsere freiheitliche-demokratische Grundordnung beseitigt, denn auf diesem Wege getroffene Entscheidungen sind intransparent, unterliegen weder einer demokratischen Legitimation noch Kontrolle, doch das ist natürlich kein Thema für den sogenannten »Verfassungsschutz«.

Offiziell geht es bei diesem Treffen um Künstliche Intelligenz, dem Klimawandel-Kult und das Metaversum – also die Verknüpfung der virtuellen mit der physischen Welt. Ein anderes Thema steht zwar nicht auf dem zur Veröffentlichung gedachten Programm, doch es steht zur Zeit über allen Initiativen des digital-finanziellen Komplexes: Die Abschaffung des Geldes in der Form, wie wir es kennen. Die notdürftigen Währungsrettungsmaßnahmen lassen sich so nicht sehr viel länger fortsetzen; mit einer Zinserhöhung kann nur vorübergehend etwas Ruhe in den Finanzmarkt gebracht werden. Das große Ziel ist die Einführung eines digitalen Zentralbankgeldes und damit die völlige Abhängigkeit und Kontrolle der Bürger über das Geld. Das ist auch der Grund, warum zur Zeit mögliche Alternativen – wie beispielsweise die Kryptowährungen – so stark bekämpft werden.

Am weitesten vorangeschritten ist dieses Projekt in China, wo die in unseren Medien viel weniger beachteten Sommer-Gipfel des WEF stattfinden. Tatsächlich hat das Treffen in Davos inzwischen so viel Aufmerksamkeit von alternativen Medien auf sich gezogen, daß ihm mehr der Charakter einer medialen Showveranstaltung zukommt. Viel wichtiger sind die IGWEL-Treffen (»Informal Gatherings of World Economic Leaders«). [1]
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[1] https://www.bbc.com/news/business-42780204

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