Dschungelcamp für jedermann: Die EU macht's möglich (Symbolbild:Pixabay)

Die EU macht uns alle zu Insektenfressern: Great Reset jetzt auch bei Grundnahrungsmitteln

Wer der EU vorwirft, sie sei nur noch damit beschäftigt, die Ukraine aufzurüsten und Europa in den energiepolitischen Kollaps zu treiben, tut der Kommission womöglich Unrecht: Ganz im Sinne seiner globalistischen Transformationsbefehlsgeber vergisst der Brüsseler Moloch nämlich nicht, trotz aller Krisen, auch das „leibliche Wohl” seiner Untertanen dem neuen Zeitgeist und Nachhaltigkeitsdiktat zu unterwerfen: Insektenfressen fürs Klima soll auch in der Alten Welt zur Normalität werden.

So hat die EU nun endlich auch Hausgrille, der Getreideschimmelkäfer, ferner noch weitere „appetitliche“ postmoderne Lebensmittelsubstrate wie Vitamin-D2-Pilzpulver sowie fermentiertes Erbsen- und Reisprotein – eine Art bakterienzersetzte Gammelmasse – für den Alltagsgebrauch zugelassen. Die Unternehmen, die die entsprechenden Anträge gestellt haben, dürfen entsprechend „angereicherte“ Produkte nun für zunächst fünf Jahre in Umlauf bringen. Wer sich diesem kulinarischen Offenbarungseid verweigern will, ist jedoch gut beraten, einen genauen Blick auf die Zusammensetzung der Nahrungsmittel zu werfen, die er sich einverleibt – denn auch wer nicht offiziell Insekten vertilgen will, läuft Gefahr, dass sie in anderen Gerichten enthalten sind: So darf etwa der Getreideschimmelkäfer unter anderem in Getreideriegeln, Brot und Brötchen, getrockneten oder gefüllten Erzeugnissen aus Teigwaren, Suppen, Gerichten auf Getreide-, Teigwaren-, oder Pizzabasis, Nudeln und Snacks (außer Chips) beigemischt werden. Zudem darf er in gefrorener, pastenartiger und getrockneter Form verarbeitet werden.

Grille in Pulverform

Liebhaber der Hausgrille dürfen diese vorerst „nur” in Pulverform zu sich nehmen, dafür in breiter Anwendung – etwa unter anderem in Pizzen, Suppen, bierähnlichen Getränken, Erzeugnissen aus Teigwaren, Schokolade oder Nüssen. Noch unangenehmer ist, dass die EU, die sonst alles bis ins lächerlichste Detail vorschreibt, bei den neuen Lebensmitteln auf eine umfassende Kennzeichnungspflicht verzichtet hat – warum wohl!? Infolgedessen werden nicht nur Menschen, denen sich beim Gedanken an den Verzehr von Insekten der Magen umdreht, im Unklaren klaren gelassen, was sie da eigentlich zu sich nehmen; auch Allergiker müssen nachteilige Reaktionen – gerade beim Verzehr der Hausgrille – zu erleiden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ignoriert dies gleichwohl souverän und erklärt ganz einfach pauschal, dass der Verzehr von Insekten „kein Risiko für die menschliche Gesundheit“ darstelle.

Hintergrund dieses kulturgeschichtlichen Rückfalls in vorsintflutliche oder an Notzeiten gemahnende Ernährungsgewohnheiten ist natürlich wieder einmal der Kampf gegen die angebliche Klimakrise, zu der auch übermäßiger Fleischverzehr beitrage. Nachhaltigkeit ist alles – auch wenn sich den Opfern dieser Bevormundungspolitik nachhaltig der Magen umdreht. Die EU-Verordnung ist zwar ab dem 24. Januar von allen Mitgliedstaaten verpflichtend umzusetzen; vor allem in Ländern, in denen die Koch- und Esskultur und Küchentraditionen hochgehalten werden, regt sich Widerstand gegen den von Great-Reset-Technokraten erdachten Nahrungsstalinismus. So stellt ein Sprecher des italienischen Landwirtschaftsverbandes Coldiretti klar: „Die große Mehrheit der Italiener würde niemals Insekten auf den Tisch bringen, da sie in der nationalen Esskultur als Fremdkörper gelten!“ Noch deutlicher äußerte sich Vizepremierminister Matteo Salvini: „Snacks mit Grillen? Nein danke! Wenn in Europa jemand Insekten essen will, dann soll er es tun, für meine Kinder bevorzuge ich ursprüngliche Lebensmittel aus unserer Erde.“ Aus Deutschland ist natürlich nichts dergleichen zu vernehmen. (DM)

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